Reisen und damit Geld verdienen? Teil 1 – Wie bekomme ich die Jobs

Schon seit 7,5 Jahren habe ich Deutschland den Rücken zugedreht und arbeite mich seitdem durch die Welt. Bis jetzt bin ich durch die unterschiedlichsten Weisen an diese Jobs gekommen.
In diesem Bericht möchte ich euch erzählen wie ich an meine Jobs ran gekommen bin um euch einen kleinen Einblick zu geben, was es für Möglichkeiten gibt.

Dabei waren es gar keine typischen Backpacker Jobs. Natürlich bin ich in Neuseeland auch diverse Früchte pflücken gewesen, habe in Fabriken gestanden und faule Äpfel sortiert und Weinreben geschnitten. Weiterlesen

Schlittenhunderennen so nah und doch so fern

Die meisten von euch wissen, dass ich 4 Jahre als Schlittenhundeguide gearbeitet habe. Drei Jahre habe ich in Finnland gearbeitet und ein Jahr in Schweden.

Noch heute sage ich, dass das mein absoluter Traumjob ist. Leider auch einer, den ich nicht mein ganzes Leben lang machen möchte. Ich bin ein Mensch der Abwechslung braucht in den beruflichen Tätigkeiten und nach 4 Jahren war es genug, ich brauchte Sonne und andere Länder.

Während ihr vor dem TV sitzt und vielleicht ein Fußballtunier verfolgt oder ein Formel 1 Rennen, sitze ich im Winter vor dem Internet und verfolge das Idiarod, das Yukon Quest und viele andere Schlittenhunderennen.
Live war ich noch nie bei einem dabei – bis jetzt. Weiterlesen

Materialkunde

Heute möchte ich euch ein wenig über das Material erzählen, welche wir im Moment verwenden.

Sobald wir auf die Schlitten gehen gibt es dann nochmal ein update.

wir fahren zur Zeit mit drei Quads, auch ATVs gennant. An diesen sind eine Art Abschleppseile angebracht und an diesen ein grosser Karabiner an welchem die eigentlichen Zugseile hängen.

Diese wären da:

Gangline: eine mit draht durchzogene Leine etwas über 1m lang die das Quad eigentlich zieht. Rechts und Links von dieser verlaufen die jeweils anderen Seite und zu jeder Seite läuft ein Hund

Tugline: Hiermit zieht der Hund. Es ist mit dem Geschirr des Hundes fest verbunden bzw mit dessen Geschirr. An den Tuglines sieht man ob und wie viel ein Hund zieht. Hängen diese durch zieht ein Hunde nicht mehr.

Neckline: Eine kurze, wieder mit Draht durchzogene Leine, welche mit dem Halsband des Hundes verbunden ist und nur dafür da ist, dass der Hund vorne gehalten wird und nicht z.B. einem Rentier in den Wald hinterherläuft. Diese haben aber natürlich eine Schwachstelle, sollte doch mal irgendetwas sein und der Hund MUSS sich losreizen. Hier sind es Plastik-Karabiner, welche schnell reissen wenn ein Hund zu kräftig zieht.

So viel zu den Leinen, aber die sind natürlich nicht alles. Ganz wichtig sind die Geschirre.
Da gibt es auch die unterschiedlichsten. Am alten Ort gab es welche, die nur zur Seite ziehen. Heisst ein Hund konnte immer nur auf einer Seite laufen, wollte der Hund lieber auf der anderen Seite laufen, musste man diesen komplett umspannen.

Hier gibt es die gängisten Geschirre, die über den ganzen Rücken ziehen was besser für die Hunde ist (darüber streiten sich natürlich die Meinungen). Auch da gibt es verschiedene.
Welche die ein H-Geflecht am Rücken haben, aber auch welche die auf dem Rücken gekreuzt sind, wie die, die wir hauptsächlich benutzen. Diese haben hinten nochmal einen Bändel und an diesem entweder einen Eskimo-Haken, welchen man in die Tugline einhängt oder einen Karabiner… wobei glaub ich das langfristige Ziel ist alle mit Eskimohaken zu haben – sehr praktisch.

Eskimohaken

Das erstmal zum ersten Teil der Materialkunde 🙂 Wenn euch mehr von dem Material interessiert was wir im Moment benutzen schreib es in die Kommentare.

Training – 10 km – 4 Leute

Da wir ja erst vor zwei Wochen mit dem Training angefangen haben fahren wir im Moment noch 10km. So starten die Hunde wieder in die Trainings Saison bevor es dann auf 15km, 25km und schliesslich auf die Schlitten geht.

Als Martin und ich noch alleine trainiert haben sind wir noch zu zweit auf dem monkey mit 16 Hunden vor gefahren. Jetzt sind wir zu viert und fahren mit 32 Hunden gleichzeitig raus. Dass heisst zwei fahren mit dem monkey und zwei fahren jeweils auf einem unmotorisiertem quad mit 8 Hunden davor.

8 Hunde, das ist auch etwas anderes wie ich es kenne. In Finnland die letzten 3 Jahre waren es 9-11 Hunde vor noch leichteren quads. Hier ist 8 die absolute Obergrenze… und ich kann euch sagen, die haben eine Power, unbeschreiblich!

Erst hatten wir eine 10km strecke durch Wald und kleinen waldwegen, seit dieser Woche ist aber jagdsaison und wir fahren nur noch auf größeren forstrassen bis wir unseren neuen alternativail befahren können. Da warten wir eigentlich nur noch auf Material die Brücke die wir dafür brauchen fertig zu bauen.

Das Training im herbst ist immer eine harte zeit, körperlich. Während man im Winter eher mental arbeitet mit Gästen etc ist es im Moment an der zeit körperlich abzuhärten. Bei Temperaturen um die Null Grad und viel regen bin ich damals in meiner ersten Saison noch an meine grenzen gegangen während ich es jetzt mit Selbstverständlichkeit hin nehme. Schon faszinierend wie sich der Körper an Gegebenheiten anpasst.

Die Hunde – Teil 3

So, nun habe ich auch endlich mal Zeit um Teil 3 der Hundevorstellung zu schreiben. Mehr Fotos habe ich noch nicht gemacht, da das Wetter im Moment nur regnerisch ist und ich einigermassen gescheite Aufnahmen machen moechte.

Leider sagt die Wettervorhersage auch fuer die naechsten 10 Tage nichts besseres, was soviel heisst, dass ich vielleicht die „Hundeserie“ mal ein wenig unterbreche und ueber irgendetwas anderes schreibe.

Zu den anderen Teilen geht es hier: Teil1 und Teil2 Weiterlesen

Die Hunde – Teil 2

Es wird Zeit fuer den zweiten Teil der Hunde. So langsam muss ich mir mal aufschreiben wen ich alles schon fotografiert habe und wer mir noch fehlt. Von vielen denke ich immer, dass ich ein „okay“ Foto habe, aber sobald ich es auf dem PC sehe, sehe ich, dass dies nicht stimmt 😦

Also, zu Teil 1 geht es hier und Teil 2 folgt sogleich: Weiterlesen

A day in my life in Sweden

Nachdem ich euch schon ein paar Eindruecke von diversen Ereignissen etc geschildert habe, dachte ich, dass es an der Zeit sei euch mal meinen Tagesablauf naeher zu bringen.

Ich stehe meistens um 6.15Uhr morgens auf und fange dann um 7Uhr an zu arbeiten. Zuallererst heisst es „Hundescheisse vernichten“ und danach Hunde fuettern. Im moment bekommen die Hunde nur Trockenfutter, im Winter werden sie zusaetzlich noch Fleisch bekommen.

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