Es ist Zeit zu gehen: Ein Rückblick auf meinen Urlaub vor Vertrag Nummer 5

Erstens kommt alles anders – und zweitens als man denkt

Vor 2 Monaten ging ich zum Arzt wegen meinen Fersenschmerzen. Und dann kam die Diagnose, die mein Sportarzt schon 6 Monate vorher vermutet hatte. Beidseitiger, entzündeter Fersensporn. 2-3x die Woche sollte ich nun in die Orthopädie fahren. Erst zur Reizstromtherapie und später zur Stoßwellentherapie. Dazu bekam ich starke Schmerzmittel verschrieben.

Ich sah meinen Urlaub genau vor mir: Arzt – Arzt – Arzt – Arzt -Arzt und zwischendurch vielleicht mal einen Abend mit meinen Freunden in der Umgebung essen gehen.
Nicht sehr abwechslungsreich – aber die Füße haben Vorrang. Immerhin habe ich noch vor, ganz viel von der Welt zu Fuß zu erkunden.
Ein wenig besser ist es sogar über die letzten Wochen geworden – weg ist es aber noch nicht.

Und dann kam alles anders.
Ich war fast jede Woche 2-3x beim Arzt. Aber dazwischen fand ich doch erstaunlich viel Zeit für andere Dinge. Weiterlesen

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Berlin – Geschichte, Kunst und Kultur mit bayrischem Abschluss

Der zweite Tag war unser einziger voller Tag in Berlin. Nachdem wir schon so einen schönen ersten halben Tag hatten, hieß es heute Geschichte, Kultur und Freunde treffen – nicht zu vergessen: Bücher suchen.

Und somit fingen wir nach einem kleinen Frühstück ganz touristisch an.
Schon häufiger habe ich gehört, dass eine Spree-Fahrt wunderschön sein soll.
Somit fuhren wir nach einem Tipp zur Friedrichstraße und schauten uns nach diversen Anbietern um. Weiterlesen

Ein Blick zurück – Das Jahr 2013 in Wort und Bild

Es ist wieder an der Zeit, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und da darf ein Jahresrückblick nicht fehlen.
Es war ein Jahr voller Neuerungen. Nach 4 Jahren Winter brauchte ich Sommer und welchste meinen Job von den Schlittenhunden zu einem Kreuzfahrtschiff, nach 28 Jahren langer Haare schnitt ich mir meine Haare kürzer als schulterlang ab, meine Beziehung zerbrach und erneuerte sich, Freunde haben geheiratet, wurden schwanger, Beziehungen zerbrachen und leider musste ein Freund auch von uns gehen … das einzige wo sich, mal wieder, nichts dran geändert hat, ist mein Gewicht und mein damit verbundener Hunger nach Schokolade.
Hunger, das habe ich auch immer nach neuen Herausforderungen, neuen Zielen und meinen Träumen. Somit steht das nächste Jahr hoffentlich ganz im Zeichen meiner Träume, aber dazu mehr später im Jahr.

Zuerst mein kleiner Jahresrückblick:

Januar

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Der Januar ist im Norden immer etwas Besonderes. Denn nach ca. 6 Wochen langer Dunkelheit ohne Sonnenschein, kommt die Sonne endlich wieder heraus.
Leider war ich an jenem Tag krank und saß nur bei einem Helfer im Schlittensack um mich um die Gäste zu kümmern. Umso schöner an diesem Tag war aber, dass wir das erste mal wieder die Sonne gesehen haben.
Geburtstag hatte ich auch im Januar und wurde 28 Jahre jung – aber das vergesse ich meistens sowieso.

Das Video zu meinem Januar gibt es hier: Januar-Video

Februar

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Im Februar wurde es diesmal gar nicht so kalt, wie ich es von Finnland aus kannte. Somit war es ziemlich angenehm und man konnte die Schlittenhundetouren in Schweden wirklich genießen, solang die Gäste mitspielten.
Die Sonne stand höher am Himmel und die Stimmung wurde immer besser.

Das Video zu Februar gibt es hier: Februar Video

März

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Im März bekamen wir endlich wieder mehr Sonnenstunden als alle südlicher von uns und die Tage wurden länger und länger.
Auch unsere Winter-Puppies wurden immer größer und fingen an die Gegend zu erkunden. Auch konnte man endlich anfangen mit ihnen Halsband- und Geschirrtraining zu machen.
Ich hatte ein paar wirklich super Touren im März und die Hunden waren in Hochform!

Das Video zum März findet ihr hier: März-Video

April

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Der April war der Monat, in dem alles anders wurde. Der Monat in dem ich vorerst den Norden verließ um über den Sommer einer anderen Beschäftigung nachzugehen.
Es war schwer oben allen Hunden, sowie Menschen „bye bye“ zu sagen und nach einer so emotionalen Saison weiß man erstmal gar nicht wohin mit den Gefühlen.
Meine erste große Aufgabe war es, am Copenhagener Flughafen 5 Stunden auszuharren. In Menschenmengen, welche ich nicht mehr gewöhnt war. Es war der blanke Horror, aber auch diese Stunden gingen vorbei dank lieber Menschen, die es schafften mich visa Skype und Facebook zu unterhalten – sowie mit ein paar guten weblogs die es zu lesen gab.
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Zuhause musste man sich erstmal eingewöhnen, aber da ich nicht viel Zeit hatte, bis es weitergehen sollte, ging die Zeit recht schnell rum und Zeit für Urlaub war nicht.
Zeit war aber, mit dem Reisebüro zusammen eine Wanderung im Sauerland zu unternehmen, welche u.A. den Kyrill-Pfad beinhaltete, von welchem ich bis dahin nur gehört, ihn aber nie gegangen war.
Wirklich wunderschön gemacht mit einzelnen Kletterabschnitten und vielen interessanten Fakten rund um den Sturm.

Das April Video, noch von Schweden, findet ihr hier: April Video

Mai

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Am 1. Mai war natürlich wandern mit Freunden angesagt. Wir besorgten uns einen Bollerwagen und wanderten los. Nicht sehr weit, dafür mit vielen Stops und anschließendem Grillen bei einer Freundin. Wie immer, wenn ich denn mal daheim bin, sehr entspannt und schön.
Am 07. Mai ging es dann für mich los in ein neues Abendteuer.
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Es ging aufs Schiff und an dieser Stelle legte ich mein Blog erstmal auf Eis.
Inzwischen weiß ich, dass Fotos, wo weder Arbeitsplatz, noch Menschen drauf sind, wohl okay gehen (das heißt ich melde mich im nächsten Jahr bestimmt zwischendurch mal – zumindest mit Fotos).
Oben das war Schröder, mein Reisemaskottchen in Kusadasi (Türkei) von welchem ich leider nicht ganz so viel zu sehen bekam da ich viele Trainings hatte.

Juni-September

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Diesmal ein paar mehr Fotos, da ich auch mehrere Monate zusammenfasse. Das arbeiten auf dem Schiff machte einfach unheimlich Spaß und man sah so viele neue Länder, Kulturen und Menschen, dass man von einer Eindruckswelle überrollte wurde, die beeindruckend war.
In dieser Zeit passierte es auch, dass meine Beziehung in die Brüche ging und meine Haare ebenfalls – okay, die brachen nicht, die wurden abgeschnitten.
Es entwickelten sich tolle neue Freundschaften, ich lernte neue tolle Sportgeräte, wie den TowerPower und PowerPlate kennen und machte tolle Wanderungen in manchen Destinationen.
In diesen Monaten bereiste ich Monacco, Frankreich (mit Korsika), Italien (mit Sizilien), Malta, Kroatien, Montenegro und Griechenland (Korfu).
Wirklich eine wundervolle Erfahrung.

Oktober

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Auch im Oktober arbeitete ich weiter auf dem Schiff und fuhr auch nochmal die Länder an, wie in den Monaten davor.
Allerdings hatten wir auch eine andere Route, meine letzte von meinem 1. Vertrag und somit habe ich im Oktober auch einige tolle andere Länder gesehen.
Sardinien, Tunesien, Spanien (Barcelona, Valencia, Malaga, Cadiz) und Portugal.
Auf meinen Vertrag zurückblickend war es wirklich genial mit vielen neuen Erfahrungen und super Menschen um mich herrum.
Vor allem meine Kabinenkollegin Annika, in der ich eine wunderbare Freundn gefunden habe!
Auch lernte ich Ende Oktober den Flughafen London Heathrow kennen und weiß jetzt, wieso man minimum 2 Stunden zum Umsteigen haben sollte, wenn man eine reele Chance haben möchte seinen Anschlussflug zu bekommen.

November

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Mitte November, nachdem ich erstmal Urlaub und Papierkram in Deutschland erledigt hatte, ging es los auf einen abendteuerlichen Roadtrip mit Annika von Schweden in Richtung Deutschland, inklusive Besuch von einigen Freunden und vielen Weihnachtsmärkten.
Unsere Station waren: KangosUmeaSundsvallStockholmJönköpingMalmöBerlinLeipzigDettingen (mit Ulm und Esslingen)
Auch war dies der Monat in der meine alte Beziehung auch wieder meine neue Beziehung wurde und ich unheimlich glücklich darüber bin :-*
Es war schön nochmal mit den Schlitten zu fahren, was mir zeigte, dass es ich sehr vermissen werde diesen Winter und es war auch schön mal woanders Halt zu machen unterwegs anstatt immer in denselben Städten – auch wenn die neuen Städte nicht wirklich viel zu bieten hatten.
Besonders schön fand ich Ulm und von Leipzig war ich überrascht, da ich mir vorher unter der Stadt kaum etwas vorstellen konnte.

Dezember

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Schon sind wir im Dezember angelangt, in welchem Monat wir uns grade befinden.
Der Dezember war stressiger als gedacht. Fast jeden Tag hatte ich irgendetwas vor, oder arbeitete halbtags im Reisebüro meiner Mutter. So richtig zur Ruhe kommen und Urlaub haben blieb da aus. Aber eigentlich ist das für mich ja grade gut, denn sonst gehe ich noch ein vor Langeweile.
Meine Mum und ich machten einen Ausflug nach Frankfurt um spontan zu sehen ob wir noch Karten für „Night of the Proms“ ergattern können und hatten sogar nach 2 Stunden „in der Kälte stehen“ Glück und konnten die Show, meine 10. Proms, von super Sitzen aus genießen.
Auch kam der erste Schnee und ich wurde, wie immer, wenn ich Schnee sehe, zum absoluten Kleinkind. Schnee ist für mich wettertechnisch das höchste der Gefühle.
Nachdem Annika und ich schon auf dem Roadtrip „blut geleckt“ hatten, beschäftigte ich mich diesen Monat viel mit geocachen, auch wenn ich mich noch nicht an die großen Caches traue.
Zum ersten Mal machte ich auch eine Nachtwächterführung mit, was wirklich lustig und interessant war.
Im ganzen holte ich nach, was ich die letzten Jahre verpasst hatte und ging auch hier in der Gegend auf viele Weihnachtsmärkte, wobei mir der in Siegburg am besten gefiel – was ja kein Wunder ist, da es sich hier um den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt handelt.
Ich feierte viel mit meinen Freunden, aber leider starb ein Freund zu Weihnachten, was einen großen Schatten über Weihnachten brachte.
Es sind harte Zeiten, aber so hart es auch klingt „Das Leben geht weiter“, auch wenn die Angehörigen vielleicht noch nicht wissen wie.
Dieses Jahr Ende Dezember ist dann auch der 10. Todestag meines Vaters. Es kommt einem gar nicht so lange vor, aber durch die neusten Geschehnisse hier, kam natürlich alles wieder hoch.

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So und zu guter letzt gab es noch was neues: Ein neues Design!
Nach fast 2 Jahren musste mal etwas anderes her und somit setze ich mich jetzt endlich mal dran und bastelte heute Nachmittag etwas dran rum.
Es gibt jetzt auch eine Bucket List unter „the world“, weil ich dachte, dass ich euch das ja auch mal sagen muss was hoffentlich noch alles in meinem Leben passiert 😉
Ich hoffe das Design gefällt euch – bzw. der neue header und der neue Hintergrund 🙂

Ich wünsche euch allen nochmal besinnliche Weihnachten und schließe damit meinen Jahresbericht ab.
Mein „Buch-Jahresbericht“ folgt die nächsten Tage, sobald ich mit meinem jetzigen Buch fertig bin und weiß, dass ich das nächste nicht mehr vor Jahresende fertig lesen werde 😉

9 Weihnachtsmärkte in 4 Wochen…

Nachdem ich 7 Jahre lang auf keinem Weihnachtsmarkt war, wurde es dieses Jahr mal wieder Zeit.
Auch wenn ich gar kein Weihnachtsmensch bin, die gemütliche Atmosphäre mit Freunden auf Weihnachtsmärkten habe ich schon irgendwie vermisst.

Dass es aber 9 verschiedene Weihnachtsmärkte seien sollten, hätte ich auch nicht gedacht.

Berlin – Gendarmenmarkt

Den ersten gab es bereits bei unserem Roadtrip in Berlin, wo Jenna uns auf ihren Lieblingsweihnachtsmarkt Berlin entführte. Dem Gendarmenmarkt.
Dort musste man 1€ Eintritt bezahlen, was sich aber sicherlich jedermann leisten kann.
Dafür kommt man auf einen kleinen Markt, wo nicht allzuviel los ist. Die „Buden“ sind weiße Stände und in der Mitte steht eine Bühne, auf welcher stündlich live-Musik gespielt wurde.
neben den üblichen Ständen, wie z.B. Essen & Trinken, gab es auch viele handwerkliche Stände.
Mein Favorit war einer, der Münzen aus aller Herren Länder nahm und diese „aussägte“, so, dass nur noch das Motiv der Münze zu erkennen war. Wirklich eine interessante Idee.
Alles in allem ein wunderschöner Weihnachtsmarkt.

Leipzig – diverse Weihnachtsmärkte

Unser nächster Stop auf dem Roadtrip war Leipzig.
Hier liefen wir Abends einmal über den normalen Weihnachtsmarkt, welcher wirklich ungünstig in die Fußgängerzone gesetzt wurde. Alles war so eng, dass man sich fast gar nicht mehr links und rechts von den Buden hindurch quetschen konnte. Dieser „Einkaufsstraßenweihnachtsmarkt“ zählt bestimmt nicht zu meinen Favoriten von allen Märkten, die ich gesehen habe.
Schön fand ich allerdings einen Märchenmarkt für die Kinder, wo verschiedene Märchen dargestellt wurden mit Fehlern, die man finden musste.
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Am nächsten Tag erkundeten wir noch weitere 2 Weihnachtsmärkte in Leipzig.
Zum einen den Hauptmarkt am Marktplatz. Dort gab es Holzbuden und alles mögliche zu kaufen. Sei es Schmuck, Kerzen, Holzssachen, das ganze, normale Weihnachtsmarktangebot.
Weiter ging es auf den historischen Markt. Diesen hatten wir uns ganz kurz schon einmal am Vorabend angesehen, jedoch fehlte noch das ausführliche Besichtigen.
Im Gegensatz zu anderen historischen Märkten, fand ich es sehr schade, dass gar nicht in „mittelalterlich“ gesprochen wurde, sondern ganz ganz normal. Die Musik, welche lief war super – Mittelalterrock.
Aber es war ein nett aufgebauter Weihnachtsmarkt mit schönen Holzhütten oder auch Zelten.
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Ulm – der kleine Weihnachtsmarkt vorm Münster

Ulm – der Weihnachtsmarkt, auf welchem ich Magenbrot kennenlernte.
Zu allererst durfte ich den Weihnachtsmarkt von oben vom Münster begutachten. Schön angeordnete Holzhütten in Reih und Glied. Also ein wirklich sehr „strickt“ aufgeteilter Weihnachtsmarkt.
Dennoch einer der schönsten Deutschlands für mich.
Auch wenn es gegen Abend sehr voll wurde, gab es zwischen den „typischen“ Weihnachtsmarktständen auch einige Buden, die ich nicht kannte mit interessantem Schmuck und anderen nützlichen und unnützlichen Sachen.
Lecker gegessen haben wir dort auch – und ich durfte das erste mal Magenbrot probieren. Das gibt es bei uns nämlich gar nicht so wirklich. Aber es war sooo lecker, dass wir zu zweit fast 300g Magenbrot auf einmal aufaßen.
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Esslingen – der Mittelalter Weihnachtsmarkt

Esslingen, das war ein MUSS auf unserem Roadtrip.
Es gibt dort nicht nur den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, sondern auch einen ganz normalen.
Wir trafen uns noch mit Melly und machten, nach ewig langer Parkplatzssuche, zuerst den mittelalterlichen Markt unsicher.
Auf wie vielen Märkten und MPSen ich schon war – einen Stand mit mittelalterlichen Spielen hatte ich bisher noch nie gesehen. Annika erzählte mir schon den Abend zuvor davon und jetzt durfte ich mich selber davon überzeugen, dass man sich kaum entscheiden kann, welches Spiel man wohl kaufen sollte.
Natürlich durfte es nicht fehlen etwas Met zu trinken und eine kleine Feuershow anzuschauen.
Auch hier und da wurde getrunken und auch das ein oder andere für mich selbst als auch als Weihnachtsgeschenke gekauft.
Leider war es soooo voll, wie es auch schon die Parksituation vermuten ließ und wir mussten uns förmlich durch die Gassen quetschen. Somit ist nur noch ganz zum Schluss ein Foto entstanden.
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Siegen – es wird immer schlimmer

Der nächste Weihnachtsmarkt wer der, welcher am nächsten an mir dran ist: Siegen.
Als ich vor 7 Jahren das letzte mal dort war, war er noch zwischen Karstadt und dem unterem Schloss und war wunderschön mit einer Eisbahn, es war Leben auf dem Markt und viele schöne, interessante Buden.
Jetzt herscht hier völliges Chaos.
In der Bahnhofstraße stehen ein paar wenige Buden, genauso wie am Busbahnhof, 3 Buden gibts vorm Apollo Theater und nochmal 4-5 Buden auf dem Weg in die Oberstadt. Und das wars.
90% sind nur Ess- und Trinkstände, während viele andere Stände nur „Ramsch“ verkaufen. Wie soll da Weihnachtsstimmung aufkommen?
Gott sei Dank gibts den Stand „bim Käs“, wo ich mit 3 Freundinnen ein paar heiße Schokis mit Baileys trank und einen echten Seejerlänner Reewekuchen aß.
Ansonsten belegt dieser Weihnachtsmarkt von allen auf denen ich war den letzten Platz. Es kommt einfach nicht die richtige Stimmung auf und es gibt nicht wirklich etwas interessantes zu sehen.
Bleibt zu hoffen, dass, sobald die Siegfreilegung fertig ist, es wieder schönere Märkte geben wird.
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Koblenz – leider ohne Fotos

In Koblenz war ich eigentlich zum Klassentreffen meiner ehemaligen Berufschulklasse.
Wir trafen uns im Cafe Extrablatt, tranken und aßen etwas und beschlossen doch noch eine Runde auf den Weihnachtsmarkt zu gehen.
Ich war schon seit Ewigkeiten nicht in Koblenz – was für eine wunderschöne Stadt.
Der Weihnachtsmarkt war auch schön aufgeteilt. Auf jedem „Platz“ waren Buden aufgebaut, in den kleinen engen Gassen dazwischen war nichts.
Nicht so schön war, dass auf einem Platz eine Michael Jackson CD rauf und runter gespielt wurde.
Leider blieb keine Zeit den Markt noch mehr zu erkunden, da ich ja auch noch irgendwann Nachts nach Hause fahren musste.
Aber von dem, was ich gesehen habe, ein wirklich toller Markt.

Köln – MenschenMASSEN

Mit Petra traf ich mich vor dem Dom und schon hier war abzusehen: Es ist voll – und es wird noch voller!
Wir liefen zuerst über den Markt am Domplatz. Hier war ein gigantisches Lichternetz über den Platz gespannt, was wirklich wunderschön aussah. Auch war hier noch nicht sooo viel los und man konnte sich noch die Buden rechts und links ansehen.
Weiter ging es zum nächsten Platz. Hier wurde es schon viel voller. Die Bäume waren alle mit roten Herzen mit Bildchen drauf geschmückt, was wirklich süß aussah und in der Mitte war eine Bühne, wo eine Kapelle Weihnachtslieder spielte.
Schon hier kamen wir kaum durch und flüchteten zeitweise außerhalb des Weihnachtsmarktes um den Massen zu entkommen und wenigstens langsam voran zu kommen.
Am Heumarkt wurde es dann zu viel. Wir liefen mehr um den Weihnachtsmarkt herrum als uns ins Getümmel zu stürzen, da man hier das Gefühl hatte rückwärts zu gehen, so langsam ging es voran. Selbst wenn man gewollt hätte, hätte man nicht an den Ständen stehenbleiben und gucken können, da die Massen einen weiterdrückten.
Also setzten wir uns an die Seite, quatschten ein wenig und machten es uns schon auf den Weg zurück in Richtung Dom, wo es inzwischen auch voller geworden war und ich aber auch bald die Heimreise antrat im überraschend nicht überfüllten Zug.
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Siegburg – Kindheitserinnerungen auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt

Früher sind wir jedes Jahr in Siegburg gewesen. Daher wohl auch mein Interesse an den ganzen mittelalter Märkten. 🙂
Somit fuhr ich mit 2 Freunden und deren Sohn nach Siegburg und traf dort noch einen Kumpel vom Schiff.
Der Markt ist etwas kleiner als früher, aber dadurch nicht weniger schön.
Endlich ein Mittelalter Markt, wo noch „mittelalterlich“ gesprochen wird, man in Silbermünzen bezahlt und alle so schön angezogen sind. Ein Markt, wo noch das Handwerk vor den Augen aller praktiziert wird und man sich in der Zeit zurückversetzt fühlt.
Natürlich gab es einen tollen Met-Stand und dazu einen Gemüsereis im essbaren Teller.
Hier fühlte ich mich am wohlsten und es ist wohl einer der schönsten Weihnachtsmärkten auf denen ich dieses Jahr war.
Auch gab es dort ein Kinderkarussell was man noch per Hand ankurbeln musste. Ein Heidenspaß für meine Freunde – und natürlich für mich zum zugucken 🙂
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Weidenau – der Letzte dieses Jahr

Eigentlich sollte Siegburg mein letzter Weihnachtsmarkt sein, aber da eine Freundin zu Besuch im Siegerland war, die ich bestimmt schon 10 Jahre nicht gesehen habe, war es natürlich auch wieder ein Muss heute nochmal los zu ziehen.
Der Weihnachtsmarkt in Weidenau ist wirklich geschrumpft – total. Früher konnte man sich dort wirklich länger aufhalten, heute gibt es auch hier, ähnlich wie in Siegen, nur noch Ess- und Trinkbuden und ein paar kleine Kinderkarussels. Sogar ein Obststand war dazwischen – obwohl – bei diesen warmen Temperaturen dieses Jahr vielleicht gar nicht so verkehrt. 😉
Es war nett mit meinen Freunden zusammen über den Markt zu gehen und zu quatschen, aber des Weihnachtsmarkts wegen hätte es nicht unbedingt sein müssen.

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In diesem Sinne – das wars – ich bin für die nächsten 7 Jahre mit Weihnachtsmärkten fertig und hoffe, dass ich nächstes Jahr dann wieder außerhalb von Deutschland feiern werde. Wir werden sehen – es wird spannend – noch habe ich nicht vor mich irgendwo nieder zu lassen – auch wenn der längere Urlaub in Deutschland jetzt auch mal schön war. (in 18 Tagen bin ich wieder weg – wie schnell die Zeit vergeht)

Berlin 25.11.-27.11.2013

Schon google-maps sagte uns, dass wir doch bitte die Fähre Gedser – Rostock nehmen sollten. Und darauf stellten wir uns auch ein.
Dumm nur, dass ich Annika sagte, dass sie doch mal schauen sollte, was denn das Navi sagt. Und dieses sagte „Rodby – Puttgarden“ … nach vielem hin und her überlegen (uns fehlt halt das „Entscheidungs-Gen“) beschlossen wir bei Gedser zu bleiben, da wir zeitlich genau darauf eingestellt waren und auch nicht wussten, wann denn nun die Rodby Fähre überhaupt fährt.

Die Fährfahrt verging auch Problemlos. Ich habe ein kleines Nickerchen gemacht, nachdem Annika und ich das Schiff inspiziert hatten wo und welche Rettungsboote und –inseln es hatte. Irgendwie sind wir schon ganz schön Schiffgeschädigt.

Die Fahrt nach Berlin selber verlief auch wieder reibungslos, doch dann spielte uns mein Navi mal wieder einen Streich.
Nach Berlin-Wedding fanden wir problemlos, allerdings behauptete mein Navi, dass Jenna in einer „nicht-vorhandenen“ Straße wohnen würde. Somit fuhren wir 2x im Kreis, bogen dann „aus versehen“ rechts ab, parkten und riefen Jenna an.
Diese sagte nur „Was ist euer Nummernzeichen? AK? Wenn ja, dann dreht euch mal um“… wir hatten durch Zufall direkt vor ihrer Wohnung geparkt 🙂 So einfach kanns manchmal gehen.

Nach einer riiieeeesengroßen Wiedersehensfreue (wir kennen uns alle vom Schiff), tranken wir erstmal eine Flasche Sekt, bevor wir uns ein Taxi riefen und zu einem total gemütlichen Lokal fuhren um dort zu Abend zu essen. Dort saßen wir, tranken Wein, quatschten über Gott und die Welt und ließen es uns einfach mal gut gehen.
Zurück bei Jenna saßen wir noch etwas weiter zusammen, bis ich fast am Tisch einschlief und schon war es Schlafenszeit.

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Am nächsten Morgen schliefen wir erstmal aus. Ich komischerweise auch, wo ich doch sonst so ein „Morgenmensch“ bin.
Schon ging es los Berlin zu erkunden. Der Plan war eine Spreerundfahrt zu machen. Dafür waren wir aber leider eine Woche zu spät.
Somit liefen wir eben weiter zum Brandenburger Tor (auf dass es keine Beine bekommen hat und weggelaufen ist) und zum Reichstagsgebäude.

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Dann mein Highlight: Mein erster Weihnachtsmarkt nach 7 (!!!) Jahren. Wir gingen zum Gendarmenmarkt auf einem kleinen, eher handwerktlichen Weihnachtsmarkt, welcher Jennas lieblingsweihanchtsmarkt ist.
Dort liefen wir etwas herum, aßen etwas und tranken eine heiße Schoki mit Baileys, bevor wir uns wieder auf den Weg zurück machten.

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Abends waren wir bei Claudia (kennen wir auch vom Schiff) und ihrem Mann eingeladen und fuhren nach Oranienburg.
Dort erwartete uns ein schönes Lagerfeuer um das wir herum tanzten, lachten und aßen Marshmallows.
Da es ohne Feuer irgendwann etwas kühl wurde gingen wir ins Haus wo sie schon eine leckere Kürbissuppe für uns vorbereitet hatte und wir dort noch etwas zusammensaßen.
Ein unheimlich gemütlicher Abend.

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Schon ging es wieder zurück zu Jenna wo wir einfach nur noch ins Bett fiehlen und am nächsten Morgen erstmal ausschliefen, bevor es losging ins nächste Abendteuer.

Anreise mit Hindernissen

What da day – what a day.

Noch gestern habe ich im Wald zu meiner Mutter gesagt, dass es einfach Personen gibt, die das Pech anziehen und dass ich froh bin, dass ich keine dieser Personen bin.
Weit gefehlt, denn wenn man schon so etwas sagt, kann es ja nicht lange dauern, bis das Pech auch einen selber einmal einholt.
Aber Pech und Glück liegen manchmal echt nahe beieinander.

Nachdem wir letzte Nacht sage und schreibe 3 Stunden Schlaf bekommen haben, standen wir um 2 Uhr auf, frühstückten und fuhren los zum Flughafen.
Bis hier her alles kein Problem. Wir waren sogar viel zu früh da (aber lieber zu früh als zu spät), lungerten noch ein wenig rum.
Der Flug nach Berlin war auch so ziemlich ereignislos.

In meinem „lieblingsflughafen“ Berlin mussten wir dann erstmal wieder eine halbe Weltreise auf uns nehmen und von einem Terminal ins übernächste zu kommen.
Unser Gepäck hatten wir, dank 2 AirBerlin Flügen, ja schon direkt durchgecheckt bis Stockholm.
Alles lief gut, das Gate war offen und los gings.

Uns brachte ein Bus zum Flugzeug – aber bis dahin ist es noch eine lange Geschichte.
Wir standen also im 2. Bus der zum Flugzeug fahren sollte. Und standen und standen und standen und standen und standen und standen und standen… der Bus fuhr nicht los. Auch nicht, als unser Flieger längst in den Lüften sein sollte.
Dann und wann kamen ein paar komische Gestalten (in kurzer Hose und Unterhemd ?! ?! ?!) und wir fuhren einfach nicht los.
Als es dann endlich los ging standen wir schon ca. 35minuten im Bus.
Zum Flugzeug fuhr der Bus weitere 15min und als wir endlich saßen machte der Pilot auch schon die Durchsage dass das Bording „complete“ sei und wir dann los könnten.
Außerdem könne man die 20min Verspätung noch einholen wieder unterwegs. Alles kein Problem – sprach er und das Flugzeug stand und stand und stand und stand.
Mit fast 1 Stunde Verspätung rollten wir endlich los.
Der Flug war ziemlich turbolent, so dass sogar der Servive eingestellt werden musste. Aber war schon okay – meine größte Sorge war, dass wir unseren Anschlussflug nach Kiruna (wir hatten 1,5 stunden) verpassen würden.

Mit 55min Verspätung landeten wir in Stockholm. Ich rannte raus und zum Bodenpersonal um zu fragen was wir machen sollten. 30min knapp Zeit bis unser Flieger fliegt und das Gepäck müssen wir natürlich erstmal holen und neu einchecken.
Der Typ schaute uns nur an und meinte „Either you RUN now and leave your luggage behind, or you will simply miss your flight. Out that door, to your left, terminal 4, run!“
Wir natürlich losgehechtet wie bescheuert. Kurz nach Terminal 3 konnten wir nicht mehr.

Auch der Flug nach Kiruna war sehr turbolent, wenn auch nicht ganz so arg wie der nach Stockholm.
Endlich angekommen hatten wir nur 3 Sachen im Kopf: Unser Gepäck, was wir in Stockholm ja stehen lassen mussten nach Kiruna ordern, ein Taxi besorgen, damit wir den Bus noch nach Junosuando bekommen.
Aber Überraschung, mich sprach auf einmal jemand an, die ich gar nicht kannte und wie es der Zufall so wollte ist sie dieses Jahr Guide bei Explore the north und hat gehört, dass sie einfach mal schauen sollte, ob wir zufällig mit dem Flieger ankommen.
PUH! Glück gehabt (muss man ja auch mal) und schon war der Transport nach Kangos gesichert. Ganz ohne Bus und Taxi.

Auf auf zum Schalter und nach unserem Gepäck forschen.
Der junge Herr erklärte uns erstmal, dass das System grade nicht funktionieren würde weltweit, er es aber handschriftlich aufnehmen würde.
Seine Vorgesetzte sagte auch, dass sie das schon kennen würde und dass wir von Glück reden könnten wenn das Gepäck heute Abend oder Morgen ankommen würde.
Noch dazu müssen wir es abholen in Kiruna weil AirBerlin ja den Schaden zu verzeichnen hat, wir aber mit SAS nach Kiruna geflogen sind. Na herzlichen Glückwunsch.
Ich stellte mich also schonmal darauf ein Nachts nochmal 4 Stunden zu fahren und unser Gepäck vielleicht aus Kiruna Flughafen abzuholen.
Netterweise bekamen wir ein SurvivalKit… damit wit SAS in guter Erinnerung behalten, denn eigentlich dürften sie uns das nicht geben, da ja nicht sie das Chaos verursacht haben.

Draußen tobte ein Schneesturm und wir fuhren nach Kangos.
Auf einmal dämmerte es mir unterwegs: MIST! Wo sind meine Nummernschilder von meinem Auto?! Genau, in meinem Koffer der ja noch in Stockholm ist.
Somit nichts mit „Koffer abholen“ in Kiruna am Abend… haha.
Ich hätte mich wirklich in den Hintern beißen können.

Hier in Kangos wurden wir dafür ganz lieb begrüßt und es war soooo schön so viele, vertraute Gesichter wieder zu erkennen 🙂
Und direkt wurden wir eingeladen dem „Festmahl“ beizuwohnen, dass es Abends für die ganze Belegschaft geben sollte.
Was ein Glück, dass wir an genau diesem Tag gekommen sind.

Wir bezogen unser Zimmer, machten eine kurze Rundtour im dunkeln (inzwischen ist es hier ja schon um 15Uhr dunkel) und legten uns nochmal für 30min hin… ich, ohne zu schlafen.
Sowieso habe ich grade seit 2 Uhr letzte NAcht genau 5min mal im Flieger geschlafen und werde nach diesem Beitrag direkt ins Bett gehen.

Das Essen war super. Hatte ja schon länger kein Rentier mehr haha 🙂 😉 Und sowieso haben wir viel gelacht und viel erzählt.

Ein Anruf kam auch zwischendrinnen, dass unsere Koffer dann in Kiruna seien 🙂 YEY… aber wie sollten wir sie abholen.
Kein Problem, hier werden Lösungen gefunden: Wir fahren morgen noch jemand neuen in Kiruna abholen mit nem Firmenauto und können gleichzeitig unsere Koffer abholen. Eine Hand wäscht ja bekanntlich die andere 🙂

Somit war es alles in allen doch noch ein ganz guter Tag, auch wenn wir jetzt, zumindest die übernachtungen in Umea und Sundsvall eine Nacht nach hinten schieben müssen…

In diesem Sinne: Gute Nacht!

Roadtrip – here we go

Was soll ich sagen. Es ist wieder soweit, es geht auf in Richtung Schweden. Mit einem großen Unterschied diesmal: Nicht zum arbeiten, sondern um meine Sachen zu holen.

Unendlich froh bin ich darüber, dass eine super Freundin vom Schiff mit mir kommt. Wir haben einige Monate die Kabine geteilt und sind gute Freunde geworden, da wir uns sehr ähnlich sind.
Heute Nachmittag werde ich sie vom Bahnhof abholen und heute Nacht fährt uns meine Mutter zum Flughafen.

Dann haben wir eine echt spannende Flugreise vor uns. Es geht über Köln, nach Berlin und über Stockholm nach Kiruna… puh… und jeweils haben wir nur ca. 1 Stunde Zeit zwischen den Flügen. Nach meinen Erfahrungen mit Berlin bin ich da doch etwas misstrauisch 😉

Meine Sachen holen… tja, das wird noch was. Ich freue mich natürlich darauf oben in Schweden alle wieder zu sehen mit denen ich letztes Jahr zusammen gearbeitet habe, aber es ist ein unglaublich komisches Gefühl. Vor allem den Hunden erstmal tschüß zu sagen, wird mir schwer fallen.

Danach fahren wir mit Sack und Pack einmal durch Schweden und fahren in Deutschland dann noch einen riesen Umweg über Berlin um die liebe Jenna zu besuchen 🙂
Annika fahre ich dann natürlich auch noch nach Hause und dann geht es für mich nach Hause um bestimmt 3 Tage lang damit beschäftigt zu sein mein Auto auszuräumen 🙂

Sollte ich unterwegs mal Zeit und Internet haben, melde ich mich natürlich. Ansonsten in 2-3 Wochen wieder 🙂