Es muss nicht immer Deutschland sein: Die 5 schönsten Städte an der Ostsee

Fragt mal einen Deutschen welches die schönsten Plätze an der Ostsee sind. In den meisten Fällen bekommt ihr als Antwort: Rügen, Warnemünde, Stralsund oder Lübeck.

Doch nicht nur Deutschland hat schöne Ostseestädte zu bieten.
Habt ihr gewusst, dass 9 Länder an die baltische See grenzen?
Dazu zählen neben Deutschland: Polen, Litauen, Lettland, Estland, Russland, Finnland, Schweden und Dänemark.

Ich habe euch mal meine persönlichen 5 Lieblings-Städte an der Ostsee mitgebracht und möchte euch diese gerne vorstellen:
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Das große Los – meine Meinung

Wie meine langjährigen Leser wissen, bin ich eine totale Leseratte.
Grade lese ich das Buch „Das große Los“ von der „Wer wird Millionär“ – Gewinnerin Meike Winnemuth, die mit ihrem Gewinn um die Welt reiste.

In ihrem Buch erzählt sie Ihre Geschichte in einer witzigen und kurzweiligen Art in Form von Briefen an verschiedenste Menschen in Ihrem Umfeld.
Über alle Höhen und Tiefen während des Reisens und was passiert, wenn es doch mal nicht so läuft wie sie es vorher geplant hatte. Frei nach dem Motto „Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt.“

Irgendwie hat mich das Buch zum Denken angeregt.
Natürlich nicht das erste Mal. Ich denke wir alle haben schon häufiger darüber nachgedacht was wäre, wenn wir viel Geld hätten. Hab ich Recht? Weiterlesen

Reisen und damit Geld verdienen? Teil 1 – Wie bekomme ich die Jobs

Schon seit 7,5 Jahren habe ich Deutschland den Rücken zugedreht und arbeite mich seitdem durch die Welt. Bis jetzt bin ich durch die unterschiedlichsten Weisen an diese Jobs gekommen.
In diesem Bericht möchte ich euch erzählen wie ich an meine Jobs ran gekommen bin um euch einen kleinen Einblick zu geben, was es für Möglichkeiten gibt.

Dabei waren es gar keine typischen Backpacker Jobs. Natürlich bin ich in Neuseeland auch diverse Früchte pflücken gewesen, habe in Fabriken gestanden und faule Äpfel sortiert und Weinreben geschnitten. Weiterlesen

Das Blogjahr 2013 – und was wird 2014 sein?

Das war nun wirklich 2013 und natürlich habe ich auch eine Statistik von wordpress bekommen. Es waren über das Jahr gesehen ca. 1000 Leute mehr hier als letztes Jaht. Jedoch habe ich auch ganze 6 Monate nichts gebloggt, sonst wären es wohl mehr geworden.
Aber stoppt nicht mit dieser Statistik hier, sondern schaut auch weiter unten nach.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 7.300 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 6 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Natürlich kommen auch Leute auf mein Blog, die nach irgendetwas auf google gesucht haben. Neben den üblichen „Husky“ „hund“ „Reisen“ „Schweden“ „wandern“, sind aber auch immer Sachen dabei wo man sich einfach nur denkt „WIESO?!“

ein paar Beispiele hier:

Küchen Party
Eine Küchenparty sollte man allgemein nicht bei google suchen, aber wie jemand auf meinen Blog dabei stößt weiß ich wirklich nicht. Ich stehe zwar gerne in Küchen während Partys, weil es dort die besten Gespräche gibt, aber ich bezweifele jemals darüber geschrieben zu haben…

Was ist wenn morgen die Sonne nicht aufgeht
Okay, warum jemand auf meinem Blog landet, wenn er das sucht kann ich ja verstehen, aufgrund meiner Berichte aus meiner Schwedenzeit, aber wieso sucht man nach so etwas? Was soll dann schon sein? Wenn die Sonne morgen nicht aufgeht bleibt es dunkel… und sollte die Sonne explodiert sein über Nacht und deswegen nicht mehr aufgehen werden wir den Sonnenaufgang nicht mehr miterleben.

Kann ich in Kopenhangen Flughafen einen Kaffee trinken gehen
NEIN – seit wann gibt es Kaffee am Flughafen?!

Flugzeug läuft vor mir weg
HaHaHaHa – ROFL – LOL – DAS stelle ich mir grade bildlich vor!


Wie ziehe ich das Hundehalsband an

Einmal um den Schwanz wickeln – wie auch sonst!

Liebe Selma, hiermit lade ich dich zu meinem Geburtstag ein
Das ist ja nett – aber ich heiße doch Melanie…

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Was bringt 2014 – Was gibt es neues – Was habe ich geplant

Ja, heute Nacht gilt es dann: 2014 hinter jedes Datum setzen.

Welche Berichte stehen euch im Januar so vor?

– Eine Wanderung mit meinem ersten Earthcache zum Druidenstein
– Ein Bericht zur „Rocky Horror Picture Show“ an Silvester in Siegen
– Ein Bericht zum „Fiddler’s Green“ Konzert in Köln
– vielleicht diverse andere Wanderungen
– mit welchen Kameras fotografiere ich eigentlich?!

Ob ich noch alle Berichte schreibe bevor ich wieder Deutschland verlasse weiß ich noch nicht, aber dann habe ich wenigstens etwas zu tun/schreiben, falls ich mal Internet habe.

Was steht arbeitstechnisch und Urlaubstechnisch so an?

Erstmal geht es wieder ab Anfang Januar für 6 Monate zurück aufs Schiff, worauf ich mich schon sehr freue! Diesmal stehen an: Karibik, Transatlantik, Mittelmeer, Transeuropa, Nordland, Ostsee, Baltikum. Wie ihr wisst werde ich nichts über meine Arbeit schreiben, aber vielleicht hebe ich mir den ein oder anderen Bericht von daheim auf. Auch gibt es vielleicht mal einen Gastbeitrag von anderen Reisebloggern oder ein Interview von diesen.
Auch denke ich, dass es okay sein wird, wenn ich euch ein paar Fotos zeigen werde. Natürlich nichts arbeitverbindendes, sondern einfach von den verschiedenen Destinationen.

Wenn ich zurück bin würde ich gerne Mitte/Ende Juli für ein langes Wochenende ins Allgäu wandern gehen. Immerhin brauche ich nochmal ein wenig Bergtraining für meine weiteren Pläne dieses Jahr.
Hat hier jemand einen guten Tipp für mich, wo ins Allgäu, welches Gästehaus/Hotel und welche Wanderung? Ruhig Mehrtageswanderungen mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Ich möchte nicht klettern, aber schmale Wege sind super und steil bergauf darf es ruhig auch gehen. Hauptsache man hat von oben eine schöne Aussicht.

Danach werde ich mir einen Wunsch auf meiner Bucket-List erfüllen. ENDLICH nach La Reunion – 17 Tage Trekking mit Wikinger-Reisen. Und das werde ich ganz ohne Freunde/Bekannte machen, weil ich einfach die Reise für mich genießen möchte und meinen Traum leben möchte.
Dafür müssen sich nur noch genug zu dieser Reise anmelden, dass auch die Mindestteilnehmerzahl erreicht wird.
Ich werde diese jetzt auch schon im Januar buchen, damit ich immer vor Augen habe, wieso ich hart trainieren muss auf dem Schiff. 😉

Im Anschluss daran bin ich grade bei Wikinger am erfragen ob es möglich ist noch 4-5 Tage Seychellen dran zu hängen. Zum entspannen und vielleicht sogar um endlich mal wieder zu tauchen! Natürlich auch um mir etwas anzuschauen, denn die Ecke da unten kenne ich ja noch gar nicht.

Ende August/Anfang September geht es dann wieder für +- 1 Woche nach Schweden, da ich meinen Ex-Chefs Johan und Sara und natürlich auch Martin das versprochen habe und die Hundis natürlich wiedersehen möchte.

Auch hoffe ich, dass ich dieses Jahr irgendwie das Working Holiday Visa für Kanada bekomme und einen weiteren Traum von meiner Bucket Liste streichen kann: 1 Jahr Work&Holiday in Kanada.
Da würde ich dann so im September losfliegen wollen und im Winter erstmal auf einer Husky-Farm arbeiten wollen. Entweder als Guide bei einem Tourenanbieter oder aber als Handler bei einem Rennmusher.
Nochmal den Ansporn dazu gegeben hat mir einer der Trainer auf dem Schiff und auch mein Vorgesetzter 🙂

Und dann ist 2015 – da werden wir dann sehen was das Jahr bringt – und was 2014 eigentlich gebracht hat.
Vielleicht gehe ich auch wieder aufs Schiff – einfach weil es Spaß macht und man so viele toller Länder sieht.

Wir werden sehen.

Was habt ihr so geplant? Habt ihr euch irgendwelche Vorsätze gemacht? Wohin wollt ihr reisen? Erfüllt ihr euch irgendwelche Träume?

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Bis dahin wünsche ich euch einen GUTEN RUTSCH ins neue Jahr – und bitte rutscht nicht aus!

Happy new year! copy

Ein Blick zurück – Das Jahr 2013 in Wort und Bild

Es ist wieder an der Zeit, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und da darf ein Jahresrückblick nicht fehlen.
Es war ein Jahr voller Neuerungen. Nach 4 Jahren Winter brauchte ich Sommer und welchste meinen Job von den Schlittenhunden zu einem Kreuzfahrtschiff, nach 28 Jahren langer Haare schnitt ich mir meine Haare kürzer als schulterlang ab, meine Beziehung zerbrach und erneuerte sich, Freunde haben geheiratet, wurden schwanger, Beziehungen zerbrachen und leider musste ein Freund auch von uns gehen … das einzige wo sich, mal wieder, nichts dran geändert hat, ist mein Gewicht und mein damit verbundener Hunger nach Schokolade.
Hunger, das habe ich auch immer nach neuen Herausforderungen, neuen Zielen und meinen Träumen. Somit steht das nächste Jahr hoffentlich ganz im Zeichen meiner Träume, aber dazu mehr später im Jahr.

Zuerst mein kleiner Jahresrückblick:

Januar

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Der Januar ist im Norden immer etwas Besonderes. Denn nach ca. 6 Wochen langer Dunkelheit ohne Sonnenschein, kommt die Sonne endlich wieder heraus.
Leider war ich an jenem Tag krank und saß nur bei einem Helfer im Schlittensack um mich um die Gäste zu kümmern. Umso schöner an diesem Tag war aber, dass wir das erste mal wieder die Sonne gesehen haben.
Geburtstag hatte ich auch im Januar und wurde 28 Jahre jung – aber das vergesse ich meistens sowieso.

Das Video zu meinem Januar gibt es hier: Januar-Video

Februar

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Im Februar wurde es diesmal gar nicht so kalt, wie ich es von Finnland aus kannte. Somit war es ziemlich angenehm und man konnte die Schlittenhundetouren in Schweden wirklich genießen, solang die Gäste mitspielten.
Die Sonne stand höher am Himmel und die Stimmung wurde immer besser.

Das Video zu Februar gibt es hier: Februar Video

März

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Im März bekamen wir endlich wieder mehr Sonnenstunden als alle südlicher von uns und die Tage wurden länger und länger.
Auch unsere Winter-Puppies wurden immer größer und fingen an die Gegend zu erkunden. Auch konnte man endlich anfangen mit ihnen Halsband- und Geschirrtraining zu machen.
Ich hatte ein paar wirklich super Touren im März und die Hunden waren in Hochform!

Das Video zum März findet ihr hier: März-Video

April

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Der April war der Monat, in dem alles anders wurde. Der Monat in dem ich vorerst den Norden verließ um über den Sommer einer anderen Beschäftigung nachzugehen.
Es war schwer oben allen Hunden, sowie Menschen „bye bye“ zu sagen und nach einer so emotionalen Saison weiß man erstmal gar nicht wohin mit den Gefühlen.
Meine erste große Aufgabe war es, am Copenhagener Flughafen 5 Stunden auszuharren. In Menschenmengen, welche ich nicht mehr gewöhnt war. Es war der blanke Horror, aber auch diese Stunden gingen vorbei dank lieber Menschen, die es schafften mich visa Skype und Facebook zu unterhalten – sowie mit ein paar guten weblogs die es zu lesen gab.
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Zuhause musste man sich erstmal eingewöhnen, aber da ich nicht viel Zeit hatte, bis es weitergehen sollte, ging die Zeit recht schnell rum und Zeit für Urlaub war nicht.
Zeit war aber, mit dem Reisebüro zusammen eine Wanderung im Sauerland zu unternehmen, welche u.A. den Kyrill-Pfad beinhaltete, von welchem ich bis dahin nur gehört, ihn aber nie gegangen war.
Wirklich wunderschön gemacht mit einzelnen Kletterabschnitten und vielen interessanten Fakten rund um den Sturm.

Das April Video, noch von Schweden, findet ihr hier: April Video

Mai

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Am 1. Mai war natürlich wandern mit Freunden angesagt. Wir besorgten uns einen Bollerwagen und wanderten los. Nicht sehr weit, dafür mit vielen Stops und anschließendem Grillen bei einer Freundin. Wie immer, wenn ich denn mal daheim bin, sehr entspannt und schön.
Am 07. Mai ging es dann für mich los in ein neues Abendteuer.
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Es ging aufs Schiff und an dieser Stelle legte ich mein Blog erstmal auf Eis.
Inzwischen weiß ich, dass Fotos, wo weder Arbeitsplatz, noch Menschen drauf sind, wohl okay gehen (das heißt ich melde mich im nächsten Jahr bestimmt zwischendurch mal – zumindest mit Fotos).
Oben das war Schröder, mein Reisemaskottchen in Kusadasi (Türkei) von welchem ich leider nicht ganz so viel zu sehen bekam da ich viele Trainings hatte.

Juni-September

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Diesmal ein paar mehr Fotos, da ich auch mehrere Monate zusammenfasse. Das arbeiten auf dem Schiff machte einfach unheimlich Spaß und man sah so viele neue Länder, Kulturen und Menschen, dass man von einer Eindruckswelle überrollte wurde, die beeindruckend war.
In dieser Zeit passierte es auch, dass meine Beziehung in die Brüche ging und meine Haare ebenfalls – okay, die brachen nicht, die wurden abgeschnitten.
Es entwickelten sich tolle neue Freundschaften, ich lernte neue tolle Sportgeräte, wie den TowerPower und PowerPlate kennen und machte tolle Wanderungen in manchen Destinationen.
In diesen Monaten bereiste ich Monacco, Frankreich (mit Korsika), Italien (mit Sizilien), Malta, Kroatien, Montenegro und Griechenland (Korfu).
Wirklich eine wundervolle Erfahrung.

Oktober

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Auch im Oktober arbeitete ich weiter auf dem Schiff und fuhr auch nochmal die Länder an, wie in den Monaten davor.
Allerdings hatten wir auch eine andere Route, meine letzte von meinem 1. Vertrag und somit habe ich im Oktober auch einige tolle andere Länder gesehen.
Sardinien, Tunesien, Spanien (Barcelona, Valencia, Malaga, Cadiz) und Portugal.
Auf meinen Vertrag zurückblickend war es wirklich genial mit vielen neuen Erfahrungen und super Menschen um mich herrum.
Vor allem meine Kabinenkollegin Annika, in der ich eine wunderbare Freundn gefunden habe!
Auch lernte ich Ende Oktober den Flughafen London Heathrow kennen und weiß jetzt, wieso man minimum 2 Stunden zum Umsteigen haben sollte, wenn man eine reele Chance haben möchte seinen Anschlussflug zu bekommen.

November

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Mitte November, nachdem ich erstmal Urlaub und Papierkram in Deutschland erledigt hatte, ging es los auf einen abendteuerlichen Roadtrip mit Annika von Schweden in Richtung Deutschland, inklusive Besuch von einigen Freunden und vielen Weihnachtsmärkten.
Unsere Station waren: KangosUmeaSundsvallStockholmJönköpingMalmöBerlinLeipzigDettingen (mit Ulm und Esslingen)
Auch war dies der Monat in der meine alte Beziehung auch wieder meine neue Beziehung wurde und ich unheimlich glücklich darüber bin :-*
Es war schön nochmal mit den Schlitten zu fahren, was mir zeigte, dass es ich sehr vermissen werde diesen Winter und es war auch schön mal woanders Halt zu machen unterwegs anstatt immer in denselben Städten – auch wenn die neuen Städte nicht wirklich viel zu bieten hatten.
Besonders schön fand ich Ulm und von Leipzig war ich überrascht, da ich mir vorher unter der Stadt kaum etwas vorstellen konnte.

Dezember

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Schon sind wir im Dezember angelangt, in welchem Monat wir uns grade befinden.
Der Dezember war stressiger als gedacht. Fast jeden Tag hatte ich irgendetwas vor, oder arbeitete halbtags im Reisebüro meiner Mutter. So richtig zur Ruhe kommen und Urlaub haben blieb da aus. Aber eigentlich ist das für mich ja grade gut, denn sonst gehe ich noch ein vor Langeweile.
Meine Mum und ich machten einen Ausflug nach Frankfurt um spontan zu sehen ob wir noch Karten für „Night of the Proms“ ergattern können und hatten sogar nach 2 Stunden „in der Kälte stehen“ Glück und konnten die Show, meine 10. Proms, von super Sitzen aus genießen.
Auch kam der erste Schnee und ich wurde, wie immer, wenn ich Schnee sehe, zum absoluten Kleinkind. Schnee ist für mich wettertechnisch das höchste der Gefühle.
Nachdem Annika und ich schon auf dem Roadtrip „blut geleckt“ hatten, beschäftigte ich mich diesen Monat viel mit geocachen, auch wenn ich mich noch nicht an die großen Caches traue.
Zum ersten Mal machte ich auch eine Nachtwächterführung mit, was wirklich lustig und interessant war.
Im ganzen holte ich nach, was ich die letzten Jahre verpasst hatte und ging auch hier in der Gegend auf viele Weihnachtsmärkte, wobei mir der in Siegburg am besten gefiel – was ja kein Wunder ist, da es sich hier um den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt handelt.
Ich feierte viel mit meinen Freunden, aber leider starb ein Freund zu Weihnachten, was einen großen Schatten über Weihnachten brachte.
Es sind harte Zeiten, aber so hart es auch klingt „Das Leben geht weiter“, auch wenn die Angehörigen vielleicht noch nicht wissen wie.
Dieses Jahr Ende Dezember ist dann auch der 10. Todestag meines Vaters. Es kommt einem gar nicht so lange vor, aber durch die neusten Geschehnisse hier, kam natürlich alles wieder hoch.

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So und zu guter letzt gab es noch was neues: Ein neues Design!
Nach fast 2 Jahren musste mal etwas anderes her und somit setze ich mich jetzt endlich mal dran und bastelte heute Nachmittag etwas dran rum.
Es gibt jetzt auch eine Bucket List unter „the world“, weil ich dachte, dass ich euch das ja auch mal sagen muss was hoffentlich noch alles in meinem Leben passiert 😉
Ich hoffe das Design gefällt euch – bzw. der neue header und der neue Hintergrund 🙂

Ich wünsche euch allen nochmal besinnliche Weihnachten und schließe damit meinen Jahresbericht ab.
Mein „Buch-Jahresbericht“ folgt die nächsten Tage, sobald ich mit meinem jetzigen Buch fertig bin und weiß, dass ich das nächste nicht mehr vor Jahresende fertig lesen werde 😉

Malmö 24.11.-25.11.2013

Die Fahrt nach Malmö verlief auch mal wieder problemlos (es wird langweilig, oder?) und wir kamen sogar noch im hellen an.
Die Parkplatzsuche stellte sich dann als schwerer heraus als gedacht, da entweder alles voll, oder weit weg von der Alstadt war.

Letztendlich parkten wir am Bahnhof, wo man nur 1 Stunde parken durfte. Aber egal, also raus aus dem Auto und rein in die Altstadt. Natürlich etwas zeitgeraffter als entspannend.
Wir sahen uns die Kirche an und liefen auch über die beiden großen Plätze, bevor wir wieder zum Auto „rannten“.

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Danach fuhren wir noch zu dem Twisting Tower um von dort mehr oder weniger den letzten Rest des Sonnenunterganges anzuschauen.

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Schon ging es weiter zu Kjell, unserem Couchsurfing Host in Malmö. Schon Martin und ich haben vor über einem Jahr bei ihm gewohnt und es war wieder ein richtig gemütlicher Abend.
Wir saßen zusammen, tranken Tee und kochten Abendessen zusammen, bevor wir uns ein Video ansahen von Malmö im 19. Jahrhundert.
Ich habe echt vieles verstanden von dem schwedischen, aber am lustigsten war es dann doch noch, dass damals alle so fasziniert waren von der Filmkamera, dass sie wirklich teilweise rückwärts gelaufen sind, nur um länger zu sehen zu sein.

Irgendwie war ich aber sooo müde am Abend, dass ich nach dem Film nur noch schnell geduscht habe und schon ins Bett gefallen bin.

Am nächsten Morgen bekamen wir ein riesiges Frühstück mit Omlette und ließen den Tag gemütlicher angehen.
Schon ging es los in ein anderes Viertel in Malmö wo wir eigentlich die Brauerei und die Schokoladenfabrik besuchen wollten, die aber leider zu hatten und erst Nachmittags aufmachen würden.
Somit suchten wir für Annika Postkarten und wurden nicht wirklich fündig, bevor wir weiterfuhren zu einem Aussichtspunkt direkt unter der Oeresundbrücke um ein paar Fotos zu machen.

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Jönköping 23.11.-24.11.2013

Von Stockholm ging es schon früh am Morgen los – denn es gibt ja einiges zu erleben. Vor allem in einer area wo man noch nie vorher war.

Und was soll ich sagen?! Unsere Fahrt verlief total unspektakulär. Wie langweilig, wenn man bedenkt wie viel wir sonst von unseren Fahrten zu erzählen hatten.
Nur in Jönköping selber war mein Navi verwirrt wo es denn langgehen soll, aber das Problem war innerhalb von 2min auch wieder behoben.
Angehalten haben wir auch nicht wirklich.

In Jönköping angekommen trafen wir uns mit unserem CS Host und fuhren nach Gränna (also eigentlich wieder nach Norden).
Was für eine süße, kleine Stadt 🙂 Gränna ist eine Stadt am südlichen Teil von dem See Vättern gelegen, dem zweitgrößten See Schwedens.
Bekannt ist die Kleinstadt (eher Dorf) für die Herstellung von Zuckerstangen. Polkagris, wie sie in schwedisch heißen. Hier kann man sogar zuschauen, wie diese hergestellt werden, was wir uns natürlich nicht nehmen ließen, genausowenig, wie wir es uns nehmen ließen, welche zu kaufen.

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DSCN4270Natürlich durfte es davor nicht daran fehlen noch in einem richtig kleinen, urigen Cafe etwas kleines zu Mittag zu essen.

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Zu guter letzt spazierten wir noch etwas am See entlang bevor wir wieder nach Jönköping fuhren.

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Natürlich war es inzwischen dunkel und wir gingen noch kurz einkaufen.
Da ihre (CSHost) Küche sehr klein ist, kochte sie alleine Köttbullar mit Kartoffeln und zeigte mir vorher noch ein paar Griffe mit meiner Gitarre.
Somit verbrachten Annika und ich die Zeit mit Gitarre spielen… bzw. ich mit ein paar Akkorden greifen.

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Nach dem Abendessen schauten wir zusammen einen Film und machten uns einen gemütlichen, ruhigen Abend.

Nach einer erholsamen Nacht liefen wir erstmal in die Stadt hinein.
Natürlich ist grade Nebensaison und die Stadt wie ausgestorben.
Zuerst liefen wir in Richtung Hauptbahnhof, wo wir uns das alte Viertel anschauten, welches bekannt ist für die Herstellung von Wetterfesten Streichhölzern. Auch hier, alles ausgestorben.
Weiter ging es zur vermeindlichen „Altstadt“ bzw zur „Einkaufsstraße mit alte Häusern“.
Leider konnten wir auch hier nichts weiteres, schöneres entdecken und beschlossen weiter nach Malmö zu fahren um vielleicht dort noch im hellen anzukommen.

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Stockholm 20.11.-23.11.2013

Nachdem wir alles von Sundsvall gesehen hatten fuhren wir weiter in Richtung Stockholm. Wir fuhren auch mehr oder weniger durch, ignorierten alle Versuche des Navis uns von der E4 runter zu locken und aßen irgendwann auf einer Autobahnraststätte etwas zu Mittag.

Bis hierher war die Fahrt also ziemlich ereignislos. (ein Wunder oder?)
Ich schrieb meiner Couchsurferin in Stockholm, bei welcher ich ja schon jetzt das 3. mal war um wieviel uhr wir ungefähr ankommen würden und wir fuhren schon weiter.
Eigentlich wollten wir in Uppsala stoppen, da es aber super dunkel und regnerisch war, beschlossen wir, komplett durch zu fahren.

Mitten auf der E4 dann eine SMS von Maria „Könnt ihr noch Weißwein mitbringen und zwar dieunddie Sorte“. Wir hielten Ausschau nach einem Alkoholshop (hier in Schweden kann man Alk ja nur in speziellen Läden bekommen) und als wir keinen fanden, fragte ich bei ihr nochmal nach.
Sie gab uns eine Adresse, schnell ins Navi eingegeben und los.
Soviel zu „Ein Laden in meiner Nähe“ war dann, dass wir einmal quer durch Stockholm gefahren sind und ich bei Regen in einer Stadt die ich kaum kenne einen Alkoholshop suchen musste.
Gefunden haben wir ihn dann, den gewünschten Wein auch und keine 3min später waren wir schon da.

Wie immer ist es einfach wunderbar hier zu sein. Couchsurfing bringt einem echt viele neue, gute Freunde – und Maria ist eine von diesen.
Diesmal durfte ich auch endlich den „Haushund“ Harry kennenlernen. Echt ein freudiger, lieber Hundiwuff 🙂 Die letzten 2x war dieser leider nicht zu Hause.
Wir wurden auch direkt mit einer französischen Fischsuppe begrüßt, tranken dazu Weißwein und quaschten bis in die Nacht hinein über Gott und die Welt.

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Auch wenn das fahren bis hierhin noch nicht ganz so spektakulär war – das parken ist es hier schon. Ich bekam nur noch einen Parkplatz auf der Seite der Straße wo Donnerstags das parken verboten ist von 8-16Uhr an. Somit musste am nächsten Morgen, vor 8Uhr, mein Auto da weg.
Während alle anderen also noch friedlich am schlafen waren, machte ich mich um 7.30Uhr auf den Weg nach draußen – parkte im Halbschlaf das Auto um, ging wieder in die Wohnung und ZACK – war ich dank der frischen Luft zu wach um wieder einzuschlafen. Also ein wenig gesurft und gelesen bis auch die anderen beiden Mädels wach waren.

Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es dann los: erste priorität – mein Auto. Reifen wechseln von Spikes zu normalen Winterreifen, da ich ja mit Spikes nur noch bis zu Schwedens Grenze gekommen wäre und keinen Meter weiter.
Das alles ging auch erstaunlich schnell. In weniger als 30min war alles geregelt und wir konnten uns auf den Weg in die Innenstadt machen.

Das taten wir natürlich mit der Bahn und noch immer in einem Wetter was nur mit einem Wort zu beschreiben war: GRAU!
Wir sahen uns die Weihnachtsfenster an, an welchen Maria sogar mitgearbeitet hatte. Wirklich wunder wunder wunderschön. Schlenderten durch die Gassen, machten eine kleine Pause um heiße Schoki zu trinken und gingen eine Runde über den Essensmarkt bevor wir schon wieder zu Maria zurück fuhren.

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Unterwegs kauften wir noch etwas ein und bereiteten alle zusammen später das Abendessen zu. Tortillas 🙂
Da gab es natürlich einiges zu schnippeln und das Fleisch zu braten bevor wir die große Schlemmerei starten.
Auch hier saßen wir später wieder etwas zusammen, quatschten, lachten und spielten ein wenig ein Computerspiel, bevor wir alle in Richtung Bett bzw. Annika und ich in Richtung Couch verschwanden.

Am nächsten Tag schliefen wir erstmal aus und hatten ein ausgedehntes Frühstück. So ein richtig fauler Urlaubstag.
Wir fuhren wieder in die Stadt, machten ein wenig schaufensterbummeln und Maria brachte uns Geocaching näher. Wenn auch nur bei einem kleinen, einfachen Cache. Aber es war lustig. 🙂
Wir liefen noch ein wenig durch die Gassen und machten einen Abstecher in die Bar, wo wir auch am Abend hingehen wollten und fuhren wieder zu ihr nach Hause um etwas zu Abend zu essen und uns schick zu machen.
Etwas zu essen zu kochen war dann auch mal wieder richtige Teamarbeit und es war soooo lecker.

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Um den Abend dann noch abzuschließen fuhren wir wieder in die Stadt zu einem Rockclub, welchen Maria mit organisiert. Dort spielen immer 5 Bands aus der Rock/Punk/Ska Branche in einer gemütlichen Bar mit kleiner Tanzfläche.
Es war ein sehr gemütlicher Abend mit wirklich, wirklich guter Musik.

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Nach einer 3. und letzten Nacht hier in Stockholm heißt es dann jetzt „Aufbruch nach Jönköping“ … da war ich auch noch nicht, bin aber schon sehr gespannt drauf.

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Sundsvall 19.11.-20.11.2013

Wir fuhren also im Regen los in Richtung Sundsvall mit einem guten Tipp im „Gepäck“, dass wir in Örnsköldsvik halten sollten, da dort ein riesiger Fjällräven Outlet sei und noch dazu eine Keksfabrik.

Auf der Fahrt nach Örnsköldsvik lerne ich erstmal sehr gut meinem Navi zu wiedersprechen, da es uns zweimal wieder von der E4 runter haben wollte. Diesmal nicht um uns in die Wallapampa zu schicken, sondern schlicht und einfach um uns 200m später wieder AUF die E4 zu schicken.
Ich wiedersprach dem Navi und wir blieben auf der E4.

Uns wurde schon gesagt, dass wir in Örnsköldsvik nur nach Fjällräven Ausschau halten sollen und es super ausgeschildert sei.
Also hinein in den Ort und schon stand da „Fjällräven“. YEEEY, also schnell abgebogen und los gehts – dachten wir, denn auf einmal standen wir vor der Hockeyarena. Super!
Wir fragten nach und erfuhren, dass wir noch mindestens 5-6km von dem Outlet weg seien, die Arena bloß auch Fjällräven hieße.
Wir uns also wieder auf den Weg gemacht und schon im halbdunkeln das Outlet gefunden.
Es ist wirklich recht groß, aber nicht unbedingt viiieeel günstiger, als in einem normalen Shop.
Egal, kaufen hätte ich ALLES können, aber Platz hatte ich ja nicht mehr im Auto. Somit gab es nur neues Campinggeschirr.
Auf, auf, weiter zur Keksfabrik – hieß es als nächstes. Diese fanden wir auch recht schnell, jedoch mussten wir leider feststellen, dass der Verkaufsraum nur Freitags offen hat 😦

Also weiter in Richtung Sundsvall, wo wir auch Schnell das Apartement von unserem nächsten Couchsurfer fanden.
Und es war: GIGANTISCH!!! Was für ein einmaliges Apartement. HAMMER! Das Wohnzimmer mit einer riiieeesigen Couch, einer mega Leinwand und einem Dolby Surround system.
Wir kochten gemeinsam Abendessen und spielten eine Runde „Siedler von Catan“, welches ich seit bestimmt 10 Jahren nicht gespielt hatte – und trotzdem gewann. 🙂

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Am nächsten Morgen schaute ich aus dem Fenster und sah: Schnee. Wie schön, wir bringen den Schnee also mit uns in Richtung Süden. (wer weiß, vielleicht schneit es dann ja auch in Germania?!)
Also schnell Annika aus dem Bett geschmissen und los ging es in Richtung Innenstadt.
Das Wetter war einfach herrlich, strahlender Sonnenschein und nicht zuuu kalt.
Wir parkten und liefen ein wenig durch die Stadt, schossen ein paar Fotos und kauften das ein oder andere ein.
Hier muss ich auch wieder sagen: Wunder, wunder, wunderschöne Stadt 🙂 Hier könnte ich immer einen Halt einlegen.

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Gegen Mittag ging es weiter mit der Fahrt in Richtung Stockholm – und mit dieser Fahrt melde ich mich dann wieder…