Erste Silence of the Winter Tour

Der Grund wieso ich so lange nichts von mir habe hören lassen ist, dass ich mit Johan zusammen die erste Silence of the Winter Tour gefahren bin.

Da der Fluss noch nicht 100% gefrohren ist, können wir noch nicht die eigentlichen Wildnisshütten anfahren.
Somit wird improvisiert und wir fahren Hütten von Freunden und Familie von meinen Kollegen an.

Am Montag, nachdem wir die Gäste eingekleidet hatten, packten wir die Schlitten und machten uns auf den Weg zur ersten Hütte, durch sehr weichen Schnee, da Johan erst 1x mit dem Skidoo durch eben diesen gefahren war.

Die Hütte selber war ganz nett an einem See gelegen und nachdem die Hunde versorgt waren, bereiteten wir die Sauna vor, holten Wasser und machten uns einen gemütlichen Abend.

Das Wetter am zweiten Tag war fantastisch. Ein Morgenhimmel in allen möglichen Farben. Dazu ungefähr 25 minus – was will man mehr?

Die zweite Hütte ist an dem Fluss gelegen, welchen wir hoffen alsbald überqueren zu können.
Wirklich nett und ich bin das erte mal auf einem gefrohrenen Fluss gelaufenwbei mir Johan erklärte wo ich hintreten darf und wo besser nicht.

Der nächste und letzte Tag war leider wieder wärmer, aber ein gelungener Abschluss mit einem netten Abendessen mit den Gästen.

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Nächste Woche fahre ich dann alleine auf Tour – mal sehen ob ich den trail noch finde…

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Ein wirkliches Familienbusiness

An vielen Dingen merkt man, dass Explore the North ein richtiges Familienbusiness ist.

Wir heissen die Gäste mit mindestens einem Handschlag wilkommen und verabschieden sie wieder mit einer lieben Umarmung.

Das Angebot ist sehr vielfältig und besonders jetzt um Weihnachten ist alles auf Familien ausgelegt.

So hatten wir, Martin und ich, einen besonderen Tag (oder rinky-tinky-tag wie Martin sagt).
Wir bereiteten die riesengrossen Tourschlitten vor, spannten jeweils 8 hunde davor und fuhren runter zum Hotelsee wo wir erst 2-3 runden alleine drehten bevor wir unsere Gäste wilkommen hiessen.
24 Kindergartenkinder und einige ihrer Elternteile.

Es durften nun immer 1-2 Erwachsene und 2-3 Kinder zu uns auf den Schlitten sitzen und mit uns im Kreis fahren.
Für die kleinen eine riesen Freude 🙂 Aber auch für ihre Eltern.

Danach war ein Besuch bei Santa in unerem Tippi auf dem See angesagt.
Ein richtig schöner Vorweihnachtsausflug also.

Am Sonntag habe ich dann die ersten zwei Familien für das Xmas Familienspecial.
2 stunden touren mit dem Hundeschlitten und natürlich auch ein Besuch bei Santa.
Wirklich schön auf Familien abgestimmt.

Am Dienstag war Johan, mein Chef, so nett ein paar Fotosn Martin und mir zu machen.

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Ende des Trainngs – Beginn der Saison

Seit gestern Abend sind nun die ersten Gäste hier, die ein volles Programm gebucht haben.

Natürlich ist Anfang der Saison noch nicht ganz so viel los, also bewegen wir die Hunde natürlich auch weiterhin an den Tagen wo keine Huskytouren sind.
Allerdings geht das jetzt schnell bis wir ganz ausgebucht sind.
Diese Woche nur zwei Gäste, nächste Woche sind es schon 16 gäste und in der weihnachtswoche sind wir komplett ausgebucht.
Heisst 40 leute im Hotel plus vielleicht noch dazu gebuchte Touren von anderen Unterkünften.

Zum Abschluss des Trainings habe ich euch natürlich wieder ein Video gemacht.
Diesmal nur auf youtube.
Ich hoffe euch gefällts und ihr bekommt einen kleinen Einblick in was wir hier so machen 🙂

trainingsvideo auf youtube

Wir sind auf den Schlitten

Letzten Montag war es soweit… wir schnappten uns skidoos und fuhren los um trails zu spuren.
Leider kamen wir nicht weit und drehten nach ein paar km wieder um.
Am Nachmittag fuhren Martin und unser Chef dann nochmal raus und spurten 40km während wir anderen Schnee räumten.

Am nächsten Tag hiess es dann rauf auf die Schlitten zusammen mit unserem Chef.
Die 40km waren wirklich ein schöner Trail und die Hunde leisteten gute Arbeit.
Natürlich war der Trail alles andere als gut und wir fuhren stellenweise über offenes wasser oder rutschten übers eis.

Nichts desto trotz fuhren wir den nächsten tag wieder dieselbe strecke. Diesml nur wir vier ohne den boss… kaum kommen wir auf eine der zwei forststrassen über die der trail geht, mussten wir feststellen, dass die strasse kompkett geräumt war…
wir rutschten über die aufgerissene strasse, schafften es aber auch wieder auf den anderen trail abzubiegen… puh!

Kurze Zeit später kamen uns Johan und Anders entgegen mit den skidoos und sagten sie würden für den nächsten tag einen neuen trail machen.

Auf diesem sind wir dann die letzten zwei Tage gefahren. Sogar schon mit Gästen.
Die ersten Wochengäste waren hier und haben direkt auch eine halbtagestour gemacht bei welcher ich vorraus gefahren bin.
Da die trails noch so schlecht sind, sassen sie jeweils auf meinem bzw martins schlitten.

Aber alles ging gut und es ist einfach wieder ein geniales gefühl auf den schlitten zu stehen und durch die wunderschöne winterlandschaft zu fahren 🙂
Heute wurden die Hunde geimpft und stehen jetzt erstmal ein paar tage – was nicht schlecht ist da es die nächaten tge REGNEN soll…. wiederlich! hoffentlich kommt das mal als schnee runter … wünscht uns glück.

in den nächsten zwei wochen werden wir dann das ganze trailnetz kennenlernen. 🙂
trainieren tun wir übrigens mit durchschnittlich 15km/h und 6-10 hunden vor den schlitten 🙂

A day in my life in Sweden

Nachdem ich euch schon ein paar Eindruecke von diversen Ereignissen etc geschildert habe, dachte ich, dass es an der Zeit sei euch mal meinen Tagesablauf naeher zu bringen.

Ich stehe meistens um 6.15Uhr morgens auf und fange dann um 7Uhr an zu arbeiten. Zuallererst heisst es „Hundescheisse vernichten“ und danach Hunde fuettern. Im moment bekommen die Hunde nur Trockenfutter, im Winter werden sie zusaetzlich noch Fleisch bekommen.

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