Von 100 auf Null? nicht bei mir

Eine Sache die ich schlecht kann? – Stillsitzen.
Somit ist der Job auf dem Schiff optimal, da ich jeden Tag auf 100% bin.
Meine größte Angst daheim war nun, dass ich in ein tiefes Loch falle, falls ich nichts zu tun habe.

Das beste Mittel dagegen? Ablenkung.
Somit war ich genau 1 Nacht zu Hause bevor ich mich aufgemacht habe mit 3 Freunden nach Darmstadt, bzw nach Eberstadt zur Burg Frankenstein.
Ich hatte noch nie vorher von Burg Frankenstein gehört… okay vielleicht von der Burg, aber nicht von dem bekannten Halloweenfest, welches dort jedes Jahr stattfindet.

Nachdem wir in unserem Hotel eingecheckt hatten, zogen wir uns um und los ging es zu Fuß, per Bahn und per Bus…. ja okay, per Bus gestaltete sich etwas schwieriger, da die Organisation nicht die allerbeste war.
Der kostenlose Shuttlebus fuhr vom P&R Parkplatz, über den Bahnhof zur Burg. Angeblich alle 15min.
Der Bus kam häufiger als alle 15min, jedoch immer überfüllt vom P&R. Ca. 1,5 Stunden standen wir mit vielen anderen Halloweenanhängern an der Bushaltestelle und standen uns die Beine in den Bauch.
Anstatt, dass man mal einen Bus umdrehen lässt und nur die vom Bahnhof abholen lässt… aber naja, irgendwann haben wir es, gequetscht wie in einer Sardinenbüchse, dann doch hoch geschafft.

Das Spektakel war wirklich klasse, nur leider viel zu überfüllt nach einiger Zeit.
Unsere erste Runde durch die Burg war fantastisch, noch nicht zu viel los und ich habe teilweise geschrien wie am Spieß.
Wirklich gruselig, aber auch unheimlich lustig wenn die Monster, Zombies und Ungeheuer aus den Nieschen gesprungen kamen und einen in einen Sarg stecken wollten oder den Werwölfen zum Fraß vorgeworfen haben.
Ab der zweiten runde war es dann nicht mehr so toll, da man in einem riesigen Meer von Menschen einfach nur weitergeschoben wurde 😦 Da war nichts mehr mit erschrecken.
Als dann noch bei „Burg in Flammen“ es anfing zu regnen, als sei grade die Welt am untergehen machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel, abschminken und schlafen gehen.
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Am nächsten Mittag noch schnell in ein SushiRestaurant (All you can eat…puh) und zurück nach Hause. Aber auch da bin ich wieder nur ein paar Stunden geblieben, bevor ich 2 Dörfer weiter maschiert bin und mit 2 Freundinnen einen „Mädels Abend“ veranstaltet habe mit super Gesprächen und einiges an Sekt.

Nur heute, da mache ich wirklich mal einen Tag „daheim“. Endlich mal auspacken und ein paar Sachen sortieren.
Morgen geht es dann schon weiter ins „Mediterana“… diesmal nicht mit meinen zwei Freundinnen sondern mit meiner Mum. 🙂
Mal schauen, was die Woche sonst noch so bringt. Wir wollen schauen, dass wir an einigen Tagen was unternehmen. Ideen willkommen (alles im näheren Umkreis von Siegen/Köln)

Zurück daheim – ein kleiner Rückblick

Es ist November. Was bedeutet das? Genau, worldwhisperer ist erstmal wieder zurück.
Es war eine wunderbare Zeit, 6 Monate, 7 Tage die Woche in einer großen Familie zu arbeiten, durch dick und dünn zu gehen und eine menge Spaß gehabt zu haben, sowie viele tolle Orte gesehen zu haben.

Es war mein erster Vertrag, aber sicher nicht der letzte. Ab Januar bin ich dann wieder weg für 6 Monate 🙂
Bis dahin heißt es natürlich: Worlwhisperer ist zurück!
In meinem Urlaub hier werde ich diverse Sachen unternehmen, wie z.B. zusammen mit einer Arbeitskollegin, die zu einer super Freundin geworden ist, mein Auto, sowie meine restlichen Sachen aus Schweden zu holen und einen Roadtrip hinunter nach Deutschland zu machen für was wir uns ca. 3 Wochen Zeit nehmen wollen 🙂
Ein Entspannungsurlaub darf natürlich auch nicht fehlen und mal schauen was mir sonst noch so einfällt.

Verändert hat mich das ganze auch ziemlich stark. Zum ersten mal in meinem Leben besitze ich Schmuck welcher tatsächlich auch zueinander passt, ich weiß, wie man sich schminkt und ich habe das erste mal mit ein paar Kollegen Spaß daran gehabt Schuhe zu kaufen.
Als neuen Sport habe ich PowerPlate und PowerTower für mich entdeckt und werde dies wohl auch weiterführen, da ich gemerkt habe,dass ich, was den Ausdauersport angeht zwar fit bin, Muskelmäßig, grade im Rumpfbereich, dort aber noch einiges fehlt.
Eine neue Frisur habe ich auch. Noch nie hatte ich kurze Haare. Tja, was soll ich sagen, die Haare sind ab. Natürlich nicht gaaaanz kurz, aber einen Zopf kann ich mir nicht mehr machen 😉 Dazu sind sie von blonden Strähnen auch wieder auf braun-rot gewechselt.

Gesehen habe ich so viel in den letzten 6 Monaten, dass ich darüber gar nicht alles schreiben kann.
Folgende Häfen durfte ich bewundern:
Antalya – Kusadasi – Athen – Valletta – Monte Carlo – Ajaccio – Civitavecchia – Catania – Dubrovnik – Kotor – Bari – Korfu – Cagliari – La Goulette – Barcelona – Valencia – Malaga – Cadiz und Lissabon
Demzufolge war ich in folgenden Ländern unterwegs:
Türkei – Griechenland – Monaco – Frankreich – Italien – Malta – Kroatien – Montenegro – Tunesien – Spanien – Portugal

Damit ich euch wenigstens ein paar Fotos auch zeigen kann, habe ich Schröder natürlich immer mit dabei gehabt und fleissig fotografiert.
Ich hoffe ihr bekommt einen kleinen Eindruck dessen, was ich so in letzter Zeit erlebt habe.

Kusadasi
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Korsika – Prunelli Schlucht

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Alberobello

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Auf dem Ätna

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Valetta / Malta

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Dubrovnik / Berg Srdj

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Kotor

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Paleokastritsa / Korfu

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Monaco

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Rom / Vatikan / Petersplatz

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Küstenwanderung Sardinien

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Quadtour Tunesien

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Barcelona

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Valencia

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Mijas

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Tarifa

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Der größte Entdecker von allen / Lissabon

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westlichster Punkt Europas / Portugal

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