Wanderung zum Druidenstein – Flaschen im Wald?!

Es ist jetzt schon etwas her, aber am 31.12. hatten wir ja erst Abends etwas vor.

Da es einer der wenigen Tage war, wo das Wetter ankündigte sonnig zu werden, beschlossen wir zum Druidenstein zu laufen.

Der Druidenstein ist ein Basaltkegel von ca. 20m oberhalb der „Stadt“ Kirchen/Sieg. Er ist ca. 25 Millionen Jahre alt.
Viele Wanderwege führen an ihm vorbei und im Sommer gibt es dort sogar ein kleines Kaffee wo man den Durst löschen kann oder einen kleinen Happen essen kann, bevor man gestärkt weitergeht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Da es bei mir ja nie langweilig wird musste aber natürlich direkt zu Anfang etwas passieren.
Früher sind wir oft mit dem Fahrrad und auch zu Fuß zum Druidenstein gefahren/gegangen. Aber immer über denselben Weg. Einmal hoch zu Kreuzeiche, dann rechts und fast immer gradeaus, bis man Schildern folgen kann.
Meine Mutter meinte, sie sei das letzte Mal anders gegangen und wir könnten so ja auch hin gehen.
Blöd nur, wenn man die Abzweigung verpasst und falsch läuft.
Somit machten wir mal schnell einen Umweg von ca. 3km und gingen letztendlich doch so, wie ich den Weg dann auch kannte.
Was man nicht weiß, wenn man nicht hier wohnt: Wir sind umgeben von Wald und Bergen (und wunderschönen Wanderwegen) und wir sind einfach mal diese 3km erst den Berg rauf, dann wieder fast komplett runter und dann wieder rauf gelaufen. Aber egal.

Wir wußten wieder wo wir sind und auch einige Schilder zeigten uns den Weg.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir trafen erstaunlich wenige Menschen im Wald, aber diejenigen die wir trafen waren alle total gut drauf. Das liebe ich hier an unserer Gegend. Jeder redet einfach mit jedem, egal ob man sich kennt oder nicht.

Beim Druidenstein angekommen vollzog ich meinen ersten „Earthcache„, ein Geocache bei dem es darauf ankommt Fragen zur Natur zu beantworten und ein Foto von einem selbst vor etwas bestimmten zu machen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Um den Druidenstein rum gibt es viele Informationstafeln und auch gibt es von nächstgelegen Ort einen Kreuzweg durch den Wald, einmal um den Stein herum und wieder zurück.
Für Gläubige wirklich schön auch einen Kreuzweg durch den Wald zu haben und dabei auch anderes zu entdecken.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auf dem Rückweg wollten wir ursprünglich noch am Ottoturm vorbeiwandern, aber dank unserem ungewollten Umweg auf dem Hinweg hatten wir keine Lust mehr die 5km mehr zu gehen. Außerdem wollten wir nach Hause kommen bevor es dunkel wurde.

Auf dem Weg zurück entdeckten wir etwas, das uns auf dem Hinweg irgendwie übersehen hatten.
Flaschen an den Bäumen – mitten im Wald. Überall hingen Sektflaschen. Kleine, große, grüne und durchsichtige.
Auf meiner Facebook-Seite habe ich schon einmal danach gefragt was das sein könnte, aber niemand wußte eine Antwort. Vielleicht weiß es ja jemand von euch?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Fast zurück daheim fanden wir dann auch die Stelle, wo wir auf dem Hinweg falsch abgebogen waren. 🙂 Haben wir beide nicht aufgepasst 😉

Insgesamt sind wir 16,5km gelaufen und haben dafür inklusive endloser Foto-Pausen ca. 4 Stunden gebraucht.

Maibaum setzen 30.04.

In weiten Teilen Deutschlands ist es brauch am 30.04. einen Maibaum aufzustellen und damit verbunden ein großes Dorffest zu feiern.
Normalerweise wird getanzt, gesungen, getrunken und gegessen.
Der Ursprung des Maibaum aufstellens ist umstritten, aber eine Theorie ist, dass damit der Waldgeist gehuldigt werden soll.

Eine weitere Tratdion ist, dass der Maibaum Nachts gestohlen wird. Bei unseren Dörfern fast jährlich ausgeübt, dass sich unser Dorf und unser Nachbardorf gegenseitig den Maibaum des Nachts stehlen.

Ich traf mich somit gestern mit meiner besten Freundin an unserem Feuerwehrhaus, wo auch schon einige aus dem Dorf versammelt waren.
Der Kindergarten und die Grundschule machten ein paar Aufführungen und es wurden ein paar Mailieder gesungen.

Leider war die „Party“ danach zu Ende 😦
Wir stellten uns noch etwa zu den Eltern meiner besten Freundin und tranken ein Bier und ich quatschte noch mit einer ehemaligen Klassenkameradin.
Jedoch muss ich sagen, dass, seit ich schon seit 6 Jahren nicht mehr wirklich in Brachbach lebe, ich kaum noch jemanden kannte. 2-3 Leute kannte ich vom sehen her, aber es scheinen unheimlich viele dazugezogen zu sein.
Selbiges sagte auch besagte ehemalige Klassenkameradin, die inzwischen auch nicht mehr hier wohnt.

Schon um 19.30Uhr liefen wir wieder nach Hause. Es war nett etwas zu quatschen, aber das große „Dorffest“ blieb leider aus.

DSCN2543

DSCN2545