Eventwandern – Krimiwanderung in der Wisentwildniss

Wie passen wandern, ein Krimi und Wisente zusammen? Ganz klar – Eventwandern nennt sich das ganze und wird angeboten von Heidi Dickel, einer Wanderführerin aus dem Sauerland.

Schon einmal hatte ich das Glück mit Heidi Dickel unterwegs zu sein. Damals noch auf dem Kyrill Pfad am Rothaarsteig. Dieses mal war es ein Geburtstagsgeschenk des Reisebüros an meine Mutter – und die nahm mich und ein paar Freunde natürlich gerne mit. Weiterlesen

Deutschlands Thermalquellen – Mediterana vs. Die Schwaben Quellen

Die meisten kennen mich bloß als immer in Action, unterwegs, Wandern, Outdoorsports, joggen, räumen, sortieren – aber ich kann auch anders. Ganz ruhig.

Alles fing mal damit an, dass wir mit dem Reisebüro, wo ich einmal gelernt habe, ins Mediterana in Bensberg, bei Köln, fuhren.
Seitdem war ich fast jedes Jahr dort und ließ die Seele baumeln mit meinen Freundinnen, las, schlief und saunierte.
Leider hat es dieses Jahr zeitlich nicht geklappt. Dafür fuhr ich spontan mit einer Freundin in die Schwaben Quellen, welche ich bis dato noch nicht kannte.
Also wird es hier Zeit für einen Vergleich.

Anfahrt, Parken, Eintritt und Empfang
Die Anfahrt ist bei beiden Thermalquellen sehr einfach zu finden. Gut ausgeschildert und somit schnell zu finden. Das Mediterana liegt an der A4 in Bensberg bei Bergisch-Gladbach, während sich die Schwaben Quellen im SI-Centrum in Stuttgart befinden.
Doch schon beim Parken gibt es Unterschiede. Direkt vor dem Mediterana gibt es einen riesigen, kostenlosen Parkplatz. Hier habe ich bis jetzt immer einen Parkplatz bekommen. Da sich die Schwabenquellen im SI-Centrum befinden gibt es hier nur die kostenpflichtigen Parkplätze. Es gibt eine Vergünstigung, sodass alle Gäste der Quellen nur 2,50EUR für die ersten 4 Stunden und 0,50EUR für jede weitere Stunde bezahlen. Hier geht jedoch der Punkt eindeutig an das Mediterana.
Den Empfang habe ich bei beiden Thermalquellen als sehr freundlich und sauber empfunden.
Der Eintritt tut sich nicht viel.
Im Mediterana bezahlt ihr 37,50EUR für eine Tageskarte Montags-Freitags, während diese in den Schwabenquellen 35,70EUR. (was für eine Ironie, oder?)
2 Stunden kosten, wieder von Montags bis Freitags in Bensberg 22,50EUR während diese in Stuttgart 20,90EUR kosten.
Als kleines Extra gibt es jedoch in den Schwaben Quellen einen Nachtschwärmertarif für 15,90EUR von 20:00-23:00Uhr und in einem Sommer-Extra sind alle Preise im SI-Centrum nochmal günstiger. Somit gewinnen hier letztendlich doch die Schwaben Quellen in diesem Punkt.

Umkleidekabinen und Duschen
Bei beiden Thermalbädern bekommt man ein Armband mit einer Art Chip welcher zur Bezahlung während des Aufenthaltes gültig ist. Die Umkleidekabinen sind in Stuttgart mit moderner Technik eingerichtet, während in Bensberg noch das altbewehrte „Schlüsselprinzip“ gilt. (in diesem Fall das „Chip-Prinzip“)
Während es im Mediterana eine Frauen-, eine Männer-, und eine gemischte Umkleide gibt, existieren im SI-Centrum bloß eine Frauen-, und eine Männerumkleide.
Duschen gibt es reichlich bei beiden Anbietern in den Umkleiden sowie im Saunabereich. So gibt es in diesem Punkt ein klares Unentschieden.

Saunen und Aufgüsse
Kommen wir zum wichtigen Teil.
Das Mediterana ist teilweise im indischen Stil und zur anderen Hälfte im maurischen Stil errichtet. Hier befinden sich 15 verschiedene Saunen. Ob ihr nun lieber romantisch in der Kerzensauna sitzen wollt, im Salzkristallstollen die Lungen reinigen möchtet oder eine ganz normale finnische Sauna besuchen wollt. Für jeden ist etwas dabei. Ebenso gibt es einen Buddha-Tempel, eine Finka-Sauna und eine Kräutersauna.
Meine liebste Sauna, neben dem Himalaya Salzkristallstollen ist eindeutig das Haus der Elemente. Hier ist es einfach so gemütlich, dass ich gar nicht mehr weg möchte. In der Mitte des Raumes brutzelt ein Feuer, während ihr rings herum sitzt, mit den Füßen bis zu den Knien im Wasser und die wunderbare warme Luft atmet. Direkt vor dieser Sauna gibt es Regenwald-Kreationen und Wasserfallduschen. Einfach herrlich.
Auch in den Schwabenquellen gibt es 15 Sauna- und Dampfbadkreationen. Hier überragt jedoch das Angebot an den Dampfbädern.
Auch hier findet sich die klassische Finnische Sauna, neben dem kanadischen Blockhaus und dem osmanischen Schwitzbad. Hier hat man sich also nicht auf einen Stil geeinigt sondern direkt die ganze Welt unter Dach und Fach gebracht.
Ihr wollt wissen welche Sauna ich hier am besten fand? Den Südtiroler Hüttenzauber. Auch wenn Tiroler-Musik nicht wirklich zu meinen Favoriten gehört wurde hier wirklich viel Liebe zum Detail bewiesen. Geweihe an den Wänden und ein kleines Wasserrad, welches sich hinter dem Ofen dreht sind nur zwei Dinge, die mich wirklich beeindruckt haben.
Bei der Saunavielfalt muss ich sagen, dass mich beide fasziniert haben, aber auch sehr unterschiedlich sind. Ich gehe nicht so gerne in Dampfbäder und mag daher die klassischen Saunen im Mediterana ein wenig mehr.
Kommen wir zu den Aufgüssen.
In Bensberg sehr traditionell gehalten. Es herscht Ruhe, so dass ihr euch richtig entspannen könnt. Jeden Tag gibt es einen Aufguss-Plan für den ganzen Tag und man kann seinen Tag danach planen. Ob klassische Aufgüsse, einen Aloe-Vera-Minze-Aufguss oder eine Klangschalen-Zeremonie im Salzkristallstollen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Insgesamt gibt es, neben den klassischen Aufgüssen, 10 spezial-Aufgüsse, die sich auch über den Tag hinweg wiederholen.
Mein Lieblings-Aufguss ist definitiv die Weltreise in der Kräutersauna. Hier wird mit Wasser aufgegossen und mich Tüchern mit verschiedenen Düften gewedelt, während ihr eine Geschichte erzählt bekommt von einem wunderbaren Urlaub rund ums Mittelmeer. Einfach herrlich und wirklich entspannend.
Bei den Schwaben-Quellen ist das ganze etwas anders.
Hier gibt es traditionelle Aufgüsse, die immer etwas aufgepeppt werden. So gibt es keine Ruhe in den Saunen, sondern passende Musik. Man unterhält sich und alles ist etwas lockerer.
Jede Stunde wird ein Plan ausgehangen zu welchem ihr immer wieder hingehen müsst, wenn ihr wissen wollt, was als nächstes ansteht. Drei Aufgüsse pro Stunde werden zelebriert. Dabei gibt es im Anschluss immer ein Special. So bekommt ihr zum Beispiel Traubenzucker, Wassereis oder könnt euch mit Birkenwasser einsprühen. Eine wirklich tolle Idee.
Mein Lieblingsaufguss hier war der „Real-Man“-Aufguss. Hier wurde Rockmusik gespiel und richtig heiß aufgegossen. Eine schöne Idee.
Auch hier kann ich keine Punkte vergeben, denn die beiden Thermen sind grundverschieden. Während ihr im Mediterana mehr entspannen könnt und alles ruhiger zugeht, ist die Stimmung sehr locker in Stuttgart. Super finde ich aber wirklich die Idee mit den kleinen „Specials“ nach den Saunagängen, denn die taten wirklich gut – vor allem das Wassereis.

Wasser- und Ruhebereiche
In den Schweden Quellen gibt es viele Bäderkreationen. Ein riesiges Schwimmbad mit Hängematte und kleinem Wasserfall im Inneren und eine heiße Geysir-Quelle außen. Hier gibt es Massage-Drüsen und das Wasser ist wunderbar warm. Dazu kommt ein riesiges Jacuzzi, ebenfalls draußen, sowie ein etwas kleines im Innenbereich. Leider war es hier so voll, dass wir alle dicht an dicht saßen.
Im Mediterana gibt es einen Pool im Innenbereich, sowie einen im Außenbereich ohne viel Tata. Dazu gibt es jedoch noch ein Sole-Becken, welches immer sehr entspannend wirkt.
Hier geht der Punkt jedoch eindeutig an die Schwaben Quellen, da die Bäderkreationen einfach kreativer sind.
Die Ruhebereiche in Stuttgart habe ich nicht wirklich austesten können, da wir nur einen Abend dort waren, jedoch scheint hier eine riesige Vielfalt zu sein. Von Wasserbetten über Sofas bis hin zu normalen Sonnenliegen gibt es alles.
In Bensberg ist die Vielfalt ebenfalls groß und wieder im mediteranen Stil gehalten. So gibt es Bereich mit riesengroßen Kissen auf denen ich meistens einschlafe, bevor mein Kopf das Kissen berührt hat aber auch normale Liegestühle.
Hier gibt es keine Punktevergabe, da ich die Ruhebereiche in Stuttgart nicht testen konnte.

Restaurants und Cafés
Auch das gehört bei einem Wellnesstag dazu.
In den Schwaben Quellen habe ich leider nichts gegessen, aber ich habe mir durchaus das Restaurant angeschaut. Dieses ähnelt einer Kantine, wie man sie von Autobahnraststätten kennt, jedoch mit weitaus schmackhafteren Speisen und Getränken. Perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch. Zusätzlich gibt es die Kanto Beach-Bar an welcher man sich mit Cocktails verwöhnen kann.
Das Angebot im Mediterana ist durchaus anders. Hier gibt es zwei Restaurants. Alle beide Bedien-Restaurants. Hier müsst ihr euch wirklich um nichts kümmern und die Preise sind auch angemessen für die Portionen die ihr hier bekommt.
Zwei Bars gibt es auch. Eine draußen im maurischen Teil und eine innen im indischen Bereich. Beide haben eine große Auswahl an Getränken und Cocktails sowie kleine Knabbereien.
Hier gewinnt eindeutig wieder das Mediterana dank der großen Auswahl und der Bedienrestaurants.

Alles andere
Natürlich es in beiden Thermalbädern Pflicht nackt saunieren zu gehen. So ist jeder gleichgestellt. Handtücher (mindestens 2), Bademäntel und Badelatschen solltet ihr auf jedenfall mitnehmen, sowie Wasser zum trinken.
Jedes Bad bietet ebenso SPA-Anwendungen wie Massagen und ähnliches. Darauf bin ich jedoch hier nicht eingegangen da ich diese noch nie genutzt habe.

Fazit
Das Mediterana liegt bei mir vorne. Das liegt vor allem daran, dass ich wirklich entspannen möchte, wenn ich in ein Thermalbad gehe und die Ruhe liebe, sowie das durchstruktorierte Design wo einfach alles zusammen passt.
In die Schwaben Quellen würde ich trotzdem immer wieder gehen. Denn es war ein lustiger Abend mit vielen neuen Eindrücken und viel guter Musik und Stimmung in den Saunen.

Habt ihr Thermalbäder in eurer Nähe? Könnt ihr noch welche Empfehlen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

La Réunion? – Wo bist du gewesen?

Oft wurde ich nur komisch angeschaut, wenn ich sagte, dass ich nach „La Réunion“ fliege. Die meisten haben noch nie von dieser Insel auch nur gehört.
Bevor ich mit meinem Reisebericht starte, dachte ich mir, dass es angebracht wäre, euch etwas über La Réunion, mein Wunschreiseziel seit so langer Zeit, zu berichten.
Einfach damit ihr euch das alles ein wenig besser vorstellen könnt, denn eigentlich kann man diese wunderbare Insel nicht mir Worten beschreiben, da sie mit nichts vergleichbar ist.

Allgemein
La Réunion ist ein Übersee-Departement von Frankreich, nur erreichbar mit einem Flug über Paris.
Air France hat sämtliche Rechte ihre kleine Insel anzufliegen.
Früher hieß die Insel „Ile de Bourbon“, wurde aber umbenannt in „Ile de la Réunion“, was soviel heißt wie „Insel der Zusammenkunft“
Flächenmäßig etwa mit dem Saarland gleich zu setzen liegt Reunion im indischen Ozean, gehörig zu der Inselgruppe der Maskerenen zu denen noch Mauritius, Madagaskar und Rodriguez gehören.
Entstanden ist die Insel durch die Erhebung des bereits erloschenen Vulkans Piton des Neiges, vor ca. 3 Millionen Jahren.
Die ersten dauerhaften Siedler ließen sich um 1665 nieder.

Landschaft
Neben dem Piton des Neiges hat sich vor ca. 380.000 Jahren der Piton de la Fournaise aus dem Meer erhoben.
Letztere ist einer der aktivsten Vulkane der Welt mit einer Höhe von 2631m im Südosten der Insel.
Der höchste Punkt jedoch bleibt der Piton des Neiges relativ mittig gelegen und von 3 Talkesseln umgeben. Den sogenannten Cirques: Salazi, Mafate und Cilaos.
Ursprünglich gab es noch einen vierten Talkessel der heute der Forêt de Bélouve ist da dieser mit Lava aufgefüllt wurde.
Salazi und Cilaos sind größtenteils per Auto befahrbar und gut bewohnt.
Im Cirque Mafate sieht das ganze schon anders aus. Hier gibt es keine Straßen, nur steile Wanderwege. Einen Pfad, der länger als 5m geradeaus geht gibt es hier nicht.
An den Küsten ist La Reunion ziemlich flach, es gibt einige Städte, Touristenorte, Strände und eine Hauptstraße, die um die Insel herumführt.
Jedoch wird gesagt, dass man nur La Reunion gesehen hat, wenn man in den Cirques wandern war. (dazu dann auch noch mehr in den Reiseberichten)

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Klima, Flora und Fauna
Die Insel befindet sich in den Tropen, was nicht bedeutet, dass es nicht auch mal Nachts unter 10 Grad werden kann, sowie auf dem Piton des Neiges Minusgrade hat.
Es gibt unzählige Mikroklimen, was die Insel sehr abwechslungsreich macht. Auch ist das Vulkangestein ein sehr reichhaltiger Boden.
Leider gibt es auch immer wieder Zyklonen, die Teile der Insel zerstören.
Es gibt über 800 Endemiten unter den Pflazen. Darunter zum Beispiel die Höhentamarinde.
Auch die Vogel- und Tierwelt hat etwas für sich. Da gibt es zum Beispiel den Tenrek, eine Igelart mit nur wenigen Stacheln, die man moistens nur selten zu sehen bekommt.
Oder auch den Tec Tec, eine Schwarzkehlchen Art, welche die Wanderer begleitet. Es ist unheimlich süß, die kleinen Vögel verfolgen einen meistens und sind sehr zutreulich.

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Menschen, Sprache und Essen
Die Hauptsprache ist natürlich Französisch, jedoch findet sich im Hinterland auch noch häufig die ursprüngliche Kreol-Sprache.
Diese Sprache basiert auf dem Französischen, hat jedoch auch Einflügge des Magadasy, Hindi, Portugisisch und einigen mehr.
Die Menschen sind sehr freundlich und aufgeschlossen. Im Gegensatz zu den “Metros”, wie die Franzosen des Festlandes dort genannt werden, sind sie sehr interessiert, sprechen häufig auch ein paar Worte Englisch oder Deutsch und bemühen sich notfalls auch mit Händen und Füßen.
Interessiert sind sie auch an allem.
Das Nationalgericht nennt sich “Cari”. Das ist Reis mit Bohnen oder Linsen, dazu ein scharfes Wurstgulasch oder eine andere Fleischart (einfach kleingehackt mit Knochen) und ganz wichtig Sauche Rougail.
Letztere wird mit Piments (sehr scharfen, kleinen Chilis) hergestellt in Verbindung mit z.B. Orangenschalen, Tomaten oder Gurken. Sehr scharf, aber auch sehr lecker.
Getrunken wird dazu Rum Arrangé. Rum mit eingelegten Früchten, meistens Ananas, Orangen, Geranium und vielen anderen.

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Anreise, Geld und anderes
Die Anreise erfolgt über Paris. Zur Zeit muss man noch bis Charles de Gaulle fliegen und einen Transfer nach Orly nehmen. Jedoch wird es ab nächstem Jahr auch Direktflüge von Charles de Gaulle geben.
Die Flugzeit beträgt ca. 11 Stunden und die Zeitverschiebung zu Deutschland +2 Stunden im Sommer, sowie +3 Stunden im Winter.
Die Währung ist EURO.
Von den Preisen ist La Reunion mit Frankreich zu vergleichen und somit im Gegensatz zu unseren Preisen recht teuer.

Ich hoffe, ich konnte euch schonmal eine kleine Übersicht bieten. Die Reiseberichte folgen in den nächsten Tagen – auf jedenfall war es ein guter Traum und sehr schön ihn zu verwirklichen.
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1. Mai wandern

Der 1. Mai war gestern „Der Tag der Arbeit“. Für viele Deutsche wieder ein fester Brauch: Wandern gehen.

Dazu trifft man sich in kleinen oder großen Gruppen, nimmt einen Bollerwagen, befüllt diesen mit (hauptsächlich) Alkohol und zieht durch den Wald.

Da ich noch keine Ahnung hatte, was ich diesen 1. Mai mache, fragte ich rum und eine sehr gute Freundin von mir lud mit ein mit ihr, ihrem Bruder, dessen Frau und einem Haufen Leute die ich nicht kannte, oder nur vom sehen her kannte, mit zu wandern.

Um 10.30Uhr trafen wir uns bei uns im Ort mit ca. 20 Leuten und einem Hund.
Dabei hatten wir: Alkohol in Hülle und Fülle, Wasser, Softdrinks, was zum knabbern –> in einem Bollerwagen und einen zweiten Bollerwagen vollgepackt mit einer riesigen Anlage und Lautsprechern mit Musik.

Dann ging es los in den Wald. Wer das kleine Dörfchen kennt, in welchem ich lebe weiss genau, das heisst: Es geht erstmal nur bergauf und das an manchen Stellen recht steil.
Natürlich durften wir Mädels hauptsächlich einen der Wagen ziehen 😉

Es war eine lustige Gruppe und überraschenderweise kannte ich noch ein paar Mädels von meiner Kindheit von Schule und Sport.
Auch mit denen die ich nicht kannte, kam ich schnell ins Gespräch.

Wir liefen zu einem Punkt, der sich „Kreuzeiche“ nennt. Dort ist immer was los da sich dort die meisten Wanderwege bei uns treffen. Heisst dort ist immer Musik und Bierausschank sowie Würstchenverkauf.
Dort blieben wir über eine Stunde, lachten, tanzten und hatten einfach Spaß.

Dann ging es zurück zum Dorf, was diesmal nicht ganz einfach war, da die meisten doch ziemlich einen im Kasten hatten und alle paar Minuten stehen bleiben mussten.
Da war ich ganz froh, dass ich vorne mitgelaufen bin bei denen die wußten wo ihre Grenzen waren und nüchtern oder nur leicht angeschwipst waren. Auch wenn das hieß alle paar Minuten auf die anderen warten zu müssen.

Dann gingen wir zu besagtem Bruder der sehr guten Freundin und dessen Frau um zu grillen.
Es gab Würstchen und 4 verschiedene Salate.
Zu dem Zeitpunkt waren wir auch nur noch ca. 15 Leute.

Das Wetter spielte den ganzen Tag mit und wir hatten blauen Himmel mit wenigen Wolken und Sonnenschein. Perfekt!
Auch sonst war es echt schön und gegen 20Uhr war ich dann wieder daheim und bin ziemlich sofort ins Bett gestiefelt.