Bald ist es vorbei mit der Karibik

Man sollte es kaum glauben, aber nur noch 2,5 Wochen und es geht wieder in Richtung Europa mit dem Schiff.
Inzwischen weiß ich auch, dass ich euch doch ein paar Sachen schreiben darf von denen ich nicht wußte, dass ich sie euch schreiben darf.

Zuallererst mal die Route die ich die letzten 2,5 Monate gefahren bin:

La Romana/Dom Rep – Oranjestad/Aruba – Willemstad/Curacao – Castries/St. Lucia – St. George/Grenada – Bridgetown/Barbados – Rosseau/Dominica – St. Johns/Antigua – Philipsburg/St. Maarten – Road Town/Tortola

Es macht unheimlich viel Spaß und ich habe mid ei Karibik ganz anders vorgestellt. Es ist auf jedenfall besser als ich gedacht habe.
Die Arbeit auf dem Schiff macht wie immer unheimlich viel Spaß und ich habe jetzt auch doch erstmal noch Kanada sausen lassen um noch einmal eine Saison auf dem Schiff zu fahren. Irgendwie wird man infiziert und hat so viele tolle Freunde hier an Bord gefunden ohne die man nicht mehr sein möchte.
Noch dazu sieht man, grade in meinem Job, die Welt 🙂

Ich weiß nicht wie lange das noch so weitergehen soll, aber solange es mir Spaß macht, wird es weitergehen.

Was man so tolles erlebt, einfach mal in einem Foto ausgedrückt von einem Abendlichen Ausflug auf St. Maarten

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mel und der erste Schnee

Eigentlich hatte ich ja schon meinen ersten Schnee diesen Winter oben in Kangos die paar Tage, sowie in Sundsvall, wo es ja über Nacht geschneit hatte.
Aber der erste Schnee „daheim“ war für mich schon immer etwas Besonderes… wenn plötzlich diese weißen, schönen Flocken vom Himmel segeln, ist das für mich immer wieder ein Zeichen dafür, dass Winter die schönste Zeit des Jahres ist 🙂

IMG_4817

IMG_4818

IMG_4820

Ein negatives hat das ganze natürlich auch: Ich habe ganz vergessen, dass die Deutschen denken „Winter existiert nicht“
Ist ja auch ungewöhntlich, dass im Dezember, im Winter, es AUF EINMAL anfängt zu schneien!!!
Was für eine Frechheit, wer hätte das gedacht?!
Somit wurde das Tempo auf den Straßen heute Morgen auf sage und schreibe 5km/h runter geschraubt.
Autos rutschten hin und her, Räder drehten durch, manche Sommerreifen fanden sich wohl auch noch unter dem ein oder anderen Auto und ich musste lächeln als an einem sehr steilen Berg vor mir ein Fahrer mehrfach probierte anzufahren, es aber nie wirklich schaffte, während ich gar keine Probleme damit hatte… Übung macht den Meister 😉
So lange habe ich noch nie bis nach Siegen rein gebraucht, aber ich habe es doch tatsächlich rechtzeitig zu meinen Terminen geschafft… ich hatte da ja schon so etwas geahnt 😉

Am Nachmittag begab ich mich dann ans Schneeschieben, damit meine Mutter wenigstens gut in unsere Einfahrt fahren konnte.
Dazu eine kleine Story: YEY, kein Verkehr auf dem Weg bei mir nach Hause, aber natürlich als ich in unsere Straße (geht bergauf) einbog, stand ein Firmenwagen einer Paketzustellfirma schräg und rutschte immer weiter die Straße runter auf mich zu. Somit entschied ich doch lieber wieder rückwärts runter zu fahren und außen rum zu fahren. Ich muss bei uns aber rückwärts reinfahren… also wie am besten… somit rutschte ich einfach die gesamte Straße von oben rückwärts runter 😉 War auch lustig.

Aber auch beim Schneeschieben hatte ich Spaß! Glaubt ihr nicht? Zeig ich euch: Hier: