Radwandern im Siegerland

Fahrradfahren wird immer mehr zu meinem Lebensinhalt – auch wenn ich noch immer das Joggen vermisse.
Um nicht immer die gleichen Routen durch unseren heimischen Wald zu fahren, fuhr ich vor ein paar Woche ja schon einmal um den Biggestausee.
Letztes Wochenende stand dann die 28. Randwanderung der Siegener Zeitung über 38km beginnend in Freudenberg an – da war ich natürlich dabei. Weiterlesen

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Kletterspaß garantiert in Bad Marienberg

Der Westerwald ist ja für so einiges bekannt. Ob wandern, Fahrradfahren oder im Winter Schlittenhunderennen. Hier findet jeder Outdoor-Fan etwas für sich.
In Bad Marienberg gibt es aber noch etwas für diejenigen, die noch etwas vom Affen in sich drin haben.
Den Kletterwald Bad Marienberg.

Trotz meiner Füße musste ich doch nochmal etwas anderes tun als immer nur Radfahren und Krafttraining.
Das schöne an meinem Urlaub ist: Ich wartete auf schönes Wetter und fuhr los. Weiterlesen

Themenwanderwege in Rheinland-Pfalz – Ton

Eine spontane Aktion bescherte mir das Glück endlich einmal Martina von Hunde-Reisen-Mehr kennen zu lernen. Immerhin lese ich ihren Blog seit bestimmt 3 Jahren und hatte bis jetzt keine Ahnung wer dahinter steckt.
Natürlich wollten wir uns nicht einfach auf einen Kaffee treffen, sondern auch eine Wanderung unternehmen.

Somit begab ich mich, einmal über den Westerwald zu Martina und ihren beiden wunderbaren Richback Hunden.
Drei Strecken hatte sie für uns rausgesucht und wir entschieden uns für den Themenwanderweg Ton in der Nähe von Montabauer.
Hier gibt es nicht nur große Basaltvorkommen sondern ebenfalls immernoch mächtige Tonlagerstätten. Weiterlesen

Segwaytour im Schwabenländle

Ich denke die meisten sind heut zutage schon mindestens einmal Segway gefahren oder haben diese komischen Gefährte gesehen mit denen heute häufig Stadtrundgänge beschritten werden.
Viele Segwaytouren habe ich schon überall auf der Welt gemacht. Unter anderem auf einigen karibischen Inseln, in Valencia, Nizza und Dubrovnik. Aber in Deutschland selber hatte ich noch keine gemacht.

Als ich letztes Wochenende eine Freundin im Schwabenländle besuchen war, hatte ich dann aber doch einmal die Chance bei einer Segwaytour welche sie als Guide begleitet, mitfahren zu dürfen.

Für alle, die vielleicht nicht wissen was ein Segway ist:
Das ist ein batteriebetriebenes Gerät auf zwei Rädern das sich selber ausbalanciert. Ihr steht aufrecht auf den zwei Plattformen, die Hände am „Lenker“. Zum vorwärts fahren lehnt ihr euch nach vorne, zum rückwärts fahrn nach hinten und um eine Kurve rum bewegt ihr den Lenker nach rechts oder links.
Maximal kann ein Gerät 20 km/h fahren, wird jedoch bei den meisten Touren zu Anfang gedrosselt um sich einzugewöhnen.
Klingt einfach – ist es auch. Eigentlich kann das wirklich jeder machen und ihr solltet es echt mal ausprobieren.
Dafür gibt es die unterschiedlichsten Touren.
Da wären einmal ganz normale Stadttouren. Hier sind die Reifen der Segways meistens etwas schmaler und ihr bekommt viel erklärt zu den Städten, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr. Meistens ist das schwerste an diesen Touren die anderen Fußgänger nicht zu überfahren.
Dann gibt es die Touren ins Gelände. Hier sind die Reisen dicker und haben mehr Profil. Mit ihnen kann man über Wiesen, Felder, Wälder fahren, wie es einem beliebt. Hier gibt es nicht so viele Sehenswürdigkeiten, sondern der Spaß steht im Vordergrund, sowie die tolle Natur und einige wunderschöne Ausblicke.

Jetzt denkt ihr vielleicht ich war in einer großen Stadt unterwegs. Aber nein – habt ihr schon einmal von Schorndorf gehört? Nein? Ich auch nicht bis zu jenem Tag.
Schorndorf liegt in Baden-Württemberg ungefähr 25min Fahrzeit von Stuttgart entfehrnt und hat eine wunderschöne Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern, Cafés Bars und einem großen Marktplatz.
Hier, in einer alten Fabrikhalle ist das Büro von mehrlebnis.
Mehrlebnis bietet nicht nur Segway Touren an, sondern ebenso Höhlentouren, Bogenschießen, Teamevents und vieles mehr.

Annika, unser Guide, begrüßte ihre Gruppe von 6 Personen und dann ging es erst einmal hinaus zu den Segways die wir zuvor zusammen bereit gemacht hatten.
Die Einweisung war ausführlich und gut verständlich. So können alle Anfänger die anfägliche Scheu überwinden und sich mit dem Gerät vertraut machen.
Natürlich darf auch nicht fehlen eine Haftungsbeschränkung zu unterschreiben. Das gehört zu allen Sportarten dazu und so auch hier, denn auch wenn es schwer ist zu fallen, passiert es doch hier und da mal.
Natürlich besteht auch Helmpflicht welchen die Firma stellt, man jedoch auch gerne seinen eigenen mitbringen darf. Die Helme werden nach jeder Tour desinfiziert. (glaubt mir, dass ich leider auch nicht überall so)

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Schon ging es raus aus dem Fabrikgelände und ein kleines Stück über die Straße. Erstmal hieß es ja warm werden bevor wir auf die Felder und Wälder umsteigen sollten.
An einem kleinen „Berg“ wurde geübt bergauf und bergab zu fahren bevor wir nach einem kurzen weiteren Stück die Zivilisation verließen und in den Wald abbogen.

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Immer wieder machten wir zwischendurch Fotostops und Annika wies auf die ein oder andere Besonderheit beim Fahren hin, verbreitete die ganze Zeit gute Laune.
Doch wir fuhren nicht nur durch den Wald. Weiter ging es über Feldwege wo es auch mal ganz schön holprig wurde.

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Eine Pause machten wir zwischendurch auch bei einem Aussichtspunkt über Schorndorf. Jeder durfte sich am Anfang der Tour eine Flasche Wasser oder Saft kostenlos mitnehmen und so standen wir erst einmal dort und genossen den schönen, sonnigen Tag.
Annika machte hier, wie auch schon zuvor ein paar Fotos von der Gruppe denn als besonderes Geschenk bekommt die Gruppe eine CD mit den Fotos nach der Tour zugeschickt. Das findet man wirklich selten.

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Zurück runter nach Schorndorf fuhren wir durch die Weinberge an denen die Trauben schon rot und prall hingen, bevor wir unten angekommen die letzten Feldwege nutzten und ein paar kleine Schlenker fuhren, da wir so fix unterwegs waren.

Alles in allem war es eine wunderschöne, 2,5 Stunden Tour mit einer menge Spaß, herausfordernen Wegen und guten Segways.

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An dieser Stelle ein riesen Dank an Stefan von mehrlebnis, der es mir diese Tour ermöglicht hat.
Danke auch an Annika, dafür dass sie Stefan für mich gefragt hat und mich mitgenommen hat. Es hat wirklich Spaß gemacht.

Wanderung zum Druidenstein – Flaschen im Wald?!

Es ist jetzt schon etwas her, aber am 31.12. hatten wir ja erst Abends etwas vor.

Da es einer der wenigen Tage war, wo das Wetter ankündigte sonnig zu werden, beschlossen wir zum Druidenstein zu laufen.

Der Druidenstein ist ein Basaltkegel von ca. 20m oberhalb der „Stadt“ Kirchen/Sieg. Er ist ca. 25 Millionen Jahre alt.
Viele Wanderwege führen an ihm vorbei und im Sommer gibt es dort sogar ein kleines Kaffee wo man den Durst löschen kann oder einen kleinen Happen essen kann, bevor man gestärkt weitergeht.

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Da es bei mir ja nie langweilig wird musste aber natürlich direkt zu Anfang etwas passieren.
Früher sind wir oft mit dem Fahrrad und auch zu Fuß zum Druidenstein gefahren/gegangen. Aber immer über denselben Weg. Einmal hoch zu Kreuzeiche, dann rechts und fast immer gradeaus, bis man Schildern folgen kann.
Meine Mutter meinte, sie sei das letzte Mal anders gegangen und wir könnten so ja auch hin gehen.
Blöd nur, wenn man die Abzweigung verpasst und falsch läuft.
Somit machten wir mal schnell einen Umweg von ca. 3km und gingen letztendlich doch so, wie ich den Weg dann auch kannte.
Was man nicht weiß, wenn man nicht hier wohnt: Wir sind umgeben von Wald und Bergen (und wunderschönen Wanderwegen) und wir sind einfach mal diese 3km erst den Berg rauf, dann wieder fast komplett runter und dann wieder rauf gelaufen. Aber egal.

Wir wußten wieder wo wir sind und auch einige Schilder zeigten uns den Weg.

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Wir trafen erstaunlich wenige Menschen im Wald, aber diejenigen die wir trafen waren alle total gut drauf. Das liebe ich hier an unserer Gegend. Jeder redet einfach mit jedem, egal ob man sich kennt oder nicht.

Beim Druidenstein angekommen vollzog ich meinen ersten „Earthcache„, ein Geocache bei dem es darauf ankommt Fragen zur Natur zu beantworten und ein Foto von einem selbst vor etwas bestimmten zu machen.

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Um den Druidenstein rum gibt es viele Informationstafeln und auch gibt es von nächstgelegen Ort einen Kreuzweg durch den Wald, einmal um den Stein herum und wieder zurück.
Für Gläubige wirklich schön auch einen Kreuzweg durch den Wald zu haben und dabei auch anderes zu entdecken.

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Auf dem Rückweg wollten wir ursprünglich noch am Ottoturm vorbeiwandern, aber dank unserem ungewollten Umweg auf dem Hinweg hatten wir keine Lust mehr die 5km mehr zu gehen. Außerdem wollten wir nach Hause kommen bevor es dunkel wurde.

Auf dem Weg zurück entdeckten wir etwas, das uns auf dem Hinweg irgendwie übersehen hatten.
Flaschen an den Bäumen – mitten im Wald. Überall hingen Sektflaschen. Kleine, große, grüne und durchsichtige.
Auf meiner Facebook-Seite habe ich schon einmal danach gefragt was das sein könnte, aber niemand wußte eine Antwort. Vielleicht weiß es ja jemand von euch?

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Fast zurück daheim fanden wir dann auch die Stelle, wo wir auf dem Hinweg falsch abgebogen waren. 🙂 Haben wir beide nicht aufgepasst 😉

Insgesamt sind wir 16,5km gelaufen und haben dafür inklusive endloser Foto-Pausen ca. 4 Stunden gebraucht.

Geocaching

Schon damals, als noch kaum jemand geocaching kannte und der Hype noch nicht so groß war, hörte ich das erste etwas über Geocaching. Ich fand es eine unheimlich gute Idee, aber da ich damals weder ein GPS besaß, noch wirklich Zeit dazu hatte, dachte ich nicht mehr so viel darüber nach.

In den letzten Jahren wollte ich es immer wieder versuchen – leider habe ich aber nie wirklich Zeit dazu gefunden oder habe es mich nicht alleine getraut anzufangen, da ich ja überhaup keine Ahnung davon hatte.

Als wir jetzt in Stockholm waren, nahm Maria Annika und mich mal mit um einen Cache zu finden. Es war wirkich total einfach und machte zudem noch Spaß, auch wenn wir nur einen in der Stadt gesucht und gefunden hatten.
Das Fieber wurde noch verstärkt als Annika und ich nach Ulm reisten und dort ein wunderbares Geocachinggeschäft (cache-inn) entdeckten, wo wir uns direkt auch über eine Stunde aufhielten und uns mit diversen, total nette, Cachern unterhielten.
Somit war klar: Ich will das auch machen.

Kaum daheim wurde also mein GPS ausgepackt und losgezogen. Erstmal 2 Caches hier in der Gegend rausgesucht und gesucht, gesucht und gesucht und nichts gefunden. Was für eine Enttäuschung.
Ein paar Tage später war ich eh auf einem Spaziergang mit meiner Mutter und hatte mein GPS dabei und schwuuuups die ersten 2 Geocaches gefunden 🙂

Wieder ein paar Tage später war ich mit meiner Mum im Wald laufen. Joggen/Walken konnten wir nicht wirklich weil es ganz schön glatt war, aber immerhin spazieren gehen. Wieder mit GPS im Gepäck und diesmal auch mit Kamera um ein paar schöne Fotos dahin zu zaubern 🙂

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Inzwischen habe ich auch die beiden Geocaches vom Anfang gefunden und habe leider jetzt die Zeit verloren nach weiteren zu suchen.
Ich muss allerdings sagen, dass es wirklich Spaß macht – solange man etwas findet.

Einen Cache, den ich auch gesucht habe, habe ich bestimmt 30min lang gesucht, haben mir Hinweise geholt und weiß eigentlich auch ganz genau wo er sein müsste – da ist er aber nicht. Also bin ich entweder total blind, oder aber der Cache ist weg 😦

Gerne würde ich mich auch mal an schwerere Caches trauen – jedoch am liebsten mit ein paar anderen Leuten zusammen.
Vielleicht habe ich ihm Sommer ja etwas mehr Zeit dafür, da ich leider auch nur wenige Leute kenne, die geocachen.

Alles in allem finde ich es ein wunderbares Hobby – draußen in der Natur, durch den Wald, übers Feld oder auch in der Stadt.
Man entdeckt neue Sachen, teilweise an Orten wo man fast 29 Jahre gelebt hat und noch nie da war. Einfach wunderschön und allemal besser als den ganzen Tag drinnen zu hocken und nichts zu tun!

1. Mai wandern

Der 1. Mai war gestern „Der Tag der Arbeit“. Für viele Deutsche wieder ein fester Brauch: Wandern gehen.

Dazu trifft man sich in kleinen oder großen Gruppen, nimmt einen Bollerwagen, befüllt diesen mit (hauptsächlich) Alkohol und zieht durch den Wald.

Da ich noch keine Ahnung hatte, was ich diesen 1. Mai mache, fragte ich rum und eine sehr gute Freundin von mir lud mit ein mit ihr, ihrem Bruder, dessen Frau und einem Haufen Leute die ich nicht kannte, oder nur vom sehen her kannte, mit zu wandern.

Um 10.30Uhr trafen wir uns bei uns im Ort mit ca. 20 Leuten und einem Hund.
Dabei hatten wir: Alkohol in Hülle und Fülle, Wasser, Softdrinks, was zum knabbern –> in einem Bollerwagen und einen zweiten Bollerwagen vollgepackt mit einer riesigen Anlage und Lautsprechern mit Musik.

Dann ging es los in den Wald. Wer das kleine Dörfchen kennt, in welchem ich lebe weiss genau, das heisst: Es geht erstmal nur bergauf und das an manchen Stellen recht steil.
Natürlich durften wir Mädels hauptsächlich einen der Wagen ziehen 😉

Es war eine lustige Gruppe und überraschenderweise kannte ich noch ein paar Mädels von meiner Kindheit von Schule und Sport.
Auch mit denen die ich nicht kannte, kam ich schnell ins Gespräch.

Wir liefen zu einem Punkt, der sich „Kreuzeiche“ nennt. Dort ist immer was los da sich dort die meisten Wanderwege bei uns treffen. Heisst dort ist immer Musik und Bierausschank sowie Würstchenverkauf.
Dort blieben wir über eine Stunde, lachten, tanzten und hatten einfach Spaß.

Dann ging es zurück zum Dorf, was diesmal nicht ganz einfach war, da die meisten doch ziemlich einen im Kasten hatten und alle paar Minuten stehen bleiben mussten.
Da war ich ganz froh, dass ich vorne mitgelaufen bin bei denen die wußten wo ihre Grenzen waren und nüchtern oder nur leicht angeschwipst waren. Auch wenn das hieß alle paar Minuten auf die anderen warten zu müssen.

Dann gingen wir zu besagtem Bruder der sehr guten Freundin und dessen Frau um zu grillen.
Es gab Würstchen und 4 verschiedene Salate.
Zu dem Zeitpunkt waren wir auch nur noch ca. 15 Leute.

Das Wetter spielte den ganzen Tag mit und wir hatten blauen Himmel mit wenigen Wolken und Sonnenschein. Perfekt!
Auch sonst war es echt schön und gegen 20Uhr war ich dann wieder daheim und bin ziemlich sofort ins Bett gestiefelt.

Wandern auf dem Rothaarsteig

Jedes Jahr veranstaltet meine Mutter mit ihrem Reisebüro einen Wandertag.
Vor 3 Jahren ging ich schon das erste Mal mit auf dem Westerwald, was wirklich eine schöne Wanderung war.

Dieses Mal ging die Reise ins Sauerland.
Zuerst nach Bad Berleburg, wo wir eine Schlossbesichtigung mit machten.
Leider durfte man, wie in fast jedem Schloss, nicht fotografieren und somit bekommt ihr nur Aufnahmen von außen.

Das Besondere am Schloss Berleburg ist, dass es noch voll bewohnt ist. Der älteste Teil des Schlosses ist ein Museum aber in allen anderen Bereichen wohnen heute noch Leute.
Leute, das sind die Familie zu Seyn-Wittgenstein-Berleburg mit ihrem „Oberhaupt“ Richard-Casimir Karl August Robert Konstantin Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Was für ein langer Name.
Er ist verheiratet mit der Schwester der dänischen Königin und sie haben zusammen, ich glaube es waren 3, Kinder. Alle zusammen leben noch in diesem Schloss.
Es wirkt wirklich einladend und nicht so kühl wie manch andere Schlösser.
Jedes Jahr werden Veranstaltungen und Konzerte dort abgehalten für jedermann, sowie werden 1x im Jahr alle „älteren Semester“ zum Kaffee eingeladen. Sehr sozial.

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Weiter gings nach Kühude, wo wir auf unsere Wanderführerin trafen.
Da wir einen Tisch um 1Uhr in der Skihütte in Schanze reserviert hatten, gingen wir auf mehr oder weniger direktem Weg dorthin.
Das Wetter spielte mit, es blieb trocken, wenn auch bewölkt, aber die Stimmung in der Gruppe war ausgelassen und froh.
Zwischendurch gab es immer mal wieder etwas zu sehen, wie z.B. viele Steinmännchen und einen kleinen „Waldgeist“ der wohl oft sein Aussehen verändert, denn mancher Wanderer zieht ihm schonmal einen Rock aus Ästen an oder gibt ihm eine neue Frisur.

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Dann kehrten wir pünktlich in der Skihütte ein. Ein wirklich uriges Plätzchen und nur zu empfehlen. Sehr rustikale Küche, aber sehr sehr leckeres Essen und vor allem RIESEN Portionen.
Das nächste Mal weiss ich, dass ich eine Kinderportion nehme. Obwohl – so lecker wie es war, wurde es auch aufgegessen.
Sehr genial fand ich auch, dass sie alle möglichen Sachen von der Decke baumeln haben und wirklich jeden Kitsch an der Wand hängen haben.
Der Besitzer ist ein ganz lustiges Kerlchen der die ganze Zeit in Lederhosen rumläuft. Wirklich herrlich.

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Weiter ging es auf dem Kyrill Pfad.
Erinnert ihr euch noch an Kyrill? Den riesigen Sturm Anfang 2007? Wenn nicht könnt ihr hier nochmal nachlesen und dabei feststellen, dass der größte Waldschaden hier im Sieger- und Sauerland war.
Einerseits natürlich wirklich schlecht, andererseits gut, denn seitdem gibt es gute Aussichtspunkte überall.
Der Kyrill Pfad wurde errichtet als Andenken an den Orkan. Hier wurde alles genau so belassen, wie man es vorgefunden hatte nach dem Sturm. Keine Aufräumarbeiten wurden getätigt.
Man klettert über Bäume, duckt sich unter Wurzel durch und balanciert über umgestürzte Bäume. Wirklich ein klasse Weg für welchen man festes Schuhwerk benötigt.

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Ein Gruppenfoto durfte natürlich nicht fehlen.
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Weiter ging es auf ein Stück des Skupturenweges.
Zuerst gingen wir zur SKuptur namens Krummstab, den ich allerdings nicht wirklich umwerfend fand.
Weiter liefen wir zum Stück „Kein leichtes Spiel“, welches den (früheren) Konflikt zwischen dem Sauerland und dem Wittgensteinerland deutlich machen sollte und soll dazu auffordern Grenzen zu durchschreiten, was man symbolisch tun kann indem man durch die Türme durchläuft.
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Danach sahen wir uns noch eine Skulptur namens „Steinzeitmensch“ Man, der wie ein Tempel mittem im Wald wirkt und einen 150t schweren Stein zur Mitte hat.

Auch auslassen durften wir nicht die berühmte Hängebrücke, welche 40m lang ist und wirklich Spass bringt wenn man mit vielen Leuten drauf steht und schaukelt.
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Alles in allem ein wirklich wunderschöner Tag mit netten Leuten und gutem Wetter.
Und endlich konnte ich mal wirklich schlafen, seit ich in Deutschland angekommen bin.
Heute in einer Woche fliege ich schon nach Antalya 🙂 WOW – wie die Zeit vergeht.

Christi Himmelfahrt – Wandern

Frueher als ich klein war, war es Gang und Gebe, dass man an Christi Himmelfahrt mit Freunden wandert. Da wurde ein riesiger Bollerwagen gepackt und wir gingen in einer grossen Gruppe zu irgendeinem Ausflugsziel.

Das alles ist schon bestimmt 15 Jahre her, jedoch ist heute noch bei vielen der Brauch da.  Ich habe versucht herauszufinden woher der Brauch kommt, bin aber auf keine genaue Quele gestossen da einige sagen es ist ein neuerer Brauch der aus der Wirtschaft kommt und andere sagen dass es weit zurueck geht in der Geschichte.

So oder so ist es ein netter Brauch, immerhin ist wandern sehr gesund und manche Menschen gehen nur an solchen Tagen mal raus in den Wald/an die frische Luft. Weiterlesen