Kangos 15.11. – 18.11.

Morgen geht unser Roadtrip dann richtig los und bis dahin erzähle ich euch, was so alles in Kangos passiert ist.

Passiert ist eigentlich nichts, zumindest nichts negatives.
Nach meinem letzten Beitrag sind wir wirklich schlafen gegangen, wurden kurze Zeit später jedoch schon wieder geweckt. Martin rief an und informierte uns, dass es draußen Nordlichter geben würde.
Das waren einige der größten Nordlichter, die ich jemals gesehen hatte und für Annika fand ich es natürlich auch umso schöner, dass sie ihre ersten Nordlichter sehen konnte und dann auch noch in DIESEM Umfang.
Fast alle standen draußen und staunten. Einfach wunderbar.
Leider habe ich ja (noch) keine sooo gute Kamera und somit sind meine Fotos auch eher bescheiden ausgefallen.
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Am nächsten Morgen dann direkt nach nächste Highlight. Wir durften mit auf eine kuzr 14km Tour mit Martin kommen. Ich habe mir ja schon gewünscht, dass ich nochmal auf dem Schlitten stehen darf, aber dass es wirklich geklappt hat, war super. 🙂
Es war eine schöne, kleine Tour, von der ich, zumindest einige Meter vom Trail, auch noch gar nicht kannte.
Die Hunde sind in einer wirklich super Verfassung 🙂

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Dann war es Zeit für unseren „Deal“. Wir holen den neuen Guide vom Flughafen ab und haben somit einen Firmenwagen um unser Gepäck abzuholen.
Auf dem Weg dorthin muss ich sagen, dass die Leute vom Flughafen völlig unenspannt waren. Die haben 2x unterwegs angerufen wann wir denn kommen würden um unser Gepäck abzuholen. Echt ziemlich nervtötend.
NAtürlich kamen wir auch 5min zu spät zum Flughafen, weil wir so lange an einer Baustellenampel standen.

Zurück in Kangos fing ich an mein Auto auszumisten, während Annika etwas auf dem Zimmer blieb.
Ich plauschte ein wenig mit den neuen Guides und mit Martin und zu guter letzt spielten Annika, Martin und ich noch ein paar Runden das Kartenspiel „Shithead“

Heute ging es dann in die nächste Runde Schlitten fahren. Diesmal 50km und größtenteils… okay eigentlich bis auf eine Abzweigung, Trails die ich auch schon kannte. Einige mit neuen „Abendteuerkurven“ und Stöcken die ja ganz normal sind beim Training.
Die Schneeanker halten natürlich auch noch nicht überall, aber irgendwie ging das schon alles gut und wir hatten schon wieder suuuuperwetter 🙂
Einfach herrlich wieder durch den Schnee zu gleiten.
Ich werde es echt vermissen diesen Winter und morgen, wenn wir unseren Roadtrip starten, wird mir das Herz bluten – das weiß ich schon jetzt.
Aber hier an dieser Stelle nochmal: DANKE – an Martin, dass er uns mitgenommen hat 🙂

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Nachdem ich nochmal mitgeholfen hatte „Scheiße zu kratzen“ ging es dann wirklich mal ans Auto-aufräumen. Meine Winterreifen abtauen, Schnee wegschaufeln vom Auto und umpacken/ausmisten.
Ich hoffe unsere Sachen, die wir jetzt mitgenommen haben, passen auch noch hinein und dann kann es morgen früh auch schon losgehen.
Gleich hole ich mal noch meine Gitarre bei Anders und es wird eine weitere lustige Runde „Shithead“ gespielt.

Alles in allem eine wunderbare Zeit hier oben und ich weiß, dass mein Herz noch immer hier oben hängt, im Schnee, bei den Hunden, in der ruhigen Natur.

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Nordlichter – Aurora borealis

Als ich vor über 3 jahren mein erstes Nordlicht sah war ich total begeistert.
Wenn ich an den Tag zurückdenke würde ich für so ein schwaches licht wie damals nicht mal mehr vor die Tür gehen.

Nordlichter (aurora borealis) treten meistens nördlich des 60° breitengrades auf und sind Elektrometeore die durch Sonnenstürme hervorgerufen werden.
Wenn diverse Teilchen (protonen, ionen etc) auf die äusserste Erdatmosphäre treffen entstehen kleine Explosionen die die Luftmoleküle zum leuchten anregen.

Sie können zu jeder Jahreszeit auftreten, nur, dass man sie nur sieht wenn es wirklich dunkel ist.
Schwache sieht man dazu meistens nur wenn gerade kein vollmond ist und der Himmel sternenklar.
Die Stärke bestimmt die Stärke und die Geschwindigkeit des Sonnensturms.
Die schwächsten sind bloss weisse Schimmer am Himmel, die häufigste Farbe ist grün, rot habe ich persönlich erst zweimal gesehen – violett sogar erst einmal.

Dieses eine mal war letzte Woche.
Ich gehe, wie gesagt, nur noch vor die Tür wenn es starke Lichter sind, da die schwachen etwas fast allwöchentliches sind.
Am Mittwoch waren schon grosse lichter angekündigt (nordlicht vorhersage) und somit schaute ich immer mal vor die türe …
Als das grün recht hervorstach ging ich raus und auf einmal explodiert der Himmel in rot und violett … ich konnte mein Glück kaum fassen!

Somit war die Idee zu einem Nordlichter-Post geboren 🙂

für alle die gerne videos schauen, ein kleines experiment mit meiner mini-cam auf meinen schlitten gebunden. video ist auf 200% schnelligkeit, also nicht wundern 🙂

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