Es ist Zeit zu gehen: Ein Rückblick auf meinen Urlaub vor Vertrag Nummer 5

Erstens kommt alles anders – und zweitens als man denkt

Vor 2 Monaten ging ich zum Arzt wegen meinen Fersenschmerzen. Und dann kam die Diagnose, die mein Sportarzt schon 6 Monate vorher vermutet hatte. Beidseitiger, entzündeter Fersensporn. 2-3x die Woche sollte ich nun in die Orthopädie fahren. Erst zur Reizstromtherapie und später zur Stoßwellentherapie. Dazu bekam ich starke Schmerzmittel verschrieben.

Ich sah meinen Urlaub genau vor mir: Arzt – Arzt – Arzt – Arzt -Arzt und zwischendurch vielleicht mal einen Abend mit meinen Freunden in der Umgebung essen gehen.
Nicht sehr abwechslungsreich – aber die Füße haben Vorrang. Immerhin habe ich noch vor, ganz viel von der Welt zu Fuß zu erkunden.
Ein wenig besser ist es sogar über die letzten Wochen geworden – weg ist es aber noch nicht.

Und dann kam alles anders.
Ich war fast jede Woche 2-3x beim Arzt. Aber dazwischen fand ich doch erstaunlich viel Zeit für andere Dinge. Weiterlesen

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Ein heißer Tag im Europapark

Heut zutage reise ich ja gerne mal alleine. Das kommt nicht von ungefähr, denn früher habe ich auch schon viel alleine unternommen.
Unter anderem war ich sogar alleine in einem Freizeitpark unterwegs. Das macht keinen Spaß? Doch, ich hatte ja Lust dazu, also wieso abschrecken lassen nur weil sonst niemand mit will?

Irgendwann fing ich an zu Reisen und im Ausland zu arbeiten. Somit blieben die Freizeitparks erst einmal außen vor.
Seitdem wollte ich immer einmal wieder in diese andere Welt voller Achterbahnen, Wasserbahnen und Shows abtauchen.
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1 – hier kommt die Sonne

Nachdem wir die nun die „grosse Dunkelheit“ hinter uns haben, (hier nachzulesen) warteten wir alle gespannt darauf, dass uns die Sonne wieder „beglückt“

Ich erinnere mich noch an die vergangenen Jahre sehr genau – allerdings irgendwie nur an die letzten zwei.

2011 im Januar standen zwei damalige Arbeitskolleginnen und ich in meinem Zimmerfenster, welches im zweiten Stock lag und wir von dort aus die Sonne am Horizont sehen konnten. Aus meinem Laptop tönten Ramstein mit „Sonne“ und wir sangen lauthals mit, weil wir so glücklich waren einen Blick auf die Sonne erhaschen zu können.

2012 im Januar war ich gerade mit Gästen auf einer Tour über einen „Hügel“ und auf einmal rief ein Gast von hinten „ICH KANN DIE SONNE SEHEN“ und wir legten eine extra Pause ein, um die Sonne geniessen zu können. 🙂 Zurück im Camp glaubte uns erst niemand, was wir gesehen hatten – aber wir hatten ja Beweisfotos.

Gestern musste ich Martins Tagestour übernehmen, da dieser krank im Bett lag. Mir ging es nicht viel besser bzw. geht es auch noch nicht viel besser, aber irgendjemand musste ja die Tour fahren (und da wir Frauen ja härter im nehmen sind ;-p).
Zu meinem Glück passierte aber dann das unglaubliche: Ich sah die Sonne am Horizont. Für diesen kurzen Moment ging es mir direkt etwas besser und ich war glücklich.

Diesen Moment nach so vielen Wochen wieder den grossen, roten Ball am Horizont zu sehen, kann man glaub ich nur nachempfinden, wenn man selber mal hier oben gelebt hat – einfach herrlich!

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3. Malmoe – Stockholm 25.05.2012

Am naechsten Morgen fuhren wir sehr sehr frueh nach einer Nacht mit wenig Schlaf los in Richtung Stockholm. 612km und das im mueden Zustand. Aber okay. Die ersten paar Stunden gingen sehr angenehm und schnell rum … dann wurde es waermer und waermer und die Hitze im Auto drueckte auf die Muedigkeit.

In Graenna machten wir einen Stop. Dort stoppte ich bereits letztes Jahr, aber eher durch Zufall. Jetzt assen wir dort etwas zu Mittag und vertraten uns die Beine bevor wir ueber die „schoenere Route“ am See entlang weiter fuhren. Diese hatte ich auch bereits versucht das letzte Mal zu finden, war jedoch gescheitert, da ich mein Navi zu frueh wieder einschaltete. Weiterlesen