Wie ich lernte Israel zu lieben

Im Alter von 13 Jahren war ich das erste Mal in Israel. Während meiner allerersten Kreuzfahrt.
Das sollte schon Ironie genug für den folgenden Beitrag sein.

Meine Erinnerungen an damals waren alles andere als positiv und ich war, glaub ich, immer die einzige Person an Bord der Schiffe, die froh war, wenn Israel vom Routing gestrichen wurde.

Aber von vorne…

Vor vielen Jahren in Israel war ich mit meinen Eltern auf einem Ausflug nach Jerusalem und Bethlehem.
Der Standart-Ausflug für jeden, der das erste Mal im heiligen Land unterwegs ist. Weiterlesen

Der Jahresrückblick 2016

Überall höre ich „2016 war ein furchtbares Jahr“. Der eine oder andere hatte vielleicht wirklich ein schreckliches Jahr, andere sagen es nur, weil sie vielleicht immer noch nicht die große Liebe gefunden haben oder vielleicht nicht so viel abgenommen haben wie sie vorgehabt haben.
Aber ich kann euch sagen: Das Leben geht trotzdem weiter.

Andere haben vielleicht wirklich ein schlimmes Jahr in dem viel negatives passiert ist. Aber hier und da habe ich auch sehr gute und positive Jahresrückblicke gelesen.

War 2016 für mich ein gutes Jahr? Lasst es uns herausfinden! Weiterlesen

Jetset pur im westlichen Mittelmeer

Meine treuen Leser wissen. Ich bin ein Outdoor-Girl. Wanderhose, T-Shirt, Wanderschuhe und rauf geht’s auf den nächsten Berg oder durch den nächsten Wald.
Diesen Sommer wird es aufgrund meiner kaputten Füße leider keine Wandergeschichten geben. Umso besser, dass ich durch meinen Job auch andere Seiten des Reisens kennenlerne.

Ich habe einige Städte der sogenannten „Reichen und Schönen“ in meinem letzten Vertrag kennenlernen dürfen, auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Drei dieser Orte möchte ich euch in diesem Beitrag näher bringen. Weiterlesen

Jahresrückblick 2014

2014 – was warst du nur für ein Jahr. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen wie sie im Bilderbuche stehen. Ein Jahr voller Entdeckungen, positiver wie negativer Natur. Ein Jahr des kennenlernens und ein Jahr des verabschiedens. Ein Jahr voller neuer und voller alter Ziele auf der ganzen Welt.

Ein Jahr voller Daten und Fakten

ca. 5500 Fotos
67 Häfen
35 Länder
27 Sprachen
2 Verträge
1x Urlaub über 2 Monate
1 Lebenstraum erfüllt
1 Handy gestohlen bekommen
Aus Fehlern gelernt -> undendlich

Mir kamen die Häfen viel weniger vor als ich sie gezählt habe, aber irgendwie kam diese Zahl dabei raus, wenn ich keinen vergessen habe.
Am besten gefallen hat es mir von den Häfen natürlich in Island, denn dort wäre ich am liebsten hängen geblieben und von Bord gegangen, weil ich mich zu Hause fühlte.


Die beste Fahrt war definitiv durch den Suez-Kanal. Was für ein Erlebnis wenn das Meer immer enger und enger wird und das Gefühl aufkommt das Schiff fahre direkt am Land entlang.

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Auch das schmutzige, chaotische Alexandria hat es mir angetan, auch wenn mich vor dem ersten Anlauf panische Alpträume plagten.

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Ein 25. Mal in Malta ließ mir die Insel noch immer nicht langweilig werden.

Einen riesigen Traum erfüllte ich mir mit La Réunion. Was für eine wundervolle Insel. Vulkane, Krater, Berge, Wanderwege – mehr ist nicht nötig mich glücklich zu machen und genau das war es.
Wenn ich mir heute nochmal die Fotos ansehe kann ich kaum glauben wirklich dort gewesen zu sein.

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Ich habe viele tolle Menschen dieses Jahr kennenlernen dürfen. Einige davon sind enge Freunde geworden, die hoffentlich für immer ein Teil meines Lebens bleiben werden.
Grade Freundschaften sind immer schwierig während ich auf großer Reise bin. Jeden Wechseltag wechseln auch einige aus der Crew. Hier lernt man Abschied zu nehmen.
Und doch ist es immer wieder faszinierend wie manche Freundschaften selbst große Distanzen überwinden. Danke dafür – ich denke ihr wißt wer gemeint ist.
Ebenso faszinierend finde ich es jedesmal, dass ich so treue Freunde zu Hause in Deutschland haben, die nun schon über 7 Jahre immer wieder für mich da sind wenn ich im Lande bin. Danke ihr Lieben – danke, dass es euch gibt!
Danke auch an meine Mutter – einfach für alles und weil sie die beste Mutter auf der ganzen weiten Welt ist.
Was passiert in 2015?
Das ist eine gute Frage. Erstmal geht es für mich Anfang Januar wieder in meinen wohlverdienten Urlaub. Das heißt, dass ihr auch wieder häufiger von mir etwas lesen werdet.
Die „böse“ 30 überschreite ich ebenfalls im Januar – doch das ist nur nebensächlich, denn so alt fühle ich mich noch gar nicht.
Natürlich werde ich weiterhin zur See fahren und sehen was mir die nächsten Verträge so alles bringen.

Und was ich mir vornehme?
Nicht mehr so emotional zu sein und das neue Jahr besser zu beginnen als das alte auszuklingen scheint. Nein, um ehrlich zu sein kann es im neuen Jahr nur besser werden denn immer wenn ich grade denke, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, wird es noch schlimmer.

Was sind eure Vorsätze, irgendwelche Reiseplanungen?

Die Überfahrt und das Mittelmeer

Was passiert, wenn man eine Reise mit 9 Schiffstagen verbringt und davon 6 hintereinander? Genau, man befindet sich auf einer Transatlantik Reise.
Diese ist jetzt auch schon wieder 16 Tage her, aber meine Eindrücke will ich euch trotzdem schildern. Vor allem, weil ich mich das letzte Mal aus der Karibik gemeldet habe.

Die Transatlantikreise war Barbados – Dominica – Antigua – St. Maarten – Madeira – Cadiz – Mallorca
Der Abschied in St. Maarten war nicht ganz so schwer wie der letztes Jahr in Malta… aber okay, auf Malta waren wir 24x, das ist schon etwas anderes und letztes Jahr fast wie ein Zuhause geworden.

Auf den 6 Schiffstagen wurden wir immer wieder gefragt ob wir denn jetzt 6 Tage frei hätten. Nein, natürlich nicht. Auch dort gab es viel zu tun. Immerhin sind die nächsten Reisen alle neue Ziele. Für manche alle Häfen, für manche ein paar Häfen und einige komplett neue Destinationen, die zum ersten mal angefahren werden von uns.
Da gab es einiges vorzubereiten und die 6 Tage gingen unheimlich schnell rum und der Seegang auf dem Atlantik blieb auch aus.

Auf Madeira angekommen war es trotzdem recht schön wieder Boden unter den Füßen zu fühlen.

Dann kamen 2 Wochen westliches Mittelmeer. Davon waren Palermo und Neapel neue Häfen für mich.
Somit ein bischen was zu lernen und auch was spannendes neues.

Das Highlight war dann aber Civitavecchia. Wie schön es ist bekannte Gesichter zu sehen. Wieder die ganzen Escorts und Guides die man 12x letztes Jahr gesehen hat. In den Arm genommen zu werden und die Wiedersehensfreude zu spüren.
In Monacco durfte ich auch wieder nach Nizza und ein leckeres Eis in der besten Eisdiele der Welt futtern zusammen mit meinen Gästen.
Barcelona war super wie immer. Auch wenn sich die Ausflüge irgendwie alle ähneln sind sie doch unterschiedlich, was den Reiseleiter ausmacht.

Letztes mal Barcelona konnten wir dann auch raus gehen und ein wenig das Nachtleben genießen. Hiebei draf ich dann auch direkt einen Kumpel, den ich noch aus Finnland kannte. Wunderschön jemanden zu sehen den man 4 Jahre lang nicht gesehen hat.
Somit landeten wir in einem wunderbaren Lokal zum Tapas essen fern ab von jedem Touristenstrom.

Heute ist es soweit und wir fahren einmal Rund um Westeuropa bis Hamburg.
Bis auf die ersten zwei Häfen sind hierbei alle komplett neu für mich und ich kann es kaum erwarten neue Ziele und Weltperspektiven kennen zu lernen 🙂

Zum Schluss wollte ich euch eigentlich ein paar Fotos zeigen, aber irgendwie will wordpress gerade keine einfügen 😦 Somit wird das dann mal ein extra-post 🙂