Die Welt ist ein Dorf

Dass die Welt ein Dorf ist, ist uns glaub ich allen bewusst. Denkt einmal darüber nach wem ihr schon alles auf euren Reisen begegnet seid. Vielleicht seid ihr aber auch nur in eine andere Stadt gezogen und habt durch Zufall dort jemanden getroffen den ihr von früher gekannt habt.
Ich bin mir sicher, dass fast jeder von euch solche Situationen schon erlebt hat.
Menschen zu treffen, an Orten, wo man sie nicht vermutet.

In der Vergangenheit ist mir das natürlich auch schon öfter passiert.
Nicht unbedingt mit Menschen die ich kannte, aber die ein oder andere „Die Welt ist ein Dorf“-Situation war dennoch dabei. Weiterlesen

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Reisen und damit Geld verdienen? Teil 1 – Wie bekomme ich die Jobs

Schon seit 7,5 Jahren habe ich Deutschland den Rücken zugedreht und arbeite mich seitdem durch die Welt. Bis jetzt bin ich durch die unterschiedlichsten Weisen an diese Jobs gekommen.
In diesem Bericht möchte ich euch erzählen wie ich an meine Jobs ran gekommen bin um euch einen kleinen Einblick zu geben, was es für Möglichkeiten gibt.

Dabei waren es gar keine typischen Backpacker Jobs. Natürlich bin ich in Neuseeland auch diverse Früchte pflücken gewesen, habe in Fabriken gestanden und faule Äpfel sortiert und Weinreben geschnitten. Weiterlesen

Schlittenhunderennen so nah und doch so fern

Die meisten von euch wissen, dass ich 4 Jahre als Schlittenhundeguide gearbeitet habe. Drei Jahre habe ich in Finnland gearbeitet und ein Jahr in Schweden.

Noch heute sage ich, dass das mein absoluter Traumjob ist. Leider auch einer, den ich nicht mein ganzes Leben lang machen möchte. Ich bin ein Mensch der Abwechslung braucht in den beruflichen Tätigkeiten und nach 4 Jahren war es genug, ich brauchte Sonne und andere Länder.

Während ihr vor dem TV sitzt und vielleicht ein Fußballtunier verfolgt oder ein Formel 1 Rennen, sitze ich im Winter vor dem Internet und verfolge das Idiarod, das Yukon Quest und viele andere Schlittenhunderennen.
Live war ich noch nie bei einem dabei – bis jetzt. Weiterlesen

Winterwunderland Breitachklamm

Ein Bericht fehlt noch von unserem runden Geburtstagsurlaub im Allgäu.
Schon ziemlich zu Anfang wollten wir eigentlich die Breitachklamm besuchen, jedoch war diese immer geschlossen aufgrund von Glatteisgefahr.

Am letzten Tag, meinem Geburtstag, war sie jedoch tatsächlich geöffnet.
Somit stand unsere Entscheidung schnell fest, denn alles, was wir bisher gehört hatten, war durchweg positiv. Weiterlesen

Rodeln am Mittagberg

Wir befinden uns zeitlich noch immer in unserem Geburtstagsurlaub.
Neuschwanstein war natürlich ein Muss – eine Idee meiner Mutter war die beste Überhaupt. Rodeln!

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Wann seid ihr das letzte Mal mit dem Schlitten gefahren?
Bei mir ist es bestimmt 20 Jahre her. Ich war zwischendurch mal Ski-fahren und bin natürlich 4 Jahre per Hundeschlitten unterwegs gewesen, aber so ein richtig alter Holzsschlitten? Schon Ewigkeiten nicht mehr. Weiterlesen

Geocaching

Schon damals, als noch kaum jemand geocaching kannte und der Hype noch nicht so groß war, hörte ich das erste etwas über Geocaching. Ich fand es eine unheimlich gute Idee, aber da ich damals weder ein GPS besaß, noch wirklich Zeit dazu hatte, dachte ich nicht mehr so viel darüber nach.

In den letzten Jahren wollte ich es immer wieder versuchen – leider habe ich aber nie wirklich Zeit dazu gefunden oder habe es mich nicht alleine getraut anzufangen, da ich ja überhaup keine Ahnung davon hatte.

Als wir jetzt in Stockholm waren, nahm Maria Annika und mich mal mit um einen Cache zu finden. Es war wirkich total einfach und machte zudem noch Spaß, auch wenn wir nur einen in der Stadt gesucht und gefunden hatten.
Das Fieber wurde noch verstärkt als Annika und ich nach Ulm reisten und dort ein wunderbares Geocachinggeschäft (cache-inn) entdeckten, wo wir uns direkt auch über eine Stunde aufhielten und uns mit diversen, total nette, Cachern unterhielten.
Somit war klar: Ich will das auch machen.

Kaum daheim wurde also mein GPS ausgepackt und losgezogen. Erstmal 2 Caches hier in der Gegend rausgesucht und gesucht, gesucht und gesucht und nichts gefunden. Was für eine Enttäuschung.
Ein paar Tage später war ich eh auf einem Spaziergang mit meiner Mutter und hatte mein GPS dabei und schwuuuups die ersten 2 Geocaches gefunden 🙂

Wieder ein paar Tage später war ich mit meiner Mum im Wald laufen. Joggen/Walken konnten wir nicht wirklich weil es ganz schön glatt war, aber immerhin spazieren gehen. Wieder mit GPS im Gepäck und diesmal auch mit Kamera um ein paar schöne Fotos dahin zu zaubern 🙂

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Inzwischen habe ich auch die beiden Geocaches vom Anfang gefunden und habe leider jetzt die Zeit verloren nach weiteren zu suchen.
Ich muss allerdings sagen, dass es wirklich Spaß macht – solange man etwas findet.

Einen Cache, den ich auch gesucht habe, habe ich bestimmt 30min lang gesucht, haben mir Hinweise geholt und weiß eigentlich auch ganz genau wo er sein müsste – da ist er aber nicht. Also bin ich entweder total blind, oder aber der Cache ist weg 😦

Gerne würde ich mich auch mal an schwerere Caches trauen – jedoch am liebsten mit ein paar anderen Leuten zusammen.
Vielleicht habe ich ihm Sommer ja etwas mehr Zeit dafür, da ich leider auch nur wenige Leute kenne, die geocachen.

Alles in allem finde ich es ein wunderbares Hobby – draußen in der Natur, durch den Wald, übers Feld oder auch in der Stadt.
Man entdeckt neue Sachen, teilweise an Orten wo man fast 29 Jahre gelebt hat und noch nie da war. Einfach wunderschön und allemal besser als den ganzen Tag drinnen zu hocken und nichts zu tun!

Mel und der erste Schnee

Eigentlich hatte ich ja schon meinen ersten Schnee diesen Winter oben in Kangos die paar Tage, sowie in Sundsvall, wo es ja über Nacht geschneit hatte.
Aber der erste Schnee „daheim“ war für mich schon immer etwas Besonderes… wenn plötzlich diese weißen, schönen Flocken vom Himmel segeln, ist das für mich immer wieder ein Zeichen dafür, dass Winter die schönste Zeit des Jahres ist 🙂

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Ein negatives hat das ganze natürlich auch: Ich habe ganz vergessen, dass die Deutschen denken „Winter existiert nicht“
Ist ja auch ungewöhntlich, dass im Dezember, im Winter, es AUF EINMAL anfängt zu schneien!!!
Was für eine Frechheit, wer hätte das gedacht?!
Somit wurde das Tempo auf den Straßen heute Morgen auf sage und schreibe 5km/h runter geschraubt.
Autos rutschten hin und her, Räder drehten durch, manche Sommerreifen fanden sich wohl auch noch unter dem ein oder anderen Auto und ich musste lächeln als an einem sehr steilen Berg vor mir ein Fahrer mehrfach probierte anzufahren, es aber nie wirklich schaffte, während ich gar keine Probleme damit hatte… Übung macht den Meister 😉
So lange habe ich noch nie bis nach Siegen rein gebraucht, aber ich habe es doch tatsächlich rechtzeitig zu meinen Terminen geschafft… ich hatte da ja schon so etwas geahnt 😉

Am Nachmittag begab ich mich dann ans Schneeschieben, damit meine Mutter wenigstens gut in unsere Einfahrt fahren konnte.
Dazu eine kleine Story: YEY, kein Verkehr auf dem Weg bei mir nach Hause, aber natürlich als ich in unsere Straße (geht bergauf) einbog, stand ein Firmenwagen einer Paketzustellfirma schräg und rutschte immer weiter die Straße runter auf mich zu. Somit entschied ich doch lieber wieder rückwärts runter zu fahren und außen rum zu fahren. Ich muss bei uns aber rückwärts reinfahren… also wie am besten… somit rutschte ich einfach die gesamte Straße von oben rückwärts runter 😉 War auch lustig.

Aber auch beim Schneeschieben hatte ich Spaß! Glaubt ihr nicht? Zeig ich euch: Hier:

Kangos 15.11. – 18.11.

Morgen geht unser Roadtrip dann richtig los und bis dahin erzähle ich euch, was so alles in Kangos passiert ist.

Passiert ist eigentlich nichts, zumindest nichts negatives.
Nach meinem letzten Beitrag sind wir wirklich schlafen gegangen, wurden kurze Zeit später jedoch schon wieder geweckt. Martin rief an und informierte uns, dass es draußen Nordlichter geben würde.
Das waren einige der größten Nordlichter, die ich jemals gesehen hatte und für Annika fand ich es natürlich auch umso schöner, dass sie ihre ersten Nordlichter sehen konnte und dann auch noch in DIESEM Umfang.
Fast alle standen draußen und staunten. Einfach wunderbar.
Leider habe ich ja (noch) keine sooo gute Kamera und somit sind meine Fotos auch eher bescheiden ausgefallen.
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Am nächsten Morgen dann direkt nach nächste Highlight. Wir durften mit auf eine kuzr 14km Tour mit Martin kommen. Ich habe mir ja schon gewünscht, dass ich nochmal auf dem Schlitten stehen darf, aber dass es wirklich geklappt hat, war super. 🙂
Es war eine schöne, kleine Tour, von der ich, zumindest einige Meter vom Trail, auch noch gar nicht kannte.
Die Hunde sind in einer wirklich super Verfassung 🙂

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Dann war es Zeit für unseren „Deal“. Wir holen den neuen Guide vom Flughafen ab und haben somit einen Firmenwagen um unser Gepäck abzuholen.
Auf dem Weg dorthin muss ich sagen, dass die Leute vom Flughafen völlig unenspannt waren. Die haben 2x unterwegs angerufen wann wir denn kommen würden um unser Gepäck abzuholen. Echt ziemlich nervtötend.
NAtürlich kamen wir auch 5min zu spät zum Flughafen, weil wir so lange an einer Baustellenampel standen.

Zurück in Kangos fing ich an mein Auto auszumisten, während Annika etwas auf dem Zimmer blieb.
Ich plauschte ein wenig mit den neuen Guides und mit Martin und zu guter letzt spielten Annika, Martin und ich noch ein paar Runden das Kartenspiel „Shithead“

Heute ging es dann in die nächste Runde Schlitten fahren. Diesmal 50km und größtenteils… okay eigentlich bis auf eine Abzweigung, Trails die ich auch schon kannte. Einige mit neuen „Abendteuerkurven“ und Stöcken die ja ganz normal sind beim Training.
Die Schneeanker halten natürlich auch noch nicht überall, aber irgendwie ging das schon alles gut und wir hatten schon wieder suuuuperwetter 🙂
Einfach herrlich wieder durch den Schnee zu gleiten.
Ich werde es echt vermissen diesen Winter und morgen, wenn wir unseren Roadtrip starten, wird mir das Herz bluten – das weiß ich schon jetzt.
Aber hier an dieser Stelle nochmal: DANKE – an Martin, dass er uns mitgenommen hat 🙂

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Nachdem ich nochmal mitgeholfen hatte „Scheiße zu kratzen“ ging es dann wirklich mal ans Auto-aufräumen. Meine Winterreifen abtauen, Schnee wegschaufeln vom Auto und umpacken/ausmisten.
Ich hoffe unsere Sachen, die wir jetzt mitgenommen haben, passen auch noch hinein und dann kann es morgen früh auch schon losgehen.
Gleich hole ich mal noch meine Gitarre bei Anders und es wird eine weitere lustige Runde „Shithead“ gespielt.

Alles in allem eine wunderbare Zeit hier oben und ich weiß, dass mein Herz noch immer hier oben hängt, im Schnee, bei den Hunden, in der ruhigen Natur.

Nur ein kleines Video zwischendurch

Seit über zwei Wochen will ich dieses Video nun schon online stellen, aber immer wenn ich Lust hatte es fertig zu bearbeiten hatte ich keine Zeit und umgekehrt.
Somit jetzt verspätet eine kleine Spielerei auf meinen beiden letzten „Silence of the Winter“ Touren mit meiner neuen Actioncam.

Schon komisch, die Saison geht nur noch 5 Tage. Schon hatte ich meine letzte „Silence of the Winter“, meine letzte „Overnight“ und heute meine letzte „Halbtagestour“… aber nächstes Jahr gehts ja weiter 🙂