Segwaytour im Schwabenländle

Ich denke die meisten sind heut zutage schon mindestens einmal Segway gefahren oder haben diese komischen Gefährte gesehen mit denen heute häufig Stadtrundgänge beschritten werden.
Viele Segwaytouren habe ich schon überall auf der Welt gemacht. Unter anderem auf einigen karibischen Inseln, in Valencia, Nizza und Dubrovnik. Aber in Deutschland selber hatte ich noch keine gemacht.

Als ich letztes Wochenende eine Freundin im Schwabenländle besuchen war, hatte ich dann aber doch einmal die Chance bei einer Segwaytour welche sie als Guide begleitet, mitfahren zu dürfen.

Für alle, die vielleicht nicht wissen was ein Segway ist:
Das ist ein batteriebetriebenes Gerät auf zwei Rädern das sich selber ausbalanciert. Ihr steht aufrecht auf den zwei Plattformen, die Hände am „Lenker“. Zum vorwärts fahren lehnt ihr euch nach vorne, zum rückwärts fahrn nach hinten und um eine Kurve rum bewegt ihr den Lenker nach rechts oder links.
Maximal kann ein Gerät 20 km/h fahren, wird jedoch bei den meisten Touren zu Anfang gedrosselt um sich einzugewöhnen.
Klingt einfach – ist es auch. Eigentlich kann das wirklich jeder machen und ihr solltet es echt mal ausprobieren.
Dafür gibt es die unterschiedlichsten Touren.
Da wären einmal ganz normale Stadttouren. Hier sind die Reifen der Segways meistens etwas schmaler und ihr bekommt viel erklärt zu den Städten, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr. Meistens ist das schwerste an diesen Touren die anderen Fußgänger nicht zu überfahren.
Dann gibt es die Touren ins Gelände. Hier sind die Reisen dicker und haben mehr Profil. Mit ihnen kann man über Wiesen, Felder, Wälder fahren, wie es einem beliebt. Hier gibt es nicht so viele Sehenswürdigkeiten, sondern der Spaß steht im Vordergrund, sowie die tolle Natur und einige wunderschöne Ausblicke.

Jetzt denkt ihr vielleicht ich war in einer großen Stadt unterwegs. Aber nein – habt ihr schon einmal von Schorndorf gehört? Nein? Ich auch nicht bis zu jenem Tag.
Schorndorf liegt in Baden-Württemberg ungefähr 25min Fahrzeit von Stuttgart entfehrnt und hat eine wunderschöne Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern, Cafés Bars und einem großen Marktplatz.
Hier, in einer alten Fabrikhalle ist das Büro von mehrlebnis.
Mehrlebnis bietet nicht nur Segway Touren an, sondern ebenso Höhlentouren, Bogenschießen, Teamevents und vieles mehr.

Annika, unser Guide, begrüßte ihre Gruppe von 6 Personen und dann ging es erst einmal hinaus zu den Segways die wir zuvor zusammen bereit gemacht hatten.
Die Einweisung war ausführlich und gut verständlich. So können alle Anfänger die anfägliche Scheu überwinden und sich mit dem Gerät vertraut machen.
Natürlich darf auch nicht fehlen eine Haftungsbeschränkung zu unterschreiben. Das gehört zu allen Sportarten dazu und so auch hier, denn auch wenn es schwer ist zu fallen, passiert es doch hier und da mal.
Natürlich besteht auch Helmpflicht welchen die Firma stellt, man jedoch auch gerne seinen eigenen mitbringen darf. Die Helme werden nach jeder Tour desinfiziert. (glaubt mir, dass ich leider auch nicht überall so)

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Schon ging es raus aus dem Fabrikgelände und ein kleines Stück über die Straße. Erstmal hieß es ja warm werden bevor wir auf die Felder und Wälder umsteigen sollten.
An einem kleinen „Berg“ wurde geübt bergauf und bergab zu fahren bevor wir nach einem kurzen weiteren Stück die Zivilisation verließen und in den Wald abbogen.

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Immer wieder machten wir zwischendurch Fotostops und Annika wies auf die ein oder andere Besonderheit beim Fahren hin, verbreitete die ganze Zeit gute Laune.
Doch wir fuhren nicht nur durch den Wald. Weiter ging es über Feldwege wo es auch mal ganz schön holprig wurde.

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Eine Pause machten wir zwischendurch auch bei einem Aussichtspunkt über Schorndorf. Jeder durfte sich am Anfang der Tour eine Flasche Wasser oder Saft kostenlos mitnehmen und so standen wir erst einmal dort und genossen den schönen, sonnigen Tag.
Annika machte hier, wie auch schon zuvor ein paar Fotos von der Gruppe denn als besonderes Geschenk bekommt die Gruppe eine CD mit den Fotos nach der Tour zugeschickt. Das findet man wirklich selten.

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Zurück runter nach Schorndorf fuhren wir durch die Weinberge an denen die Trauben schon rot und prall hingen, bevor wir unten angekommen die letzten Feldwege nutzten und ein paar kleine Schlenker fuhren, da wir so fix unterwegs waren.

Alles in allem war es eine wunderschöne, 2,5 Stunden Tour mit einer menge Spaß, herausfordernen Wegen und guten Segways.

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An dieser Stelle ein riesen Dank an Stefan von mehrlebnis, der es mir diese Tour ermöglicht hat.
Danke auch an Annika, dafür dass sie Stefan für mich gefragt hat und mich mitgenommen hat. Es hat wirklich Spaß gemacht.

Kangos 15.11. – 18.11.

Morgen geht unser Roadtrip dann richtig los und bis dahin erzähle ich euch, was so alles in Kangos passiert ist.

Passiert ist eigentlich nichts, zumindest nichts negatives.
Nach meinem letzten Beitrag sind wir wirklich schlafen gegangen, wurden kurze Zeit später jedoch schon wieder geweckt. Martin rief an und informierte uns, dass es draußen Nordlichter geben würde.
Das waren einige der größten Nordlichter, die ich jemals gesehen hatte und für Annika fand ich es natürlich auch umso schöner, dass sie ihre ersten Nordlichter sehen konnte und dann auch noch in DIESEM Umfang.
Fast alle standen draußen und staunten. Einfach wunderbar.
Leider habe ich ja (noch) keine sooo gute Kamera und somit sind meine Fotos auch eher bescheiden ausgefallen.
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Am nächsten Morgen dann direkt nach nächste Highlight. Wir durften mit auf eine kuzr 14km Tour mit Martin kommen. Ich habe mir ja schon gewünscht, dass ich nochmal auf dem Schlitten stehen darf, aber dass es wirklich geklappt hat, war super. 🙂
Es war eine schöne, kleine Tour, von der ich, zumindest einige Meter vom Trail, auch noch gar nicht kannte.
Die Hunde sind in einer wirklich super Verfassung 🙂

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Dann war es Zeit für unseren „Deal“. Wir holen den neuen Guide vom Flughafen ab und haben somit einen Firmenwagen um unser Gepäck abzuholen.
Auf dem Weg dorthin muss ich sagen, dass die Leute vom Flughafen völlig unenspannt waren. Die haben 2x unterwegs angerufen wann wir denn kommen würden um unser Gepäck abzuholen. Echt ziemlich nervtötend.
NAtürlich kamen wir auch 5min zu spät zum Flughafen, weil wir so lange an einer Baustellenampel standen.

Zurück in Kangos fing ich an mein Auto auszumisten, während Annika etwas auf dem Zimmer blieb.
Ich plauschte ein wenig mit den neuen Guides und mit Martin und zu guter letzt spielten Annika, Martin und ich noch ein paar Runden das Kartenspiel „Shithead“

Heute ging es dann in die nächste Runde Schlitten fahren. Diesmal 50km und größtenteils… okay eigentlich bis auf eine Abzweigung, Trails die ich auch schon kannte. Einige mit neuen „Abendteuerkurven“ und Stöcken die ja ganz normal sind beim Training.
Die Schneeanker halten natürlich auch noch nicht überall, aber irgendwie ging das schon alles gut und wir hatten schon wieder suuuuperwetter 🙂
Einfach herrlich wieder durch den Schnee zu gleiten.
Ich werde es echt vermissen diesen Winter und morgen, wenn wir unseren Roadtrip starten, wird mir das Herz bluten – das weiß ich schon jetzt.
Aber hier an dieser Stelle nochmal: DANKE – an Martin, dass er uns mitgenommen hat 🙂

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Nachdem ich nochmal mitgeholfen hatte „Scheiße zu kratzen“ ging es dann wirklich mal ans Auto-aufräumen. Meine Winterreifen abtauen, Schnee wegschaufeln vom Auto und umpacken/ausmisten.
Ich hoffe unsere Sachen, die wir jetzt mitgenommen haben, passen auch noch hinein und dann kann es morgen früh auch schon losgehen.
Gleich hole ich mal noch meine Gitarre bei Anders und es wird eine weitere lustige Runde „Shithead“ gespielt.

Alles in allem eine wunderbare Zeit hier oben und ich weiß, dass mein Herz noch immer hier oben hängt, im Schnee, bei den Hunden, in der ruhigen Natur.

Februar – ein Video

Dafür, dass ich eigentlich längst einen neuen Puppyeintrag zum T-Wurf schreiben wollte, habe ich ganz schön lange nicht geschrieben.
Dafür habe ich mir jetzt einfach mal die Zeit genommen schnell ein Februar Video zu machen.

Ich weiss leider nicht wieso die Qualität immer schlechter wird. Ich bearbeite es mit der höchst möglichen Qualität und meine grosse Kamera macht eigentlich super Fotos – und die hatte ich dieses Jahr ein paar mal mit dabei.

Nunja, ich hoffe es gefällt euch trotzdem.

Für alle, die später dazu gekommen sind – hier meine anderen Videos:

Januar 2013

December video (youtube)

Sommervideo (facebook)

Training on the sleds (youtube)

Quad training (youtube) (mein liebstes 🙂 )

Sonne, Trails und neue Hütte

Letzte Woche war ich endlich nochmal auf Silence of the Winter mit 6 Gästen. Sogar richtig „exotisch“. 3 Deutsche (ja, noch nicht so exotisch), 2 Australier und eine Südafrikanerin.
Ich mag so gemischte Gruppe ja unheimlich gerne und ich muss sagen, dass es auch eine super Gruppe war.

Diese Woche war die erste Woche in welcher wir eine „neue“ Hütte angefahren sind. Natürlich ist die Hütte nicht neu, letztes Jahr wurde sie auch benutzt, aber ich war für diese Saison die erste die hingefahren ist, nachdem ich bloss 1x mit dem Schneemobil dort war.
Glücklicherweise hatte ich nicht nur eine super Gruppe, sondern auch perfektes Wetter und ich muss sagen: WOW – was für ein Trail. Ich freue mich schon ihn das nächste Mal zu fahren 🙂

Diesmal hatte ich ausnahmsweise mal meine Bridgecam dabei und wir hatten am zweiten Abend sogar ein kleiens Nordlicht in der neuen Cabin 🙂

Hier einfach mal ein paar Eindrücke:

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Geburtstagstour

Wie vielleicht ein paar von euch wissen bin ich letzten Dienstag ein Jährchen weiter auf die 30 zugegangen.
Ich persönlich mache mir nicht viel aus dem Alter und vergesse sogar meistens wie alt ich bin.

Seit 4 Jahren probiere ich nun schon an meinem Geburtstag auf Hütte zu sein – einfach so weit weg vom Internet und allem möglichen.
Dieses Jahr hat es geklappt und ich war auf einer „Silence of the Winter“ Tour 🙂 Mit 6 Gästen – zumindest zu Anfang.

2 Engländer verliessen mich am zweiten Tag, da sie lieber nochmal eine Skidootour machen wollten um das auch mal auszuprobieren.
Am dritten Tag verliess mich eins der holländischen Pärchen aufgrund von Krankheit.
Aus Spass sagte ich „Wenn ich jetzt noch nen Tag länger fahre, fahre ich nur noch alleine“ 😉

An meinem Geburtstag sangen meine 4 verbliebenen Gäste mir ein nettes Geburtstagsständchen 🙂 Echt nett.

Mittwoch kam ich, wie immer, zurück ins Camp – nur um rauszufinden, dass ich Donnerstag wieder auf Tour fahre.
Somit ging es Mittwoch nur schnell für 2 Stunden nach Hause, duschen, Emails schauen, wieder hoch und mit den Gästen zu Abend essen, nach Hause, schlafen und am nächsten Tag wieder auf übernachtunsgtour fahren.
Auch hier hatte ich wieder eine supernette Gruppe.

Geärgert habe ich mich nur darüber, meine grosse Kamera nicht dabei gehabt zu haben, denn Abends hatten wir grüne und rote Nordlichter direkt überm Fluss – EIN TRAUM!

Hier ein paar Eindrücke von meiner Geburtstagstour:

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Wir haben in der Lodge ein Gästebuch, welches sich schnell füllt. Besonders amüsant fand ich den Eintrag jener 2 Engländer die mich an dem zweiten Tag auf Tour verlassen hatten.
Immerhin habe ich es nun endlich mal geschafft einen Nickname zu bekommen 😉

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Weihnachtstour

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DSCN2128über Weihnachten war ich nun wieder auf Silence of the Winter Tour und muss sagen, dass es echt schön war.

Ich hatte 5 Gäste, davon 3 aus Belgien und 2 aus Deutschland.
Dazu wunderbare minus 30 Grad draussen, weswegen wir den ersten Tag recht easy nahmen und schon um 14Uhr in der Hütte waren.

Von der Firma gab es ein extra Weihnachtsessen in den Kisten mit dem Menschenfutter. 3 Flaschen Wein und einen halben Kanister Glögg (Glühwein). Dazu unheimlich viel Schokolade und Erdnüsse.
Somit war der Abend gespickt von Essen, Essen und Essen. Wirklich mal etwas anderes.
Eine von meinen deutschen Gästen hatte dazu auch noch unheimlich viel Schokolade dabei und es artete wirklich in einer riesen Fresserei aus.

Am nächsten Tag fuhren wir zur zweiten Hütte, diesmal einen längeren Weg, da es nur 20 Grad minus waren, dafür aber unverhofft doch noch ein wunderschöner klarer Himmel.

Für diesen Abend hatten wir uns noch etwas Wein aufbewahrt und es wurde wieder ein gemütlicher Abend.

Somit muss ich sagen, dass ich wirklich ein schönes Weihnachten hatte und hoffe, dass es euch genauso ging und ihr dieses Weihnachtsfest in guter Erinnerung behalten werdet. 🙂

Morgen habe ich eine Tour mit 12 Leuten – ich bin ja mal gespannt und hoffe, dass es nicht in allzu grossem Chaos ausartet…

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