Schlittenhunderennen so nah und doch so fern

Die meisten von euch wissen, dass ich 4 Jahre als Schlittenhundeguide gearbeitet habe. Drei Jahre habe ich in Finnland gearbeitet und ein Jahr in Schweden.

Noch heute sage ich, dass das mein absoluter Traumjob ist. Leider auch einer, den ich nicht mein ganzes Leben lang machen möchte. Ich bin ein Mensch der Abwechslung braucht in den beruflichen Tätigkeiten und nach 4 Jahren war es genug, ich brauchte Sonne und andere Länder.

Während ihr vor dem TV sitzt und vielleicht ein Fußballtunier verfolgt oder ein Formel 1 Rennen, sitze ich im Winter vor dem Internet und verfolge das Idiarod, das Yukon Quest und viele andere Schlittenhunderennen.
Live war ich noch nie bei einem dabei – bis jetzt. Weiterlesen

Pause machen – einmal anders

Bis jetzt kannte ich nur eine Art des Trainings.
Rausfahren – kurze Wasserpause unterwegs – Zurückkommen

Hier lernen wir etwas ganz neues. Wieso nicht mal Mittagspause auf dem Trail machen?!

Somit machten uns die guten Feen aus der Hotelküche ein paar Sandwiches und eine Kanne Kaffee und los fuhren wir auf die normale 15km Runde.

Da wir keine Seen auf dieser Runde haben, dafür aber sehr wässrige Sümpfe machten wir an einem dieser Halt, stellten den Monkey ab und liessen die 16Hunde frei rum laufen und auch Pause machen.

Es war zu schön zu sehen wie sie im Sumpf spielten und sich untereinander sozialisierten.
Keiner der Hunde entfehrnte sich mehr als 100m von uns und als es ums wieder einspannen ging kamen alle zur Gangline und wollten wieder los.

Ein wirklich tolles Gefühl solche Hunde zu sehen 🙂