Segway im Regen? – Ich bin ja nicht aus Zucker!

Es ist inzwischen 8 Jahre her, dass ich das letzte Mal im Reisebüro gearbeitet habe. Grade deshalb freue ich mich, dass ich noch so oft gefragt werde, ob ich bei einigen Ausflügen mit dem Team mitfahren möchte, wenn ich mal zu Hause bin.

Und so verschlug es uns letztens an den Rhein. Genauer gesagt nach Koblenz.
Der August zeigte sich von seiner besten Seite, denn die Wolken hingen tief und es wurde nass von oben. Weiterlesen

Ein Blick zurück – Das Jahr 2013 in Wort und Bild

Es ist wieder an der Zeit, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und da darf ein Jahresrückblick nicht fehlen.
Es war ein Jahr voller Neuerungen. Nach 4 Jahren Winter brauchte ich Sommer und welchste meinen Job von den Schlittenhunden zu einem Kreuzfahrtschiff, nach 28 Jahren langer Haare schnitt ich mir meine Haare kürzer als schulterlang ab, meine Beziehung zerbrach und erneuerte sich, Freunde haben geheiratet, wurden schwanger, Beziehungen zerbrachen und leider musste ein Freund auch von uns gehen … das einzige wo sich, mal wieder, nichts dran geändert hat, ist mein Gewicht und mein damit verbundener Hunger nach Schokolade.
Hunger, das habe ich auch immer nach neuen Herausforderungen, neuen Zielen und meinen Träumen. Somit steht das nächste Jahr hoffentlich ganz im Zeichen meiner Träume, aber dazu mehr später im Jahr.

Zuerst mein kleiner Jahresrückblick:

Januar

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Der Januar ist im Norden immer etwas Besonderes. Denn nach ca. 6 Wochen langer Dunkelheit ohne Sonnenschein, kommt die Sonne endlich wieder heraus.
Leider war ich an jenem Tag krank und saß nur bei einem Helfer im Schlittensack um mich um die Gäste zu kümmern. Umso schöner an diesem Tag war aber, dass wir das erste mal wieder die Sonne gesehen haben.
Geburtstag hatte ich auch im Januar und wurde 28 Jahre jung – aber das vergesse ich meistens sowieso.

Das Video zu meinem Januar gibt es hier: Januar-Video

Februar

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Im Februar wurde es diesmal gar nicht so kalt, wie ich es von Finnland aus kannte. Somit war es ziemlich angenehm und man konnte die Schlittenhundetouren in Schweden wirklich genießen, solang die Gäste mitspielten.
Die Sonne stand höher am Himmel und die Stimmung wurde immer besser.

Das Video zu Februar gibt es hier: Februar Video

März

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Im März bekamen wir endlich wieder mehr Sonnenstunden als alle südlicher von uns und die Tage wurden länger und länger.
Auch unsere Winter-Puppies wurden immer größer und fingen an die Gegend zu erkunden. Auch konnte man endlich anfangen mit ihnen Halsband- und Geschirrtraining zu machen.
Ich hatte ein paar wirklich super Touren im März und die Hunden waren in Hochform!

Das Video zum März findet ihr hier: März-Video

April

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Der April war der Monat, in dem alles anders wurde. Der Monat in dem ich vorerst den Norden verließ um über den Sommer einer anderen Beschäftigung nachzugehen.
Es war schwer oben allen Hunden, sowie Menschen „bye bye“ zu sagen und nach einer so emotionalen Saison weiß man erstmal gar nicht wohin mit den Gefühlen.
Meine erste große Aufgabe war es, am Copenhagener Flughafen 5 Stunden auszuharren. In Menschenmengen, welche ich nicht mehr gewöhnt war. Es war der blanke Horror, aber auch diese Stunden gingen vorbei dank lieber Menschen, die es schafften mich visa Skype und Facebook zu unterhalten – sowie mit ein paar guten weblogs die es zu lesen gab.
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Zuhause musste man sich erstmal eingewöhnen, aber da ich nicht viel Zeit hatte, bis es weitergehen sollte, ging die Zeit recht schnell rum und Zeit für Urlaub war nicht.
Zeit war aber, mit dem Reisebüro zusammen eine Wanderung im Sauerland zu unternehmen, welche u.A. den Kyrill-Pfad beinhaltete, von welchem ich bis dahin nur gehört, ihn aber nie gegangen war.
Wirklich wunderschön gemacht mit einzelnen Kletterabschnitten und vielen interessanten Fakten rund um den Sturm.

Das April Video, noch von Schweden, findet ihr hier: April Video

Mai

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Am 1. Mai war natürlich wandern mit Freunden angesagt. Wir besorgten uns einen Bollerwagen und wanderten los. Nicht sehr weit, dafür mit vielen Stops und anschließendem Grillen bei einer Freundin. Wie immer, wenn ich denn mal daheim bin, sehr entspannt und schön.
Am 07. Mai ging es dann für mich los in ein neues Abendteuer.
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Es ging aufs Schiff und an dieser Stelle legte ich mein Blog erstmal auf Eis.
Inzwischen weiß ich, dass Fotos, wo weder Arbeitsplatz, noch Menschen drauf sind, wohl okay gehen (das heißt ich melde mich im nächsten Jahr bestimmt zwischendurch mal – zumindest mit Fotos).
Oben das war Schröder, mein Reisemaskottchen in Kusadasi (Türkei) von welchem ich leider nicht ganz so viel zu sehen bekam da ich viele Trainings hatte.

Juni-September

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Diesmal ein paar mehr Fotos, da ich auch mehrere Monate zusammenfasse. Das arbeiten auf dem Schiff machte einfach unheimlich Spaß und man sah so viele neue Länder, Kulturen und Menschen, dass man von einer Eindruckswelle überrollte wurde, die beeindruckend war.
In dieser Zeit passierte es auch, dass meine Beziehung in die Brüche ging und meine Haare ebenfalls – okay, die brachen nicht, die wurden abgeschnitten.
Es entwickelten sich tolle neue Freundschaften, ich lernte neue tolle Sportgeräte, wie den TowerPower und PowerPlate kennen und machte tolle Wanderungen in manchen Destinationen.
In diesen Monaten bereiste ich Monacco, Frankreich (mit Korsika), Italien (mit Sizilien), Malta, Kroatien, Montenegro und Griechenland (Korfu).
Wirklich eine wundervolle Erfahrung.

Oktober

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Auch im Oktober arbeitete ich weiter auf dem Schiff und fuhr auch nochmal die Länder an, wie in den Monaten davor.
Allerdings hatten wir auch eine andere Route, meine letzte von meinem 1. Vertrag und somit habe ich im Oktober auch einige tolle andere Länder gesehen.
Sardinien, Tunesien, Spanien (Barcelona, Valencia, Malaga, Cadiz) und Portugal.
Auf meinen Vertrag zurückblickend war es wirklich genial mit vielen neuen Erfahrungen und super Menschen um mich herrum.
Vor allem meine Kabinenkollegin Annika, in der ich eine wunderbare Freundn gefunden habe!
Auch lernte ich Ende Oktober den Flughafen London Heathrow kennen und weiß jetzt, wieso man minimum 2 Stunden zum Umsteigen haben sollte, wenn man eine reele Chance haben möchte seinen Anschlussflug zu bekommen.

November

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Mitte November, nachdem ich erstmal Urlaub und Papierkram in Deutschland erledigt hatte, ging es los auf einen abendteuerlichen Roadtrip mit Annika von Schweden in Richtung Deutschland, inklusive Besuch von einigen Freunden und vielen Weihnachtsmärkten.
Unsere Station waren: KangosUmeaSundsvallStockholmJönköpingMalmöBerlinLeipzigDettingen (mit Ulm und Esslingen)
Auch war dies der Monat in der meine alte Beziehung auch wieder meine neue Beziehung wurde und ich unheimlich glücklich darüber bin :-*
Es war schön nochmal mit den Schlitten zu fahren, was mir zeigte, dass es ich sehr vermissen werde diesen Winter und es war auch schön mal woanders Halt zu machen unterwegs anstatt immer in denselben Städten – auch wenn die neuen Städte nicht wirklich viel zu bieten hatten.
Besonders schön fand ich Ulm und von Leipzig war ich überrascht, da ich mir vorher unter der Stadt kaum etwas vorstellen konnte.

Dezember

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Schon sind wir im Dezember angelangt, in welchem Monat wir uns grade befinden.
Der Dezember war stressiger als gedacht. Fast jeden Tag hatte ich irgendetwas vor, oder arbeitete halbtags im Reisebüro meiner Mutter. So richtig zur Ruhe kommen und Urlaub haben blieb da aus. Aber eigentlich ist das für mich ja grade gut, denn sonst gehe ich noch ein vor Langeweile.
Meine Mum und ich machten einen Ausflug nach Frankfurt um spontan zu sehen ob wir noch Karten für „Night of the Proms“ ergattern können und hatten sogar nach 2 Stunden „in der Kälte stehen“ Glück und konnten die Show, meine 10. Proms, von super Sitzen aus genießen.
Auch kam der erste Schnee und ich wurde, wie immer, wenn ich Schnee sehe, zum absoluten Kleinkind. Schnee ist für mich wettertechnisch das höchste der Gefühle.
Nachdem Annika und ich schon auf dem Roadtrip „blut geleckt“ hatten, beschäftigte ich mich diesen Monat viel mit geocachen, auch wenn ich mich noch nicht an die großen Caches traue.
Zum ersten Mal machte ich auch eine Nachtwächterführung mit, was wirklich lustig und interessant war.
Im ganzen holte ich nach, was ich die letzten Jahre verpasst hatte und ging auch hier in der Gegend auf viele Weihnachtsmärkte, wobei mir der in Siegburg am besten gefiel – was ja kein Wunder ist, da es sich hier um den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt handelt.
Ich feierte viel mit meinen Freunden, aber leider starb ein Freund zu Weihnachten, was einen großen Schatten über Weihnachten brachte.
Es sind harte Zeiten, aber so hart es auch klingt „Das Leben geht weiter“, auch wenn die Angehörigen vielleicht noch nicht wissen wie.
Dieses Jahr Ende Dezember ist dann auch der 10. Todestag meines Vaters. Es kommt einem gar nicht so lange vor, aber durch die neusten Geschehnisse hier, kam natürlich alles wieder hoch.

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So und zu guter letzt gab es noch was neues: Ein neues Design!
Nach fast 2 Jahren musste mal etwas anderes her und somit setze ich mich jetzt endlich mal dran und bastelte heute Nachmittag etwas dran rum.
Es gibt jetzt auch eine Bucket List unter „the world“, weil ich dachte, dass ich euch das ja auch mal sagen muss was hoffentlich noch alles in meinem Leben passiert 😉
Ich hoffe das Design gefällt euch – bzw. der neue header und der neue Hintergrund 🙂

Ich wünsche euch allen nochmal besinnliche Weihnachten und schließe damit meinen Jahresbericht ab.
Mein „Buch-Jahresbericht“ folgt die nächsten Tage, sobald ich mit meinem jetzigen Buch fertig bin und weiß, dass ich das nächste nicht mehr vor Jahresende fertig lesen werde 😉

9 Weihnachtsmärkte in 4 Wochen…

Nachdem ich 7 Jahre lang auf keinem Weihnachtsmarkt war, wurde es dieses Jahr mal wieder Zeit.
Auch wenn ich gar kein Weihnachtsmensch bin, die gemütliche Atmosphäre mit Freunden auf Weihnachtsmärkten habe ich schon irgendwie vermisst.

Dass es aber 9 verschiedene Weihnachtsmärkte seien sollten, hätte ich auch nicht gedacht.

Berlin – Gendarmenmarkt

Den ersten gab es bereits bei unserem Roadtrip in Berlin, wo Jenna uns auf ihren Lieblingsweihnachtsmarkt Berlin entführte. Dem Gendarmenmarkt.
Dort musste man 1€ Eintritt bezahlen, was sich aber sicherlich jedermann leisten kann.
Dafür kommt man auf einen kleinen Markt, wo nicht allzuviel los ist. Die „Buden“ sind weiße Stände und in der Mitte steht eine Bühne, auf welcher stündlich live-Musik gespielt wurde.
neben den üblichen Ständen, wie z.B. Essen & Trinken, gab es auch viele handwerkliche Stände.
Mein Favorit war einer, der Münzen aus aller Herren Länder nahm und diese „aussägte“, so, dass nur noch das Motiv der Münze zu erkennen war. Wirklich eine interessante Idee.
Alles in allem ein wunderschöner Weihnachtsmarkt.

Leipzig – diverse Weihnachtsmärkte

Unser nächster Stop auf dem Roadtrip war Leipzig.
Hier liefen wir Abends einmal über den normalen Weihnachtsmarkt, welcher wirklich ungünstig in die Fußgängerzone gesetzt wurde. Alles war so eng, dass man sich fast gar nicht mehr links und rechts von den Buden hindurch quetschen konnte. Dieser „Einkaufsstraßenweihnachtsmarkt“ zählt bestimmt nicht zu meinen Favoriten von allen Märkten, die ich gesehen habe.
Schön fand ich allerdings einen Märchenmarkt für die Kinder, wo verschiedene Märchen dargestellt wurden mit Fehlern, die man finden musste.
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Am nächsten Tag erkundeten wir noch weitere 2 Weihnachtsmärkte in Leipzig.
Zum einen den Hauptmarkt am Marktplatz. Dort gab es Holzbuden und alles mögliche zu kaufen. Sei es Schmuck, Kerzen, Holzssachen, das ganze, normale Weihnachtsmarktangebot.
Weiter ging es auf den historischen Markt. Diesen hatten wir uns ganz kurz schon einmal am Vorabend angesehen, jedoch fehlte noch das ausführliche Besichtigen.
Im Gegensatz zu anderen historischen Märkten, fand ich es sehr schade, dass gar nicht in „mittelalterlich“ gesprochen wurde, sondern ganz ganz normal. Die Musik, welche lief war super – Mittelalterrock.
Aber es war ein nett aufgebauter Weihnachtsmarkt mit schönen Holzhütten oder auch Zelten.
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Ulm – der kleine Weihnachtsmarkt vorm Münster

Ulm – der Weihnachtsmarkt, auf welchem ich Magenbrot kennenlernte.
Zu allererst durfte ich den Weihnachtsmarkt von oben vom Münster begutachten. Schön angeordnete Holzhütten in Reih und Glied. Also ein wirklich sehr „strickt“ aufgeteilter Weihnachtsmarkt.
Dennoch einer der schönsten Deutschlands für mich.
Auch wenn es gegen Abend sehr voll wurde, gab es zwischen den „typischen“ Weihnachtsmarktständen auch einige Buden, die ich nicht kannte mit interessantem Schmuck und anderen nützlichen und unnützlichen Sachen.
Lecker gegessen haben wir dort auch – und ich durfte das erste mal Magenbrot probieren. Das gibt es bei uns nämlich gar nicht so wirklich. Aber es war sooo lecker, dass wir zu zweit fast 300g Magenbrot auf einmal aufaßen.
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Esslingen – der Mittelalter Weihnachtsmarkt

Esslingen, das war ein MUSS auf unserem Roadtrip.
Es gibt dort nicht nur den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, sondern auch einen ganz normalen.
Wir trafen uns noch mit Melly und machten, nach ewig langer Parkplatzssuche, zuerst den mittelalterlichen Markt unsicher.
Auf wie vielen Märkten und MPSen ich schon war – einen Stand mit mittelalterlichen Spielen hatte ich bisher noch nie gesehen. Annika erzählte mir schon den Abend zuvor davon und jetzt durfte ich mich selber davon überzeugen, dass man sich kaum entscheiden kann, welches Spiel man wohl kaufen sollte.
Natürlich durfte es nicht fehlen etwas Met zu trinken und eine kleine Feuershow anzuschauen.
Auch hier und da wurde getrunken und auch das ein oder andere für mich selbst als auch als Weihnachtsgeschenke gekauft.
Leider war es soooo voll, wie es auch schon die Parksituation vermuten ließ und wir mussten uns förmlich durch die Gassen quetschen. Somit ist nur noch ganz zum Schluss ein Foto entstanden.
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Siegen – es wird immer schlimmer

Der nächste Weihnachtsmarkt wer der, welcher am nächsten an mir dran ist: Siegen.
Als ich vor 7 Jahren das letzte mal dort war, war er noch zwischen Karstadt und dem unterem Schloss und war wunderschön mit einer Eisbahn, es war Leben auf dem Markt und viele schöne, interessante Buden.
Jetzt herscht hier völliges Chaos.
In der Bahnhofstraße stehen ein paar wenige Buden, genauso wie am Busbahnhof, 3 Buden gibts vorm Apollo Theater und nochmal 4-5 Buden auf dem Weg in die Oberstadt. Und das wars.
90% sind nur Ess- und Trinkstände, während viele andere Stände nur „Ramsch“ verkaufen. Wie soll da Weihnachtsstimmung aufkommen?
Gott sei Dank gibts den Stand „bim Käs“, wo ich mit 3 Freundinnen ein paar heiße Schokis mit Baileys trank und einen echten Seejerlänner Reewekuchen aß.
Ansonsten belegt dieser Weihnachtsmarkt von allen auf denen ich war den letzten Platz. Es kommt einfach nicht die richtige Stimmung auf und es gibt nicht wirklich etwas interessantes zu sehen.
Bleibt zu hoffen, dass, sobald die Siegfreilegung fertig ist, es wieder schönere Märkte geben wird.
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Koblenz – leider ohne Fotos

In Koblenz war ich eigentlich zum Klassentreffen meiner ehemaligen Berufschulklasse.
Wir trafen uns im Cafe Extrablatt, tranken und aßen etwas und beschlossen doch noch eine Runde auf den Weihnachtsmarkt zu gehen.
Ich war schon seit Ewigkeiten nicht in Koblenz – was für eine wunderschöne Stadt.
Der Weihnachtsmarkt war auch schön aufgeteilt. Auf jedem „Platz“ waren Buden aufgebaut, in den kleinen engen Gassen dazwischen war nichts.
Nicht so schön war, dass auf einem Platz eine Michael Jackson CD rauf und runter gespielt wurde.
Leider blieb keine Zeit den Markt noch mehr zu erkunden, da ich ja auch noch irgendwann Nachts nach Hause fahren musste.
Aber von dem, was ich gesehen habe, ein wirklich toller Markt.

Köln – MenschenMASSEN

Mit Petra traf ich mich vor dem Dom und schon hier war abzusehen: Es ist voll – und es wird noch voller!
Wir liefen zuerst über den Markt am Domplatz. Hier war ein gigantisches Lichternetz über den Platz gespannt, was wirklich wunderschön aussah. Auch war hier noch nicht sooo viel los und man konnte sich noch die Buden rechts und links ansehen.
Weiter ging es zum nächsten Platz. Hier wurde es schon viel voller. Die Bäume waren alle mit roten Herzen mit Bildchen drauf geschmückt, was wirklich süß aussah und in der Mitte war eine Bühne, wo eine Kapelle Weihnachtslieder spielte.
Schon hier kamen wir kaum durch und flüchteten zeitweise außerhalb des Weihnachtsmarktes um den Massen zu entkommen und wenigstens langsam voran zu kommen.
Am Heumarkt wurde es dann zu viel. Wir liefen mehr um den Weihnachtsmarkt herrum als uns ins Getümmel zu stürzen, da man hier das Gefühl hatte rückwärts zu gehen, so langsam ging es voran. Selbst wenn man gewollt hätte, hätte man nicht an den Ständen stehenbleiben und gucken können, da die Massen einen weiterdrückten.
Also setzten wir uns an die Seite, quatschten ein wenig und machten es uns schon auf den Weg zurück in Richtung Dom, wo es inzwischen auch voller geworden war und ich aber auch bald die Heimreise antrat im überraschend nicht überfüllten Zug.
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Siegburg – Kindheitserinnerungen auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt

Früher sind wir jedes Jahr in Siegburg gewesen. Daher wohl auch mein Interesse an den ganzen mittelalter Märkten. 🙂
Somit fuhr ich mit 2 Freunden und deren Sohn nach Siegburg und traf dort noch einen Kumpel vom Schiff.
Der Markt ist etwas kleiner als früher, aber dadurch nicht weniger schön.
Endlich ein Mittelalter Markt, wo noch „mittelalterlich“ gesprochen wird, man in Silbermünzen bezahlt und alle so schön angezogen sind. Ein Markt, wo noch das Handwerk vor den Augen aller praktiziert wird und man sich in der Zeit zurückversetzt fühlt.
Natürlich gab es einen tollen Met-Stand und dazu einen Gemüsereis im essbaren Teller.
Hier fühlte ich mich am wohlsten und es ist wohl einer der schönsten Weihnachtsmärkten auf denen ich dieses Jahr war.
Auch gab es dort ein Kinderkarussell was man noch per Hand ankurbeln musste. Ein Heidenspaß für meine Freunde – und natürlich für mich zum zugucken 🙂
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Weidenau – der Letzte dieses Jahr

Eigentlich sollte Siegburg mein letzter Weihnachtsmarkt sein, aber da eine Freundin zu Besuch im Siegerland war, die ich bestimmt schon 10 Jahre nicht gesehen habe, war es natürlich auch wieder ein Muss heute nochmal los zu ziehen.
Der Weihnachtsmarkt in Weidenau ist wirklich geschrumpft – total. Früher konnte man sich dort wirklich länger aufhalten, heute gibt es auch hier, ähnlich wie in Siegen, nur noch Ess- und Trinkbuden und ein paar kleine Kinderkarussels. Sogar ein Obststand war dazwischen – obwohl – bei diesen warmen Temperaturen dieses Jahr vielleicht gar nicht so verkehrt. 😉
Es war nett mit meinen Freunden zusammen über den Markt zu gehen und zu quatschen, aber des Weihnachtsmarkts wegen hätte es nicht unbedingt sein müssen.

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In diesem Sinne – das wars – ich bin für die nächsten 7 Jahre mit Weihnachtsmärkten fertig und hoffe, dass ich nächstes Jahr dann wieder außerhalb von Deutschland feiern werde. Wir werden sehen – es wird spannend – noch habe ich nicht vor mich irgendwo nieder zu lassen – auch wenn der längere Urlaub in Deutschland jetzt auch mal schön war. (in 18 Tagen bin ich wieder weg – wie schnell die Zeit vergeht)