Die Aussicht genießen

Auf unserem Planeten Erde gibt es so viel zu sehen und jeder schreibt von seinen Erlebnissen in fernen Ländern oder auch einfach auf der anderen Seite von Deutschland. Von extremen Wanderungen, von Kreuzfahrten, von Erlebnissen mit fremden Kulturen.

Dabei liegt das schöne doch meist so nah. Nämlich in der unmittelbaren Nachbarschaft.
Ich habe das große Glück in einem kleinen Dorf mitten im Wald zu leben und gehe somit fast täglich Fahrradfahren, Walken oder auch Wandern.
Meistens ohne Ziel, einfach Zick-Zack um ein wenig Sport zu machen. Manchmal aber auch mit einem Ziel.

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal über eine Wanderung zum Druidenstein geschrieben.
Es gibt aber noch ein paar andere Ziele in unseren Wäldern, welche ich im letzten Sommer mal wieder ausführlich auskundschaftete. Weiterlesen

Wanderung zum Druidenstein – Flaschen im Wald?!

Es ist jetzt schon etwas her, aber am 31.12. hatten wir ja erst Abends etwas vor.

Da es einer der wenigen Tage war, wo das Wetter ankündigte sonnig zu werden, beschlossen wir zum Druidenstein zu laufen.

Der Druidenstein ist ein Basaltkegel von ca. 20m oberhalb der „Stadt“ Kirchen/Sieg. Er ist ca. 25 Millionen Jahre alt.
Viele Wanderwege führen an ihm vorbei und im Sommer gibt es dort sogar ein kleines Kaffee wo man den Durst löschen kann oder einen kleinen Happen essen kann, bevor man gestärkt weitergeht.

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Da es bei mir ja nie langweilig wird musste aber natürlich direkt zu Anfang etwas passieren.
Früher sind wir oft mit dem Fahrrad und auch zu Fuß zum Druidenstein gefahren/gegangen. Aber immer über denselben Weg. Einmal hoch zu Kreuzeiche, dann rechts und fast immer gradeaus, bis man Schildern folgen kann.
Meine Mutter meinte, sie sei das letzte Mal anders gegangen und wir könnten so ja auch hin gehen.
Blöd nur, wenn man die Abzweigung verpasst und falsch läuft.
Somit machten wir mal schnell einen Umweg von ca. 3km und gingen letztendlich doch so, wie ich den Weg dann auch kannte.
Was man nicht weiß, wenn man nicht hier wohnt: Wir sind umgeben von Wald und Bergen (und wunderschönen Wanderwegen) und wir sind einfach mal diese 3km erst den Berg rauf, dann wieder fast komplett runter und dann wieder rauf gelaufen. Aber egal.

Wir wußten wieder wo wir sind und auch einige Schilder zeigten uns den Weg.

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Wir trafen erstaunlich wenige Menschen im Wald, aber diejenigen die wir trafen waren alle total gut drauf. Das liebe ich hier an unserer Gegend. Jeder redet einfach mit jedem, egal ob man sich kennt oder nicht.

Beim Druidenstein angekommen vollzog ich meinen ersten „Earthcache„, ein Geocache bei dem es darauf ankommt Fragen zur Natur zu beantworten und ein Foto von einem selbst vor etwas bestimmten zu machen.

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Um den Druidenstein rum gibt es viele Informationstafeln und auch gibt es von nächstgelegen Ort einen Kreuzweg durch den Wald, einmal um den Stein herum und wieder zurück.
Für Gläubige wirklich schön auch einen Kreuzweg durch den Wald zu haben und dabei auch anderes zu entdecken.

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Auf dem Rückweg wollten wir ursprünglich noch am Ottoturm vorbeiwandern, aber dank unserem ungewollten Umweg auf dem Hinweg hatten wir keine Lust mehr die 5km mehr zu gehen. Außerdem wollten wir nach Hause kommen bevor es dunkel wurde.

Auf dem Weg zurück entdeckten wir etwas, das uns auf dem Hinweg irgendwie übersehen hatten.
Flaschen an den Bäumen – mitten im Wald. Überall hingen Sektflaschen. Kleine, große, grüne und durchsichtige.
Auf meiner Facebook-Seite habe ich schon einmal danach gefragt was das sein könnte, aber niemand wußte eine Antwort. Vielleicht weiß es ja jemand von euch?

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Fast zurück daheim fanden wir dann auch die Stelle, wo wir auf dem Hinweg falsch abgebogen waren. 🙂 Haben wir beide nicht aufgepasst 😉

Insgesamt sind wir 16,5km gelaufen und haben dafür inklusive endloser Foto-Pausen ca. 4 Stunden gebraucht.