Februar – ein Video

Dafür, dass ich eigentlich längst einen neuen Puppyeintrag zum T-Wurf schreiben wollte, habe ich ganz schön lange nicht geschrieben.
Dafür habe ich mir jetzt einfach mal die Zeit genommen schnell ein Februar Video zu machen.

Ich weiss leider nicht wieso die Qualität immer schlechter wird. Ich bearbeite es mit der höchst möglichen Qualität und meine grosse Kamera macht eigentlich super Fotos – und die hatte ich dieses Jahr ein paar mal mit dabei.

Nunja, ich hoffe es gefällt euch trotzdem.

Für alle, die später dazu gekommen sind – hier meine anderen Videos:

Januar 2013

December video (youtube)

Sommervideo (facebook)

Training on the sleds (youtube)

Quad training (youtube) (mein liebstes 🙂 )

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Sonne, Trails und neue Hütte

Letzte Woche war ich endlich nochmal auf Silence of the Winter mit 6 Gästen. Sogar richtig „exotisch“. 3 Deutsche (ja, noch nicht so exotisch), 2 Australier und eine Südafrikanerin.
Ich mag so gemischte Gruppe ja unheimlich gerne und ich muss sagen, dass es auch eine super Gruppe war.

Diese Woche war die erste Woche in welcher wir eine „neue“ Hütte angefahren sind. Natürlich ist die Hütte nicht neu, letztes Jahr wurde sie auch benutzt, aber ich war für diese Saison die erste die hingefahren ist, nachdem ich bloss 1x mit dem Schneemobil dort war.
Glücklicherweise hatte ich nicht nur eine super Gruppe, sondern auch perfektes Wetter und ich muss sagen: WOW – was für ein Trail. Ich freue mich schon ihn das nächste Mal zu fahren 🙂

Diesmal hatte ich ausnahmsweise mal meine Bridgecam dabei und wir hatten am zweiten Abend sogar ein kleiens Nordlicht in der neuen Cabin 🙂

Hier einfach mal ein paar Eindrücke:

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T-Wurf – Woche 18

Schon 18 Wochen die kleinen Racker.
Endlich habe ich nochmal Zeit gehabt zumindest mal 2 Fotos von ihnen zu machen.

Habe ich euch eigentlich erzählt, dass wir eine schwangere Hündin haben?
Wenn sie wirft muss ich schauen ob ich einfach die Serie hier weiter laufen lassen, nur eine neue starte oder Zeit für beides habe. Was meint ihr?

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Januar – ein video

Es ist schon der 06.02. und es wird Zeit für ein kleines Video von Januar. Wieder eine kleine Zusammenfassung wie es so bei mir aussah.

Es war der mit abstand sonnigste Januar den ich in den letzten 4 Jahren hatte – was echt positiv ist, da die Trails superschnell waren.

Die Musik in dem Video ist ähnlich wie die vom letzten – da vom selben Künstler… ich finde, es passt einfach 🙂

Ich hoffe euch gefällt das Video

Für alle, die später dazu gekommen sind – hier meine anderen Videos:

December video (youtube)

Sommervideo (facebook)

Training on the sleds (youtube)

Quad training (youtube) (mein liebstes 🙂 )

Ein Wochenende weg von allem

Manchmal braucht man das einfach – ein paar Tage weg von allem.

Wir leben nahe an unserer Arbeitsstelle und meistens läuft man Kollegen auch an freien Tagen übern den Weg oder bekommt eine SMS oder einen Anruf mit Informationen. Ist ja auch nicht so schlecht, aber manchmal muss man einfach mal ne Nacht weg.
So wie dieses Wochenende.

Martin lud mich nach Finnland ein. Genauer gesagt ins Ylläskaltio Hotelli nach äkäslompolo.

Gestern Morgen fuhren wir los und kamen gegen früher Nachmittag in äkäslompolo an, wo wir eincheckten und es uns erstmal bequem machten in dem geräumigen Zimmer mit Sicht aufs Tipi.
Gegen Abend machten wir einen Spaziergang zu Jullis Bar, wo ich früher, als ich noch in Finnland gearbeitet habe, 1-2x im Monat mit Kollegen eingegangen bin.
Auch diesmal trafen wir uns mit 2 ehemaligen Kollegen die noch am alten Ort arbeiten und noch einem Kollegen der auch noch hier oben arbeitet, jedoch auch für eine andere Firma.
Leider hatten die anderen keine Zeit auch zu kommen.
Es war ein lustiger Abend, mit guten Burgern, guten Pizzas und viel Informationsaustausch und Witzen. Wirklich schön und entspannend.
Leider verliessen uns nach 2 Stunden 2 ehemalige Kollegen und es blieben übrig, Martin, Stefan und ich.

Wir zogen weiter nach Selvä Pyy, einer Bar in welcher ich vorher noch nie gewesen bin.
Dort quatschten wir noch eine Weile gemütlich, bevor eine Band anfingt zu spielen, da gerade das „Jazz & Blues Festival“ stattfindet.
Die Musik war ganz gut, auch wenn ich eigentlich andere Musik bevorzuge, aber es war viel zu laut und wir mussten uns fast anschreien um noch etwas zu verstehen.

Spät in der Nacht gingen wir zum Hotel wo wir eigentlich noch gemütlich in die Zimmereigene Sauna gehen wollten, jedoch doch zu müde dafür waren und einfach nur einschliefen.

Nach einer erholsamen Nacht wollten wir eigentlich noch in die Lodge vom ehemaligen Arbeitsplatz fahren, erreichten aber die Kollegin nicht, die wir dort antreffen wollten und machten uns somit, direkt nach einem üppigen Frühstück, auf den Weg zurück nach Schweden.

Was mir bisher nie aufgefallen war, war, dass die Strassen in Finnland um einiges schlechter waren, als die in Schweden.
Während ich in Schweden locker mit 100km/h fahren kann ohne auch nur 1m zu rutschen, rutschte ich in Finnland schon bei 80km/h, aufgrund vieler Spurrillen.

Auch faszinierend war, dass wir ungefähr doppelt so viel Schnee haben wie die da drüben.
Aber okay, wir haben einen Schneerekord hier – und so langsam könnte es wirklich aufhören zu schneien. So sehr ich auch den Schnee liebe. Die Sonne hat sich schon länger nicht mehr wirklich blicken lassen…

Erholsam war es aber allemal und ich hoffe es in naher Zukunft mal wiederholen zu können.

T-Wurf – Woche 16

Die kleinen wachsen und wachsen und wachsen… einfach immer wieder fantastisch zuzusehen.

Jedesmal wenn ich von 2 Tages Tour oder „Silence of the Winter“ komme, erkenne ich die kleinen kaum wieder, da sie sooo sehr wachsen im Moment.

Allerdings hat es auch etwas gutes – immerhin müssen wir uns jetzt keine Gedanken mehr darüber machen, dass sie in die Rucksäcke der Gäste passen 😉

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Hilfe – es ist doch viel zu kalt…

… sagen viele Gäste schon ab minus 5 Grad.
Und um ehrlich zu sein, auch ich finde minus 5 Grad um einiges zu kalt – denn es ist nasskalt. Ab ca. 15 minus wird es eine angenehm, trockene Kälte, die bis 30 minus auch weiterhin recht angenehm ist.
Alles was darunter ist – ist einfach nur kalt. Ab 40 minus ist es einfach nur noch SAUkalt (entschuldigt den Ausdruck)

Viele Gäste glauben, dass wir Guides nicht frieren – glaubt uns, wir tun es auch, nur erst ab etwas kälteren Temperaturen – was unter anderem auch daran liegen könnte, dass unsere Nervenenden nach jahrelangem arbeiten in der Kälte eh nicht mehr das sind, was sie mal waren  😉

Aber mal Spass beiseite. Ich persönlich favorisiere ja die Kälte, denn ist es zu warm hat man irgendwann nichts mehr, was man noch ausziehen kann, während man, wenn einem zu kalt ist, immer mehr anziehen kann.

Ich habe schon alles gesehen – glaubt mir. Gäste, die in Nylonsocken kommen – das kann schlicht und einfach nicht warm geben. Gäste die die Klamotten von uns ablehnen, weil sie selber ihre „Skiklamotten“ dabei haben – und dann auf Tour frieren.
Zwingen können wir niemanden unsere Polarklamotten zu benutzen.

Die Gäste hier werden gut eingekleidet.
Gute Winterschuhe (bis minus 40 grad)
Skihosen und Parka von Bergans of Norway
Skimaske, Fellmütze und überhandschuhe ebenfalls von Bergans of Norway
Für die Hüttenübernachtungen im weiteren einen Innenschlaf (die aussenschlafsäcke lassen wir schon auf den Hütten), eine grosse Strinlampe und eine kleine.

Ich denke es kann niemand meckern bei dem, was er hier geboten bekommt. Dazu kann man an der Rezeption Wärmepads kaufen, was ich jedem, der kälteanfällig ist, empfehlen würde.
Es sind diese, die an der frischen Luft und durch schütteln warm werden und bis zu 6 Stunden warm bleiben.
Selbst ich habe immer ein Pack davon einstecken, da, wenn mal wieder ein Karabiner eingefrohren ist, den ich per blanken Hand wärmen muss, froh bin, in einen warmen Handschuh zu kommen.
An den Füssen brauche ich es persönlich nicht, weiss aber, dass die meisten Gäste welche an die Füsse tun – aber okay, als Guide laufe ich noch mehr als die Gäste 😉

Um euch ein Beispiel zu geben wie ich auf dem Schlitten stehe bei Durchschnittstemperaturen 10-30minus

Füsse:
Ich habe ein dünneres paar Armeewollsocken die bis zu den Knien hochgehen auf meiner Haut.
Darüber jeweils eine Plastiktüte zur zusätzlichen Isulation vor Feuchtigkeit.
Als oberste Schicht nochmal ein paar dicke Wollsocken 2 Nummern grösser als meine eigentliche Grösse, damit es nicht zu eng wird.
Als Schuhe benutze ich seit 4 Jahren Baffin Polar Schuhe, sage und schreibe 5 Nummern grösser als meine eigentliche Grösse, damit genug Luft an meinen Füssen zirkulieren kann und ich nicht kalt bekomme.

Beine:
Eine lange Fliessunterhose (diverse Marken), darüber eine Art Skihose von Bergans of Norway

Oberkörper:
Ein langes Thermounterhemd als Grundlage.
Darüber einen Fliesspullover.
Und dann entsprechend meiner Laune und was das Wetter so sagt entweder noch eine Fliessjacke und eine Daunen-Windproof Jacke ebenfalls von Bergans of Norway … oder… einen Parker von Bergans of Norway, ebenfalls Daunenjacke.

Hände:
Um mit den Hunden zu arbeiten, habe ich immer Fingerhandschuhe mit Thinsulate an, mit denen ich meistens auch anfange Schlitten zu fahren.
Unterwegs kann es aber, entsprechend der Kälte, oder, ob meine Handschuhe nass werden, sein, dass ich zu Fäustlingen wechsel.

Kopf:
Skimaske
1-2 Buffs (ich kaue gerne drauf rum, deswegen gefrieren die immer und ich muss 1-2x am Tag die obere und untere schicht wechseln… uuups)
Mütze (entsprechend meiner Laune habe ich 5 verschiedene Mützen, von Wellmützen über Merinowolle bis hin zu Fridolin… siehe ende des Beitrags)

Unter minus 30 ist der einzige Unterschied, dass ich zwischen Thermo und erster Fliessschicht noch ein T-Shirt anziehe, manchmal noch eine zweite lange Unterhose und ein drittes Paar Socken dabei habe für den Fall der Fälle.
Mein Beispiel soll nicht für alle Menschen gelten, da jeder unterschiedlich Kälteanfällig ist.
Für die Sicherheit gilt: Lieber eine Schicht zu viel als zu wenig!!!

Dazu sollte man versuchen sich immer in Bewegung zu halten. Nicht so viel, dass man schwitzt, sondern eher ruhige Bewegungen.
Leider neigen viele dazu sich total zu verkrampfen und sich gar nicht mehr zu bewegen – was das schlechteste ist, was man machen kann.

Trotz allem sieht man ziemlich lustig aus, wenn es kalt ist, und lachen gibt ja bekanntlich auch warm.
Männer bekommen graue Bärte, jeder bekommt graue Haare und eine kostenlose extra weisse Wimperntusche 🙂

überzeugt euch selber.
Ich, mit meiner „Spassmütze“ Fridolin bei minus 24 grad.

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T-Wurf – Woche 14

Schon wieder hatte ich keine Zeit für Puppyfotos, dafür aber Martin.

Inzwischen gehen die kleinen Racker regelmässig mit einem oder mehreren vom Dogteam eine Runde auf dem See spazieren.

Martin nutzte die Chance ein paar schöne Fotos zu machen – auch wenn er sagte, dass die einfach zu schnell waren um richtig gute Fotos zu machen 🙂

 

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Geburtstagstour

Wie vielleicht ein paar von euch wissen bin ich letzten Dienstag ein Jährchen weiter auf die 30 zugegangen.
Ich persönlich mache mir nicht viel aus dem Alter und vergesse sogar meistens wie alt ich bin.

Seit 4 Jahren probiere ich nun schon an meinem Geburtstag auf Hütte zu sein – einfach so weit weg vom Internet und allem möglichen.
Dieses Jahr hat es geklappt und ich war auf einer „Silence of the Winter“ Tour 🙂 Mit 6 Gästen – zumindest zu Anfang.

2 Engländer verliessen mich am zweiten Tag, da sie lieber nochmal eine Skidootour machen wollten um das auch mal auszuprobieren.
Am dritten Tag verliess mich eins der holländischen Pärchen aufgrund von Krankheit.
Aus Spass sagte ich „Wenn ich jetzt noch nen Tag länger fahre, fahre ich nur noch alleine“ 😉

An meinem Geburtstag sangen meine 4 verbliebenen Gäste mir ein nettes Geburtstagsständchen 🙂 Echt nett.

Mittwoch kam ich, wie immer, zurück ins Camp – nur um rauszufinden, dass ich Donnerstag wieder auf Tour fahre.
Somit ging es Mittwoch nur schnell für 2 Stunden nach Hause, duschen, Emails schauen, wieder hoch und mit den Gästen zu Abend essen, nach Hause, schlafen und am nächsten Tag wieder auf übernachtunsgtour fahren.
Auch hier hatte ich wieder eine supernette Gruppe.

Geärgert habe ich mich nur darüber, meine grosse Kamera nicht dabei gehabt zu haben, denn Abends hatten wir grüne und rote Nordlichter direkt überm Fluss – EIN TRAUM!

Hier ein paar Eindrücke von meiner Geburtstagstour:

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Wir haben in der Lodge ein Gästebuch, welches sich schnell füllt. Besonders amüsant fand ich den Eintrag jener 2 Engländer die mich an dem zweiten Tag auf Tour verlassen hatten.
Immerhin habe ich es nun endlich mal geschafft einen Nickname zu bekommen 😉

ninja

T-Puppies – Woche 13

Nach einigen Wochen des nicht-schreibens gibt es nun endlich wieder etwas von den Puppies.

Leider fehlt mir in den meisten Woche schlicht und einfach die Zeit oder es ist zu dunkel um gescheite Fotos oder Videos zu machen.

Die meisten der kleinen Racker sind inzwischen ganz frech und gar nicht mehr scheu. Nur 2 von ihnen wollen noch immer nicht so recht mit uns oder den Gästen spielen kommen – aber wir hoffen natürlich und geben unser bestes, dass sich das bald ändert.

Diesmal gibt es nochmal ein Video. Wir hatten die S-Puppies (inzwischen 7 Monate alt) im Freilauf rennen und ich war bei den T-Puppies drinnen. Die fanden es dann ganz lustig am Zaun zu spielen 🙂