Ein sandiger Abschluss und ein abendteuerlicher Rückflug

Einen letzten hab ich noch für euch von La Réunion.

L’Ermitage les Bains
Nachdem der erste „Strandschock“ nach den Bergen überwunden war gingen wir noch an dem Abend in einer Strandbar essen. Diesmal gab es kein Cari, sondern endlich einen leckeren Salat. Auch wenn ich kurz davor war mir wirklich noch einmal Cari zu bestellen.
Zurück im Zimmer bekam ich erstmal einen kurzen Schock als ein Gecko die Wand entlang flitze genau neben mir als ich grade das Licht anschaltete. Aber ich liebe diese Tiere, somit durfte er bleiben.
Gewohnt haben wir für die zwei letzten Nächte im Novotel in L’ermitage les Bains in der Nähe von St. Gilles.
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Das 3-Sterne Hotel ist im Halbkreis angeordnet und direkt am Strand gelegen.
Zusätzlich gibt es zwei Schwimmbecken mit einigen Liegestühlen.
Der Frühstückssaal ist halb überdacht und man kann sich aussuchen ob man einen Platz an der Sonne oder lieber im Schatten einnimmt.
Nur ein Zaun trennt das Hotel von dem öffentlichen Strandabschnitt an dem sich vor allem Vormittags Einheimische zum „Picknick“ treffen. Schatten gibt es genügend da viele Filaos Bäume die Promenade säumen.
Hier ist es sicher zu schwimmen, denn es existiert ein vorgelagertes Riff, welches die vielen Haie im indischen Ozean fernhält. Der Sand ist korallensand, deswegen auch sehr hell, aber auch voller abgestorbener Korallen. Vor allem wenn man ins Meer geht ist es besser Schuhe zu tragen um sich nicht die Füße aufzuschneiden.
Dank der vielen Korallen ist es natürlich aber auch ein Schnorchel- und Tauchparadies mit leichter Strömung.
Der Eismann fährt laufend auf und ab und auch Strandbars sind alle paar Meter anzutreffen.
Nach einem sehr ausgedehnten Frühstück stiefelten wir zu sechst los uns den Ort etwas näher anzuschauen.
Es gibt eine kleine Einkaufsstraße mit Souvenirläden und einem Obst- und Gemüsestand. Ein typischer, kleiner Touristenort.
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Auch hier waren alle Menschen wieder sehr sehr freundlich, einige sprachen sogar Deutsch (ein junger Mann verriet uns, dass er mal einen Schüleraustausch nach Berlin gemacht hätte).
Vier unserer kleinen Gruppe verabschiedeten sich zum Strand während eine Mitreisende und ich weiter zu Fuß nach St. Gilles liefen.
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Dieser Ort ist schon um einiges größer mit einem kleinen Hafen und vielen Cafés und Bars.
Wir tranken etwas, schlenderten durch die Geschäfte und liefen am Strand zurück zu unserem Hotel wo wir uns auch in die Sonne legten und den letzten Tag auf der Insel genossen.
Am Abend liefen wir schon wieder nach St. Gilles mit der ganzen Gruppe um dort in einem Fischrestaurant Abend zu essen.
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Gleichzeitig war es auch unser Abschiedsessen, es wurde viel gelacht, gesungen, erzählt und geschenkt.
Ein schöner Abschluss des Urlaubs.

Der Rückflug
So richtig ist der Urlaub ja erst vorbei, wenn man im Flieger sitzt. Dies sollte sich noch als äußerst schwer herausstellen.
Am letzten Morgen saßen wir nichtsahnend am Frühstückstisch als unsere Reiseleiterin auf uns zukam und sagte „Unser Flug wurde annuliert“.
Ich glaube wir hielten es alle zuerst für einen schlechten Scherz, aber es war leider die Wahrheit.
Aufgrund Streiks von AirFrance sollten wir jetzt statt um 21:25Uhr um 0:40Uhr fliegen.
Unsere Reiseleiertin probierte noch unseren Transfer nach hinten zu verlegen, aber das gelang leider nicht. Somit stellten wir uns auf eine lange Nacht ein.
Den Tag verbrachten wir noch mit relaxen, die Seele baumeln lassen und spazieren gehen bis wir um 17:30Uhr abgeholt wurde.
In St. Denis angekommen bekamen wir von AirFrance einen „Snack-Gutschein“, was in anbetracht einer Verspätung von über 3 Stunden relativ wenig ist.
Noch dazu war dieser nur in einem einzigen Café einsetzbar.
Was macht man also 5 Stunden auf La Rèunion am Flughafen? Durch die Geschäfte laufen? Die hatten schon geschlossen, in einer Snackbar sitzen? Davon gab es zwei die total überfüllt waren und die eine machte sogar kurze Zeit später zu. Auf Verspätungen war man hier wohl nicht vorbereitet.
Wir liefen zu dritt sogar aus lauter Langeweile einmal draußen um den Autoparkplatz, damit die Zeit irgendwie vergeht.
Die Besucherterasse war gut gefüllt und um 23:00Uhr landete unsere Maschine.
Sofort kam die Durchsage, dass wir uns durch die Sicherheitskontrolle begeben sollten.
Einmal durch war weiteres warten angesagt, denn letztendlich hoben wir nicht vor 1Uhr ab.
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Ihr erinnert euch vielleicht noch daran, was ich zu den Flügen geschrieben habe? Mit dem Umsteigen von Charles de Gaulle nach Orly und umgekehrt?
Einige Anschlussflüge waren schon umgebucht worden, der von einer Mitreisenden und mir nicht und somit wurde es knapp.
Das Flugzeug war wieder eine sehr alte Maschine, das Personal noch unfreundlicher als auf dem Hinflug – sichtlich selber genervt von der langen Verspätung. Auf die Frage ob wir es in 2 Stunden schaffen würden unser Gepäck zu holen, den Shuttlebus zu nehmen, in CDG wieder einzuchecken und unseren Flieger zu bekommen und ob wir irgendetwas beachten sollten kam als Antwort nur, dass wir es auf jedenfall schaffen werden. Mehr nicht.
K. (Mitreisende) und ich stürmten kaum gelandet in Orly aus dem Flugzeug, durch die Kontrollen und zum Gepäckband. Das Gepäck sollte in 10min kommen. Buh! Wir hatten unser Gepäck als Priority einchecken lassen in St. Denis damit wir es uns nur nehmen brauchten und losrennen konnten.
Die ersten Gepäckstücke waren jedoch keine Priority-Koffer sondern ganz normales Gepäck. Langsam wurde es echt knapp – dann endlich erst K.’s Tasche, dann mein Rucksack und losgerannt.
Beim Shuttlebus hatten wir mehr Glück, denn dieser fuhr genau 2 Minuten nachdem wir einstiegen los und „oh überraschung“, die Straßen waren leer und innerhalb von 40 Minuten kamen wir in Charles de Gaulle an.
Zuerst Terminal A-D. Wir versuchten uns im schlechtesten Französisch zu verständigen ob er auch bei den anderen Terminals halten würde. „Oui“.
Also gut, ich musste zu Terminal F und K. zu Terminal G.
Nur hielt der Bus nicht, er fuhr weiter und der Fahrer telefonierte angeregt. Er könne nicht dort halten und müsste zu Terminal A-D zurückfahren.
Ab hier begann eine Hetzjagdt.
K. ihre Tasche auf einen Wagen, ich meinen schweren Rucksack auf dem Rücken und die Beine in die Hand genommen – immerhin sind Terminal E-F in einem anderen Gebäude und G in einem noch weiter entfehrnt.
Außer Puste kamen wir in Terminal F an. Und kamen nicht weiter. Überall stand Militär und Polizei, schwer bewaffnet (ich weiß bis heute nicht warum. Wegen den Streiks?!) und wir kamen nicht weiter durch.
Ich sprach jemanden an, dass ich aber ans Ende des Terminals müsste und er fragte jemanden vom Flughafenpersonal die mich völlig entgeistert anschaute ob ich denn noch nicht mein Gepäck eingecheckt hätte. NEIN! Wie auch?
Ich verabschiedete mich schnell von K. und folgte der Beschreibung der Dame vom Flughafen, dass ich die Treppe runter und über die Ankunftshalle nach ganz hinten durchlaufen sollte, da könnte ich wieder hoch.
Schade, dass die nächste Treppe weit weg war.
Inzwischen völlig durchgeschwitzt rannte ich durch die Ankunftshalle, bis ich wieder von einem Polizisten gestoppt wurde. Ich könne hier nicht weiter.
In dem Moment waren meine Worte nur noch „I AM LATE – MY FLIGHT WAS DELAYED – I NEED TO GO TO CHECK IN MY LUGGAGE“.
Daraufhin sagte er mir, dass ich doch bitte komplett das Gebäude verlassen sollte und über den Parkplatz nach ganz hinten laufen sollte. Da könnte ich dann wieder rein und hoch.
Also wieder woanders her gerannt und endlich an meinem Schalter angekommen.
Rechts eine mega lange Schlange an den normalen „Gepäckaufgabeschaltern“, links am „schnell Check in“ eine ebenfalls recht lange Schlange.
Ich zeigte mein Ticket vor, wurde ungläubig angeschaut und durch sämtliche Absperrungen nach ganz vorne durchgelassen. Endlich mal Flughafenmitarbeiter die es begriffen hatten, dass es knapp würde.
Mein Glück ging die Sicherheitskontrolle dann ganz schnell und ich war sogar noch einige Minuten vor Bording an meinem Gate.
Völlig erschöpft sank ich in meinen Sitzplatz im Flugzeug und bekam nicht einmal mehr den Start mit da ich dort schon im Traumland verschwunden war.

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Ich kann bis jetzt noch immer nicht glauben, dass ich mir diesen Traum erfüllt habe und dass ich wirklich auf dieser Insel war.
Wenn ich mir die Fotos anschaue, dann kommt es mir vor wie in einem Traum.
Es wird bestimmt noch einige Zeit dauern, bis ich realisiert habe, dass dies alles Reality war.
Ich würde immer wieder mit Wikinger-Reisen reisen. Gut organisiert und ein super Programm.
Das war jetzt auch mein „großer“ Urlaub für dieses Jahr.
Und wohin geht es nächstes Jahr? Ich weiß es noch nicht genau. Vielleicht endlich einmal zum Everest Base Camp? Die Alpenüberquerung steht auch noch aus.
Aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit.

Alle La Réunion Berichte auch nochmal hier:
La Réunion? – Wo bist du gewesen?
Ankunft und das erste Beschnuppern der Insel
Trekking durch den Talkessel von Mafate Teil 1
Trekking durch den Talkessel von Mafate Teil 2 & Cilaos
Erklimmt die beiden Vulkane!

Ankunft und das erste Beschnuppern der Insel

Ich habe lange überlegt in wie viele Teile ich meinen La Réunion Bericht gliedere. Ich glaube ich muss von Tag zu Tag schauen wie ich es am schlausten anstelle.
Hier bekommt ihr aber erstmal die Anreise, die ersten Eindrücke und den Probewandertag.
Als Information für euch: Ich war mit Wikinger-Reisen unterwegs, meine erste so richtige Gruppenreise und ich muss sagen: Es war super organisiert, hat Spaß gemacht und ich würde noch einmal mit diesem Unternehmen eine Tour machen.

Wie unterschiedlich kann Air France sein?
Schon im Januar flog ich mit Air France in die Dominikanische Republik und hatte eine wunderbare Erfahrung, freute mich deswegen auch darauf wieder mit dieser Fluggesellschaft fliegen zu dürfen.
Morgens ging es los von Frankfurt nach Paris Charles de Gaulle. Der Flieger ein A318 war sehr voll, aber das Personal war gewohnt freundlich, es gab etwas zu trinken und ein paar Kekse – völlig ausreichend für einen Flug von einer Stunde.
Dann begann mein Abendteuer. Trotz, dass ich schon unzählige Male geflogen bin in meinem Leben musste ich noch nie den Flughafen wechseln.
Also Gepäck geholt und raus zum Shuttlebus zum Flughafen Paris Orly.
Das Ticket für diesen hatte ich schon in Frankfurt bekommen, aber ich nahm mir trotzdem Zeit, da ich insgesamt 6 Stunden Zeit hatte.
Es standen nur 5 andere Personen an und der Bus fuhr angeblich alle 20 Minuten. Nach 40 Minuten in der prallen Sonne fing ich allerdings so langsam an daran zu zweifeln.
Die Menschenschlage umfasste inzwischen ungefähr 100 Personen und noch immer kein Bus in Sicht.
Nach 50 Minuten kam endlich einer und die hinteren der Schlange wollten direkt vorrennen. Hier ein großes Lob an das Personal dort, die diese aufhielten und uns, vorne in der Schlange, als erstes einstiegen ließen.
Wieso es so lange dauerte fanden wir auch recht bald heraus. Man fuhr nicht zum anderen Flughafen, man schlich!
An einem Werktag wöllte ich nie selber durch Paris fahren. Die Fahrt von normalerweise 45-60min dauerte fast 2 Stunden.
Gott sei Dank hatte ich so viel Zeit zum umsteigen, dachte aber schon an meine Mitreisenden aus Berlin, die sehr viel weniger Zeit hatten.
In Orly hatte ich noch Zeit und gönnte mir erstmal ein Baguette bevor ich meinen Rucksack eincheckte und mich so langsam durch die Kontrolle begab.
Bald war es Zeit zum bording und niemand aus meiner Gruppe war zu sehen. Ein bischen mulmig war mir schon aber als ich mich grade dazu entschloss ins Flugzeug zu steigen sah ich die anderen kommen.
Das Flugzeug, in welchem ich mich die nächsten 11 Stunden aufhalten sollte war sehr alt. Die Bildschirme wackelten, die Sitze hatten Flecken und auch sonst sah es nicht gut aus. Meine Reiseleiterin gerklärte später, dass es normal sei, da es sich um einen „Inlandsflug“ handeln würde.
Das Essen war gewohnt gut (und typisch französisch gab es eine Flasche Rotwein und einen Schnaps dazu), das Personal sah teilweise sehr gestresst aus.
Ich kann im Flugzeug ja schlecht schlafen und so kam ich am nächsten Tag, mit nur 1,5 Stunden Schlaf, in St. Denis, der Hauptstadt La Reunions an.

Der erste Eindruck
Die Gruppe stellte sich als eine bunte Mischung heraus. 6 Frauen, 2 Männer und unsere Reiseleiterin. Eine schöne, kleine Gruppe mit ganz unterschiedlichen, aber sehr interessanten Charakteren.
Unsere Reiseleiterin musste noch kurz etwas abklären, was uns Zeit gab uns schon einmal zu „beschnuppern“ und den Blick vom Flughafen, über St. Denis bis hin zum Piton des Neiges zu bewundern. Da oben würden wir in einigen Tagen bei hoffentlich genauso schönem Wetter stehen.
Ein Bus holte uns ab um uns nach Hell Bourg, unserer ersten Station, zu fahren.
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Hell-Bourg
In Hell-Bourg angekommen bezogen wir unser kleines Hotel „Relais des Cimes“. An der „Hauptstraße“ gelegen, die Zimmer mit eigenem Bad, sonst recht simpel ausgestattet.
Unsere Reiseleiterin schlug uns vor einen Spaziergang durch den Ort zu machen wozu wir natürlich alle trotz Müdigkeit nicht nein sagen konnten.
Hell-Bourg ist ein Dorf in dem Talkessen Salazi, 930m über dem Meeresspiegel gelegen.
Bekannt wurde Hell-Bourg in den 1830er Jahren, als Europäer heiße Thermalquellen entdeckten, diese ausbauten und das Dorf zum Kurort machten.
Leider kam es 1948 zu einem Erdrutsch, ausgelöst durch einen Zyklon, welcher die Quellen verschüttete. Es wurde versucht durch Sprengungen noch einiges zu retten, jedoch wurde es dadurch nur noch viel schlimmer und das Dorf verlor den Status als Kurort.
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Dafür gehört es heute zu den Les Plus Beaux Villages de France („Die schönsten Dörfer Frankreichs“) als einziger Teil La Réunions.
Das liegt wohl nicht zuletzt an den wunderschöne kreolischen Villen von denen 26 neu restauriert wurden und die sich durch den ganzen Ort ziehen.
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Auch sehenswert ist der bunte Friedhof mit einem unglaublich schönen Ausblick über den Cirque de Salazi, sowie auf den Roche Ecrit.
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Nach einem kleinen Snack zur Mittagszeit hieß es Tourenbesprechung und packen, bevor es zum Abendessen kam, wo wir das erste Mal das traditionelle „Cari“ (Reis, Linsen/Bohnen, Fleisch/Wurst, Sauce Rougail) probieren durften.

Man muss es einmal ausprobieren – die erste Wanderung

↑940hm ↓369hm 18,47km

Da wir ein langes Trekking vor uns hatten gab es einen „Probetag“.
Wir packen unsere Rucksäcke für die nächsten 8 Tage, obwohl wir am nächsten Tag noch einmal an unser Hauptgepäck kommen sollten. Aber wir mussten schauen, dass wir unsere Kilos selber tragen können.
Nach einer Lagebesprechung liefen wir los, ein kurzes Stück durch Hell-Bourg und dann eine Steilwand hinauf.
Noch am Vortag konnte sich niemand von uns vorstellen, dass es auf diese Steilwand einen Weg gibt, aber den gab es. In Serpentinen nach oben schlängelnd bis hinauf zur Hütte auf 1500hm. Unterwegs gab es eine Seilbahn, die durch einen der Zyklone mal zerstört wurde und nie wieder aufgebaut wurde.
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Viele Jogger kamen uns entgegen oder überholten uns, die für den berühmtesten Lauf, den Grand Raid am trainieren waren.
Nach einer Pause an der Belouve Hütte durften wir unser Gepäck nicht absetzen, da es weiter ging.
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Diesmal durch den ursprünglichsten Wald der Insel. Ein wilder Höhentamarindenwald mit gut ausgebauten Waldwegen, auf denen es sehr bequem war zu laufen.
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Zwischendurch machten wir einen Abstecher zu einer der ältesten Tamarinden. Wirklich beeindruckend und weiter zum Aussichtspunkt „Le Trour de Fer“ wo uns leider erstemal Nebel überraschte.
Kurz klarte es auf für wenige Sekunden und somit liefen wir nach einer kurzen Snackpause wieder zurück zur Hütte.
Dort tranken wir erstmal unser „Ankunfst-Dodo“, das heimische Bier.
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Anscheinend noch nicht müde und zur Belustigung anderer Wanderer machten wir zuerst Dehnübungen, die schnell in Tanz, Gesang und Kraftübungen übergingen.

Die Belouve Hütte besteht aus Drei Gebäuden. Wir schliefen auf dem Dachboden, welcher aus einem Matratzenlager bestand. Dusche (mit warmen Wasser) und WCs befanden sich im gegenüberliegenden Gebäude und zum Abendessen (mhmm lecker Cari) mussten wir ca. 2min zu einem weiteren Gebäude laufen.
Schon hier bemerkten wir, dass es Gang und gebe war, dass auch noch ein Schnaps (Rum Arrangé) zum Essen getrunken wird – oder 2 oder 3.
Schon war die Überlegung da „Wie ich auf La Réunion zum Alkoholiker wurde“ als Buch zu verfassen.

↑23hm ↓579hm 4,43km

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Nach der ersten Nacht, wo sich schon herausstellte, wer schnarchte oder andere Angewohnheiten hatte, ging es nach einem ausgiebigen Frühstück zurück auf die Steilwand nach Hell-Bourg hinunter um ein letztes Mal fehlende Sachen einzukaufen oder ein paar Sachen aus dem Rucksack raus zu schmeissen, die wir doch nicht benötigten und/oder tragen mochten.
Der Bus holte uns ab um uns zu unserem Ausgangspunkt für unser Trekking, unterhalb des Roche Ecrits, abzuholen.

Aber das wird die nächste Geschichte.

Meinen allgemeinen Artikel über La Réunion findest du hier:
La Reunion – Wo bist du gewesen?