Reisen und damit Geld verdienen? Teil 1 – Wie bekomme ich die Jobs

Schon seit 7,5 Jahren habe ich Deutschland den Rücken zugedreht und arbeite mich seitdem durch die Welt. Bis jetzt bin ich durch die unterschiedlichsten Weisen an diese Jobs gekommen.
In diesem Bericht möchte ich euch erzählen wie ich an meine Jobs ran gekommen bin um euch einen kleinen Einblick zu geben, was es für Möglichkeiten gibt.

Dabei waren es gar keine typischen Backpacker Jobs. Natürlich bin ich in Neuseeland auch diverse Früchte pflücken gewesen, habe in Fabriken gestanden und faule Äpfel sortiert und Weinreben geschnitten. Weiterlesen

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Kangos 15.11. – 18.11.

Morgen geht unser Roadtrip dann richtig los und bis dahin erzähle ich euch, was so alles in Kangos passiert ist.

Passiert ist eigentlich nichts, zumindest nichts negatives.
Nach meinem letzten Beitrag sind wir wirklich schlafen gegangen, wurden kurze Zeit später jedoch schon wieder geweckt. Martin rief an und informierte uns, dass es draußen Nordlichter geben würde.
Das waren einige der größten Nordlichter, die ich jemals gesehen hatte und für Annika fand ich es natürlich auch umso schöner, dass sie ihre ersten Nordlichter sehen konnte und dann auch noch in DIESEM Umfang.
Fast alle standen draußen und staunten. Einfach wunderbar.
Leider habe ich ja (noch) keine sooo gute Kamera und somit sind meine Fotos auch eher bescheiden ausgefallen.
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Am nächsten Morgen dann direkt nach nächste Highlight. Wir durften mit auf eine kuzr 14km Tour mit Martin kommen. Ich habe mir ja schon gewünscht, dass ich nochmal auf dem Schlitten stehen darf, aber dass es wirklich geklappt hat, war super. 🙂
Es war eine schöne, kleine Tour, von der ich, zumindest einige Meter vom Trail, auch noch gar nicht kannte.
Die Hunde sind in einer wirklich super Verfassung 🙂

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Dann war es Zeit für unseren „Deal“. Wir holen den neuen Guide vom Flughafen ab und haben somit einen Firmenwagen um unser Gepäck abzuholen.
Auf dem Weg dorthin muss ich sagen, dass die Leute vom Flughafen völlig unenspannt waren. Die haben 2x unterwegs angerufen wann wir denn kommen würden um unser Gepäck abzuholen. Echt ziemlich nervtötend.
NAtürlich kamen wir auch 5min zu spät zum Flughafen, weil wir so lange an einer Baustellenampel standen.

Zurück in Kangos fing ich an mein Auto auszumisten, während Annika etwas auf dem Zimmer blieb.
Ich plauschte ein wenig mit den neuen Guides und mit Martin und zu guter letzt spielten Annika, Martin und ich noch ein paar Runden das Kartenspiel „Shithead“

Heute ging es dann in die nächste Runde Schlitten fahren. Diesmal 50km und größtenteils… okay eigentlich bis auf eine Abzweigung, Trails die ich auch schon kannte. Einige mit neuen „Abendteuerkurven“ und Stöcken die ja ganz normal sind beim Training.
Die Schneeanker halten natürlich auch noch nicht überall, aber irgendwie ging das schon alles gut und wir hatten schon wieder suuuuperwetter 🙂
Einfach herrlich wieder durch den Schnee zu gleiten.
Ich werde es echt vermissen diesen Winter und morgen, wenn wir unseren Roadtrip starten, wird mir das Herz bluten – das weiß ich schon jetzt.
Aber hier an dieser Stelle nochmal: DANKE – an Martin, dass er uns mitgenommen hat 🙂

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Nachdem ich nochmal mitgeholfen hatte „Scheiße zu kratzen“ ging es dann wirklich mal ans Auto-aufräumen. Meine Winterreifen abtauen, Schnee wegschaufeln vom Auto und umpacken/ausmisten.
Ich hoffe unsere Sachen, die wir jetzt mitgenommen haben, passen auch noch hinein und dann kann es morgen früh auch schon losgehen.
Gleich hole ich mal noch meine Gitarre bei Anders und es wird eine weitere lustige Runde „Shithead“ gespielt.

Alles in allem eine wunderbare Zeit hier oben und ich weiß, dass mein Herz noch immer hier oben hängt, im Schnee, bei den Hunden, in der ruhigen Natur.

Ende des Trainngs – Beginn der Saison

Seit gestern Abend sind nun die ersten Gäste hier, die ein volles Programm gebucht haben.

Natürlich ist Anfang der Saison noch nicht ganz so viel los, also bewegen wir die Hunde natürlich auch weiterhin an den Tagen wo keine Huskytouren sind.
Allerdings geht das jetzt schnell bis wir ganz ausgebucht sind.
Diese Woche nur zwei Gäste, nächste Woche sind es schon 16 gäste und in der weihnachtswoche sind wir komplett ausgebucht.
Heisst 40 leute im Hotel plus vielleicht noch dazu gebuchte Touren von anderen Unterkünften.

Zum Abschluss des Trainings habe ich euch natürlich wieder ein Video gemacht.
Diesmal nur auf youtube.
Ich hoffe euch gefällts und ihr bekommt einen kleinen Einblick in was wir hier so machen 🙂

trainingsvideo auf youtube

T-Wurf – Woche 7

Und schon wieder ist eine Woche vergangen und schon wieder haben die kleinen einen riesigen Wachstumsschub hinter sich 🙂

Heute hatten wir Ivory, ihre Mutter, das erste mal wieder mit uns im Training.
Sie hat dafür, dass sie so lange gestanden hat super gezogen.

Anstatt Fotos habe ich heute ein kleines Video von euch direkt nachdem ich Ivory nach dem Training wieder in den Zwinger getan habe 🙂

klick einfach hier: video auf youtube

Wir sind auf den Schlitten

Letzten Montag war es soweit… wir schnappten uns skidoos und fuhren los um trails zu spuren.
Leider kamen wir nicht weit und drehten nach ein paar km wieder um.
Am Nachmittag fuhren Martin und unser Chef dann nochmal raus und spurten 40km während wir anderen Schnee räumten.

Am nächsten Tag hiess es dann rauf auf die Schlitten zusammen mit unserem Chef.
Die 40km waren wirklich ein schöner Trail und die Hunde leisteten gute Arbeit.
Natürlich war der Trail alles andere als gut und wir fuhren stellenweise über offenes wasser oder rutschten übers eis.

Nichts desto trotz fuhren wir den nächsten tag wieder dieselbe strecke. Diesml nur wir vier ohne den boss… kaum kommen wir auf eine der zwei forststrassen über die der trail geht, mussten wir feststellen, dass die strasse kompkett geräumt war…
wir rutschten über die aufgerissene strasse, schafften es aber auch wieder auf den anderen trail abzubiegen… puh!

Kurze Zeit später kamen uns Johan und Anders entgegen mit den skidoos und sagten sie würden für den nächsten tag einen neuen trail machen.

Auf diesem sind wir dann die letzten zwei Tage gefahren. Sogar schon mit Gästen.
Die ersten Wochengäste waren hier und haben direkt auch eine halbtagestour gemacht bei welcher ich vorraus gefahren bin.
Da die trails noch so schlecht sind, sassen sie jeweils auf meinem bzw martins schlitten.

Aber alles ging gut und es ist einfach wieder ein geniales gefühl auf den schlitten zu stehen und durch die wunderschöne winterlandschaft zu fahren 🙂
Heute wurden die Hunde geimpft und stehen jetzt erstmal ein paar tage – was nicht schlecht ist da es die nächaten tge REGNEN soll…. wiederlich! hoffentlich kommt das mal als schnee runter … wünscht uns glück.

in den nächsten zwei wochen werden wir dann das ganze trailnetz kennenlernen. 🙂
trainieren tun wir übrigens mit durchschnittlich 15km/h und 6-10 hunden vor den schlitten 🙂

Quad training – Eine Zusammenfassung

Schon seit mitte letzter Woche sprechen wir davon auf die Schlitten zu wechseln, was auch so langsam Zeit wird, damit wir die Trails lernen können.

Leider hat uns die Temperatur einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir haben wieder plusgrade.
Während wir letzte Woche schon auf den Seen spazieren gehen konnten ist jetzt nicht mehr daran zu denken 😦
Schnee haben wir schon…

Da ich aber positiv denke, dass wir nächste Woche endlich das Quadtraining abschliessen können habe ich euch ein Video zusammengestellt auf dem ihr sehr schön sehen könnt wie sich die konditionen draussen verändern 🙂

Ich habe es zweimal hoch geladen – auf facebook und auf youtube – ich hoffe euch gefällts 🙂

facebook

youtube

Training – hoffentlich kommt bald Schnee

Das letzte Mal, dass ich etwas übers Training geschrieben habe ist schon so lange her, dass wir da noch auf 10km waren.

Zwischenzeitlich waren die Hunde jedoch auch schon wochenlang auf 15km und seit 2 Wochen auf 27km.
Insgesamt haben alle laufenden Hunde schon über 30000km zurück gelegt.
Durchschnittlich hat jeder Hund 300-350 Training in den Beinen.

Endlich ist es jetzt kälter geworden worauf wir ja schon länger gewartet haben. Dann fiehl sogar etwas Schnee – leider nur ein wenig.
Somit wurde es eisglatt auf den Trails.
Nachdem wir ende letzter Woche einige ziemlich abenteuerlichen Fahrten hatten fragten wir unseren Chef ob wir woanders her fahren können.

Heute schnappten wir uns den Monkey und ein weiteres Quad und fuhren los um zu sehen ob die Sümpfe schon genug gefrohren sind.
Wir kamen knapp 6km weit bevor wir mit dem grossen Monkey einsunken.
Dank der Seilwinde war dies aber schnell behoben.
Johan sagte er würde mit dem kleineren Quad vorfahren und schauen wie es geht.
Nach einer gefühlten Ewigkeit rief er an, dass er feststeckte.
Lisa und Chiara drehten den Monkey und fuhren zu einer Kreuzung zurück um dort schonmal Feuer zu machen.
Martin und ich liefen geschätzte 3km zu Fuss zu Johan durch die Sümpfe.
Das Quad steckte wirklich tief fest und während die beiden Männer das Quad hochhievten legte ich halbe Bäume drunter.

Morgen gehen wir die Strecke mit den Hunden abfahren um zu sehen ob es überhaupt möglich ist.
Diese Nacht kann es dann nochmal neu gefrieren.

Wir hoffen jetzt natürlich alle auf Schnee – das würde einiges einfacher machen wenn wir mit den Schlitten raus können 🙂

Also bitte drückt uns die Daumen 🙂

wir – das dog-team

Am Nachmittag fingen wir dann endlich mal an die neuen Hundehütten zu bauen

Pause machen – einmal anders

Bis jetzt kannte ich nur eine Art des Trainings.
Rausfahren – kurze Wasserpause unterwegs – Zurückkommen

Hier lernen wir etwas ganz neues. Wieso nicht mal Mittagspause auf dem Trail machen?!

Somit machten uns die guten Feen aus der Hotelküche ein paar Sandwiches und eine Kanne Kaffee und los fuhren wir auf die normale 15km Runde.

Da wir keine Seen auf dieser Runde haben, dafür aber sehr wässrige Sümpfe machten wir an einem dieser Halt, stellten den Monkey ab und liessen die 16Hunde frei rum laufen und auch Pause machen.

Es war zu schön zu sehen wie sie im Sumpf spielten und sich untereinander sozialisierten.
Keiner der Hunde entfehrnte sich mehr als 100m von uns und als es ums wieder einspannen ging kamen alle zur Gangline und wollten wieder los.

Ein wirklich tolles Gefühl solche Hunde zu sehen 🙂




Das Sommervideo

Seit Jahren schon mache ich fûr mich, Freunde und Familie immer ein zusammengeschnittenes Video aus Fotos und Videos von meinen Sommer- und Wintersaisons.

Bis jetzt wirklich nur für privat. Jetzt bin ich jedoch auf eine Seite mit lizensfreier Musik im Internet gestossen und kann eine Sommerpresentation hochladen.

Das Orginal ist fast dreimal so lang aber ich wollte den Rahmen des ganzen nicht sprengen 🙂

Viel Spass, ich hoffe es gefällt euch…leider hat youtube bei mir versagt und ich musste es auf facebook hochladen.
summer video

Wie die Puppies trainiert werden….

Eine Email die meine facebookseite erreichte brachte mich auf eine Idee und ich war selber überrascht bis jetzt moch nichts darüber geschrieben zu haben: wie trainiert man den Hunden das „ziehen“ an.

Alaskan Huskies haben etwas, dass sich „will to go“ nennt. Dies ist ihnen natürlich angeboren.

Trotzdem muss man die jungen Hunde noch an Geschirr und Halsband gewöhnen.

Ein Halsband zieht man ihnen erstmal einfach an und schaut wie sie reagieren.

Danach spannt man ein Stake-out (eine Kette an welcher die Hunde auch im Winter an den Hütten übernachten) und setzt die Junghunde nur für eine kurze Zeit an diese dran.

Als Ablenkung gibtman ihnen etwas leckeres zu fressen und redet ihnen gut zu.

So lernen sie, dass es nichts schlimmes ist wenn es etwas am Hals zieht.

Mit dem Geschirr sieht es etwas anders aus. Diese ziehe wir den Hunden in aller Ruhe an damit sie sich drangewöhnen, dass e nichts schlimmes ist.

dann kenne ich zwei Variante, die ich beide gut finde.

Am alten Ort in Finnland sind wir jeweils zu zweit raus. Einer den zu trainierenden Hund mit dem Bauchgurt, der andere mit Futter vorran.

Hier haben wir auch den Bauchgurt, lassen aber andere Hunde einfach vorlaufen

anach werden die Hunde vor den Schlitten gespannt. Erst neben ruhige, alte Hunde, damit sie lernen können ruhig zu stehen… schon nach einiger Zeit kann man die Junghunde aber an jeglicher Position vor dem Schlitten ausprobieren könen.