Mallorca – ein Wintermärchen

Was verbindet, vor allem die jüngere Generation mit Mallorca?
Party, Ballermann, Bierkönig
Was verbindet der Kreuzfahrt-Gast mit Mallorca?
Vor allem die Hauptstadt Palma mit ihrer Kathedrale, eine überfüllte Insel im Sommer, Stau.
Was verbinden Familienurlauber mit Mallorca?
Clubhotels, Lange Sandstrände, Animation, ein riesiges Angebot an Freizeitbeschäftigungen.
Was verbinden Wanderer mit Mallorca?
Wunderbare Wanderwege in den Bergen, welche jedoch im Sommer oft auch überfüllt sind mit Gruppenreisen.

Aber all das findet ihr nur im Sommer. Selbst im Frühjahr und Herbst ist noch einiges los, wenn auch nicht mehr ganz der Massenandrang.

Wie sieht es auf Mallorca eigentlich im Winter aus? Ende November / Anfang Dezember zum Beispiel?

Wir haben es ausprobiert. Weiterlesen

Luxemburg Wanderung – Bollendorf bis Berdorf und zurück

Zur Tourismus-Berufsschule bin ich damals in Cochem an der Mosel gegangen – Eine Zeit in der ich es nie geschafft über die Grenze nach Luxemburg zu fahren.
Jahrelang lag dieses Land nun also dort so nah und doch so fern.

Im Frühjahr dieses Jahres habe ich meine große Reise für dieses Jahr schon erledigt mit der Antarktis Kreuzfahrt. Somit stehen jetzt für den Rest des Jahres nur noch kleinere Sachen an.
Somit hieß es für den diesjährigen Mutter-Tochter-Wander-Sommerurlaub: Auf nach Luxemburg.
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Kletterspaß garantiert in Bad Marienberg

Der Westerwald ist ja für so einiges bekannt. Ob wandern, Fahrradfahren oder im Winter Schlittenhunderennen. Hier findet jeder Outdoor-Fan etwas für sich.
In Bad Marienberg gibt es aber noch etwas für diejenigen, die noch etwas vom Affen in sich drin haben.
Den Kletterwald Bad Marienberg.

Trotz meiner Füße musste ich doch nochmal etwas anderes tun als immer nur Radfahren und Krafttraining.
Das schöne an meinem Urlaub ist: Ich wartete auf schönes Wetter und fuhr los. Weiterlesen

Fotos, Fotos, nichts als Fotos

Wer hätte es gedacht? – Ich LIEBE Fotos!
Andere kaufen Souveniers – ich mache Fotos. Die einzigen Souveniers die ich mir angefangen habe sind Kühlschrankmagneten (obwohl ich gar keinen Kühlschrank habe) von allen Häfen die wir anlaufen, aber ansonsten habe ich eigentlich keine Souveniers außer mal ein paar neue Ohrringe wenn ich etwas ausgefallenes sehe.

Aber wieso erzähle ich euch das alles?! Weil ich euch erzählen möchte wie ich eigentlich zur Fotografie gekommen bin, was ich alles schon erlebt habe und wie ich es heute handhabe.

Meine erste Analoge Kamera hatte ich schon in ganz ganz ganz jungen Jahren.

Ich habe schon versucht online die erste Digital-Kamera zu finden, die ich jemals bessen habe, aber leider finde ich sie nicht und weiß auch nicht mehr wie sie hieß.
Ich war damit der Star an der Schule. Eigentlich gehörte die Kamera meinem Vater, aber wie das häufig ist benutzt das Kind, in dem Fall ich, die Kamera natürlich fast noch mehr.
Wir waren mit die ersten überhaupt die eine digitale Kamera sowie Internet hatten. Damals war das alles noch sehr spannend und die Fotos sind natürlich so überpixelt, dass man sich heute fragt, wie man damals überhaupt etwas darauf erkennen konnte.

Ich habe immer viele Fotos gemacht und alles festgehalten. Heute (also wo ich das grade schreibe ist der 06.01. – veröffentlichen werde ich es später) bin ich mal durch unser Haus gegangen und habe geschaut was wir eigentlich noch alles für Kameras haben.
Irgendwo müssen wir eine Polaroidkamera haben, aber leider habe ich das alte Schmuckstück nicht gefunden.

Dafür aber ein paar alte Knipsen:
Konika Z-ulp140super
Konika Z Ulp 140 super – noch analog

Olympus Camedia C719
Olympus Camedia C719

Auch eine alte analoge Spiegelreflex ist dabei. Ein richtiges Schätzchen noch:

Canon EOS 1000F
Canon EOS 1000F

Eine „Knips-Kamera“ die glaub ich definitiv mal mir gehört hat war diese hier:
Casio Exilim EX-Z12
Casio Exilim EX-Z12

Irgendwann waren mir meine „Knipsen“ nicht mehr genug und es musste eine digitale Spiegelreflex Kamera her.
Dabei entschied ich mich für ein Model von Canon. Einfach weil ich die Objektive der EOS 1000F dafür ebenfalls nutzen konnte.
Es wurde eine Canon EOS 350D, die damals glaub ich jeder hatte.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dazu habe ich folgende Objektive:
Canon EF-S 18-55mm
Canon EF 35 – 105mm
Sigma 70-300/4-5,6 DG MACRO APO
Tamron 18 – 200 / 3,5 – 6,3 DI II ASP
Canon 50mm/1.8
Canon 10-20mm

Zur selben Zeit benutze ich auch eine Casio Exilim EX-S 600 und eine Olympus C-720, welche alle beide leider nicht mehr auffindbar sind.

Das war auch die Zeit wo ich anfing mehr oder weniger „professionell“ zu fotografieren.
Es fing damit an, dass ich mich mit anderen Fotografen traf, wir befreundete Models, oder Leute die gerne Models wären, einluden um einfach ohne Bezahlung Fotos zu machen und ein wenig zu experimentieren.
Vieler dieser Fotografen sind heute mehr oder weniger hauptberuflich Fotografen.
Durch Mundpropaganda fotografierte ich bald Hochzeiten oder Freunde von Freunden von Freunden die Fotos für Kalender oder ähnliches haben wollte gegen kleines Geld auf die Hand.
Auch fotografierte ich für die erste Zeitungsanzeige für eins der Fitnessstudios in denen ich damals arbeitete.
Das Highlight schlechthin war aber, dass ich für ein deutsches Magazin dann und wann fotografieren durfte. Sogar ein „High-Society“ magazin. Das „Top-Magazin“. Hier fotografierte ich meist „Heftvorstellungen“ und einmal durfte ich sogar mit VIP Tickets zum „Rock im Bruch“ wo u.A. BAP und Fury in the Slaughterhouse auftraten.
Das war der Höhepunkt meiner bisherigen Fotografen-Karriere.

Doch an diesem Höhepunkt entschied ich mich reisen zu gehen und fing im September 2007 an backpacken zu gehen.
Auch während dem Backpacken bekam ich noch eine Anfrage einer Zeitung ob sie eins meiner Fotos als Titelfoto nehmen dürften. Klaro doch 🙂

Was hat dieser ganze Post mit Reisen zu tun?
Ich will euch erzählen wie ich es während dem Reisen handhabe und wie sich meine Kamera-Perspektive über die Jahre verändert hat.

Ich fing also an zu backpacken und nahm auf meinen fast 2-jährigen Trip auf einiges mit.
Meine Canon EOS 350D mit 3 verschiedenen Objektiven. (dem 18-200mm, 10-20mm, 70-300mm) und dazu die Casio Exilim EX-S 600.
Heute frage ich mich, wie ich das alles mitschleppen konnte. Aber sonst hätte ich wohl nie so schöne Aufnahmen machen können.

Dann kam meine erste Saison in Finnland. Hier hatte ich erst dieselben Kameras dabei wie die 2 Jahre zuvor bis ich mir statt der Casio eine Fujifilm Z33 kaufte, da diese Wasser- und staubfest war.
Schnell merkte ich, dass ich meine Spiegelreflex beim Schlittenhundefahren nicht gebrauchen kann und immer nur die kleine dabei hatte. Mir war es eh zu gefährlich die große mit zu schleppen und so lag sie meistens in der Ecke.

Schon in meiner zweiten Saison in Finnland bekam ich zum Geburtstag eine Bridgekamera.

Panasonic Lumix FZ38

Eine Panasonic Lumix FZ38.
Das war für mich die perfekte Kamera da ich sie mitnehmen konnte auf Tour und mal schnell ausgepackt hatte. Auch den ein oder anderen Sturz überlebte die Kamera ohne Probleme.
Bis vor einem Monat war dies auch noch meine „Hauptkamera“ und auch heute würde ich sie noch mitnehmen, wenn ich eine Kamera dabeihaben will, die ich schnell mal ausgepackt habe und die dennoch qualitativ gute Fotos schießt.

In meiner dritten Saison in Finnland verlor ich leider meine Fujifilm Outdoorkamera irgendwo im Schnee und kaufte mir eine neue, kleine, Outdoorkamera

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Eine Nikon Coolpix AW100 – und ich liebe diese Kamera bis heute.
Nicht nur, weil ich sie schon öfter zum schnorcheln mit hatte und mit ihr baden gehen kann, sie durch die Luft schmeißen kann und einfach nichts passiert – nein, auch weil sie mir schon einen sehr lustigen Moment beschert hat.
Bei Temperaturen um minus 30 Grad funktionierte die Kamera einwandfrei.
Dann kam ein Wärmeeinbruch in Finnland. Plus 2 Grad. Ich schalte auf dem Schlitten die Kamera ein, sie geht an und sagt „Overheated“ (Überhitzt)… ich habe Tränen gelacht.
Der Service von Nikon war einwandfrei – nach 1 Woche hatte ich eine neue Kamera.
Auch meine verschollene Fujifilm tauchte wieder auf. Sie hatte den Winter wirklich im Hundecamp unter einer dicken Schneedecke verbracht und funktioniert bis heute. (RESPEKT!)

In Schweden, auf allen Roadtrips (1, 2, 3), sowie meine erste Saison auf dem Schiff hatte ich auch die Bridgekamera, sowie die Nikon Outdoor dabei.
Aber irgendwie fehlte mir immer etwas – mir fehlte die ENTSCHEIDENTE Qualität!

Somit überlegte ich mir auf dem Schiff eine neue Spiegelreflex zu kaufen. Ich überlegte an einer Canon EOS 70D oder ähnlichem. Bis mich ein Gast, ebenfalls ein Fotograf, darauf brachte mir eine Systemkamera zu kaufen.
Und genau diese schenkte ich mir selber zu Weihnachten.

Olympus OM-D EM5

Eine Olympus OM-D E-M5. Ein Meister unter den Systemkameras. Spritzwasser- und staubgeschützt und jeder schwärmt nur so von dieser Kamera.
Sie ist die teuerste Kamera, welche ich je besessen habe, aber bis jetzt bin ich durchweg begeistert!
Gekauft habe ich sie mir bei einem Bekannten, wo ich wirklich die beste Beratung überhaupt bekommen habe.
Dabei ist ein 12-50mm Objektiv und dazu kaufte ich mir noch ein 75-300mm Objektiv. Das sollte fürs erste reichen.

Diese Kamera, die so viel leichter ist als die Spiegelreflex, sowie wie gewohnt meine kleine Nikon, werden mich auch diesmal während meinem zweiten Vertrag begleiten.

Wenn ich diesen Artikel veröffentliche habe ich die Kamera bestimmt schon diverser Proben in der Karibik unterzogen und habe hoffentlich einen Heidenspaß damit!