Dinge die man tut, wenn man nach dem Vertrag wieder zu Hause ist

Mein dritter Vertrag ist schon wieder vorbei und seit gestern ist Urlaub angesagt. Auch dieser Vertrag war sehr abwechslungsreich auch wenn ich viele der Ziele schon kannte.
Letztendlich habe ich es jedoch geschafft dieses Mal die Zahl 50 meiner schon besuchten Länder zu knacken. Weiterlesen

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Jahresrückblick 2014

2014 – was warst du nur für ein Jahr. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen wie sie im Bilderbuche stehen. Ein Jahr voller Entdeckungen, positiver wie negativer Natur. Ein Jahr des kennenlernens und ein Jahr des verabschiedens. Ein Jahr voller neuer und voller alter Ziele auf der ganzen Welt.

Ein Jahr voller Daten und Fakten

ca. 5500 Fotos
67 Häfen
35 Länder
27 Sprachen
2 Verträge
1x Urlaub über 2 Monate
1 Lebenstraum erfüllt
1 Handy gestohlen bekommen
Aus Fehlern gelernt -> undendlich

Mir kamen die Häfen viel weniger vor als ich sie gezählt habe, aber irgendwie kam diese Zahl dabei raus, wenn ich keinen vergessen habe.
Am besten gefallen hat es mir von den Häfen natürlich in Island, denn dort wäre ich am liebsten hängen geblieben und von Bord gegangen, weil ich mich zu Hause fühlte.


Die beste Fahrt war definitiv durch den Suez-Kanal. Was für ein Erlebnis wenn das Meer immer enger und enger wird und das Gefühl aufkommt das Schiff fahre direkt am Land entlang.

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Auch das schmutzige, chaotische Alexandria hat es mir angetan, auch wenn mich vor dem ersten Anlauf panische Alpträume plagten.

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Ein 25. Mal in Malta ließ mir die Insel noch immer nicht langweilig werden.

Einen riesigen Traum erfüllte ich mir mit La Réunion. Was für eine wundervolle Insel. Vulkane, Krater, Berge, Wanderwege – mehr ist nicht nötig mich glücklich zu machen und genau das war es.
Wenn ich mir heute nochmal die Fotos ansehe kann ich kaum glauben wirklich dort gewesen zu sein.

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Ich habe viele tolle Menschen dieses Jahr kennenlernen dürfen. Einige davon sind enge Freunde geworden, die hoffentlich für immer ein Teil meines Lebens bleiben werden.
Grade Freundschaften sind immer schwierig während ich auf großer Reise bin. Jeden Wechseltag wechseln auch einige aus der Crew. Hier lernt man Abschied zu nehmen.
Und doch ist es immer wieder faszinierend wie manche Freundschaften selbst große Distanzen überwinden. Danke dafür – ich denke ihr wißt wer gemeint ist.
Ebenso faszinierend finde ich es jedesmal, dass ich so treue Freunde zu Hause in Deutschland haben, die nun schon über 7 Jahre immer wieder für mich da sind wenn ich im Lande bin. Danke ihr Lieben – danke, dass es euch gibt!
Danke auch an meine Mutter – einfach für alles und weil sie die beste Mutter auf der ganzen weiten Welt ist.
Was passiert in 2015?
Das ist eine gute Frage. Erstmal geht es für mich Anfang Januar wieder in meinen wohlverdienten Urlaub. Das heißt, dass ihr auch wieder häufiger von mir etwas lesen werdet.
Die „böse“ 30 überschreite ich ebenfalls im Januar – doch das ist nur nebensächlich, denn so alt fühle ich mich noch gar nicht.
Natürlich werde ich weiterhin zur See fahren und sehen was mir die nächsten Verträge so alles bringen.

Und was ich mir vornehme?
Nicht mehr so emotional zu sein und das neue Jahr besser zu beginnen als das alte auszuklingen scheint. Nein, um ehrlich zu sein kann es im neuen Jahr nur besser werden denn immer wenn ich grade denke, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, wird es noch schlimmer.

Was sind eure Vorsätze, irgendwelche Reiseplanungen?

Eine Deutsch/Neuseeländische Behördenstory

Wie ihr wißt, hat bei mir mal alles mit meiner kleinen Weltreise angefangen, wo ich lange in NZ hängen blieb.

Florian von Travel Pins, berichtete im Januar über den „internationalen Führerschein
Dabei fiehl mir ein, was ich damals in Neuseeland alles so durchgemacht habe, was mit dem Führerschein zu tun hatte und da Flo auch ein paar Fragen hatte, beschloss ich, einfach gleich einen ganzen Artikel darüber zu schreiben.

Zuerst: Außerhalb Europas braucht man in den meisten Ländern zusätzlich zu dem normalen europäischen Führerschein auch noch einen internationalen.
Dieser kann ganz einfach bei den Behörden beantragt werden, kostet kleines Geld und schon hat man ihn.
Allerdings reicht der internationale Führerschein nicht alleine sondern ihr braucht dazu auch noch euren originalen.

Nun passierte es mir in Neuseeland, dass mir mein Portemonaie geklaut wurde. Gott sei Dank hatte ich nur etwas Bargeld drin und als Ausweis meinen Führerschein.
Trotzdem ärgerlich.
Somit ging ich am nächsten Tag zur Polizei, erstellte Anzeige gegen Unbekannt und fragte was ich nun bezüglich meines Führerscheins machen sollte.
„Kein Problem“ meinten die Polizisten und stellten mir einen Wisch aus, der mir erlaubte für meine Zeit in NZ auch ohne Führerschein zu fahren und nur den internationalen Führerschein vorzeigen zu müssen.

Es ging auch alles gut.
In Neuseeland kommt man ja deutlich öfter in eine Kontrolle als in Deutschland, allein schon deswegen, weil die Alkoholkontrollen dort so aussehen, dass die sich Abends an die Hauptstraße vor einer Stadt/einem Dorf stellen und JEDES Auto kontrollieren. Hier „darf“ man dann einmal in ein Gerät seinen Namen und Adresse sprechen und das Gerät sagt einem dann, ob Alkohol im Atem war, oder nicht.
Wenn nicht, darf man weiterfahren, wenn doch, dann gehts einmal rechts ran und ins Röhrchen pusten. (letzteres musste ich nie machen)

Bis es dann den 04.01. gab.
Nach einer „Pub-Nacht“ mit Backpackerkollegen fuhr ich alle nach Hause und wollte dann zu der WG fahren wo ich wohnte.
Ich war das einzige Auto auf der Straße, hielt mich an die Höchstgeschwindigkeiten, als plötzlich ein Polizeiauto hinter mir ausscherte um mich zu kontrollieren.
Na wunderbar. Ich frage was ich falsch gemacht hätte. Nichts, versicherten mir die Polizisten, sie wollten nur eine allgemeine Kontrolle machen.
Auch hier lief alles gut, bis sie fragten „Wie lange sind sie schon in Neuseeland?“ Ich „1 Jahr und 2 Tag“ … BUMM! Ob ich denn nicht wüßte, dass man nach einem Jahr in NZ einen Neuseeländischen Führerschein brauche?
Nein – wußte ich nicht und das glaubten mir die Beamten gott sei Dank auch. Eigentlich meinten sie, dass sie mich nach Hause laufen lassen müssten, aber sie würden ein Auge zudrücken, solange ich morgen früh als erstes zur AA/NZ Land Transportation gehen würde um mir einen neuseeländischen Führerschein ausstellen zu lassen, zur Polizei zu kommen und ihnen die Unterlagen davon zu zeigen.

Am nächsten Morgen zog ich also los, zu Fuß vorsichtshalber, zur AA/NZ.
Dort sagte man mir, dass es eigentlich ganz einfach gehen würde, es würde 40NZD kosten und schon hätte ich ihn, da ich aber nur einen internationalen Führerschein hätte würde das nicht gehen. Entweder müsste ich den Führerschein komplett neu machen oder mir aus Deutschland einen neuen schicken lassen.
Das sei ja kein Problem und hätten andere auch schon vor mir gemacht wurde mir gesagt.

Da es grade von der Zeit passte, klemmte ich mich also ans Telefon und rief in Deutschland bei den Behörden an.
Diese sagten mir, dass das ja in vielen Ländern so möglich sei, nicht aber in Deutschland. Hier müsste ich bitte persönlich vorbeikommen. Da könne ich auch nichts per Post oder ähnlichem schicken.
Sie könnten mir jedoch ein Formular schicken auf welchem alles vermerkt sei. Das sollte eigentlich auch als gültiges Dokument gehen, meinte der Herr, dem ich helfen musste ein Schreiben auf Englisch zu verfassen, da er selber der Sprache nicht mächtig war.

Danach lief ich zur Polizeiwache, die mir mitteilten, dass Z. (Polizistin vom Vorabend) erst nach 23Uhr wieder anzutreffen sei.
Also blieb ich bis 23Uhr wach und ging wieder hin. Nur um festzustellen, dass die Polizeistelle geschlossen hatte.
Ich war so sauer, dass ich spontan den Notruf drückte und in Christchurch bei der Hauptannahmestelle landete. Aber egal – kurze Zeit später öffnete mir ein Herr.
Er sagte, als ich nach Z. fragte, dass diese in Urlaub sei, er aber ihr Partner im Auto letzte Nacht gewesen sei und sie noch nichts eingetragen hätten, ich bitte in ein paar Tagen wiederkommen sollte.
In der Zwischenzeit würde er mir nicht verbieten zu fahren, aber er könne mir nicht garantieren, dass, wenn ich nochmal angehalten würde, seine Kollegen genauso nett seien. 😉

Am nächsten Tag rief ich wieder bei AA/NZ an, die mir mitteilten, dass die Dokumente, die mir aus Deutschland zugeschickt wurden nicht genug seien.
Ich könne aber vielleicht ein Ausnahmeformular ausfüllen. Die Beantragung des Formulars würde 10 Tage dauern und dann nochmal einige Tage bis der Führerschein kommen würde – wenn es überhaupt akzeptiert würde.

Ein paar Tage später kamen meine Sachen aus Deutschland, ich fuhr zu AA/NZ und füllte das Ausnahmeformular aus.
Auch ging ich wieder zur Polizei, wo ich Z. antraf und sie mir sagte, dass sie meine Sachen alle zerrissen hätte, weil sie mir glaubte, dass ich wirklich alles erdenkliche probiere und sie mir nicht noch mehr Probleme bereiten wollte. Echt lieb.

3 Wochen später. Noch immer hatte ich nichts von AA/NZ gehört und rief nochmal dahin an was das denn sollte und was aus meinem Formular geworden sei.
Die meinten, dass sie zwar eine Eingangsbestätigung meines Forumlars hatten, aber nicht wußten wo es aufzufinden sei.
Ich verlangte einen Vorgesetzen und dieser fand mein Formular irgendwo unter einem Berg anderer Forumlare und meinte, dass es noch ein paar Wochen dauern würde, bis man die Papiere durchgearbeitet hätte. Ich meinte „ICH HAB ABER KEINE WOCHEN MEHR“ und schon war es möglich es etwas vorzuziehen.

Keine 10 Tage später die gute Nachricht: Ich würde einen neuseeländischen Führerschein bekommen!
WOW – nach dem ganzen HickHack ENDLICH!
Nur war ich grade wieder am rumreisen und nicht am arbeiten. Also gab ich den Behörden die Adresse von dem Hostel wo ich erstmal wohnen würde.
Natürlich kam und kam der Führerschein nicht und es ergab sich, dass ich wieder auf einer Farm Arbeit gefunden hatte und nicht mehr im Hostel wohnte. Die nette Besitzerin sagte aber, dass sie mir Bescheid geben würde, wenn Post für mich kam.

Meine Zeit in NZ ging zu Ende und ich hatte noch 1 Woche, verkaufte mein Auto und wollte nach Christchurch per Anhalter fahren.
Und ein paar wenige Tage, bevor es soweit war, geschah es endlich: Ich bekam meinen Führerschein – den ich jetzt nicht mehr brauchte.

PUH! – DANKE NZ – das war damals wirklich fast Bürokratischer als Deutschland. Nur 3 Monate um einen Führerschein zu beantragen.
Aber so lernt man mit Behörden umgehen.

Wo habt ihr schonmal so Geschichten mit den Behörden gehabt? Gibt es da lustige oder nervige Geschichten?

Was tun bei Seekrankheit?

Ich selber kenne es (fast) gar nicht, aber durch meinen Job weiß ich, dass ein Großteil damit zu kämpfen hat: Die Seekrankheit.

Schon als ich noch im Norden arbeitete, habe ich mich mit dem Problem „Kälte“ auseinandergesetzt und was ihr am besten dabei tun könnt, dass euch warm ist/bleibt.
Jetzt kommen wir zur Seekrankheit, denn auch hier gibt es ein paar einfache Verhaltensregeln.

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Ursachen und Symptome
Die Seekrankheit gehört zur Reisekrankheit. Sie entsteht dadurch dass dem Körper widersprüchliche Signale von Lage und Bewegung gesendet werden. Wenn ihr also auf einem Schiff grade steht und alles um euch herum bewegt sich, dann denkt sich der Körper „irgendetwas stimmt hier nicht“ und schon wird vielen schlecht.
Die gute Nachricht ist, dass sich der Körper meistens nach 2-3 Tagen vollkommen daran gewöhnt hat und die Symptome abklingen.
Aber was sind die Symptome eigentlich? Erst tritt ein Schwindelgefühl ein, dazu kommt eine verlangsamte Reaktionsgeschwindigkeit und Ausbrüche mit kaltem Schweiß. Sollte es schlimmer werden, wird euch schlecht und wenn es ganz dicke kommt, dann müsst ihr euch sogar übergeben. („Die Fische füttern“ wie man auf Schiffen sagt)
Einige werden sogar richtig grün und blau im Gesicht.

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Was tun bei Seekrankheit?
Ihr kennt sie vielleicht. Die Reisetabletten. In jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich. Wenn ihr also wisst, dass ihr schnell Seekrank werdet, dann am besten VOR der Reise eine Tablette oder ein Kaugummi nehmen. So beugt ihr dem Schwindel vor und nach einiger Zeit hat sich euer Körper eh daran gewöhnt.
Jetzt denkt ihr euch bestimmt „Dafür hätte sie jetzt auch keinen Bericht schreiben müssen. Das wissen wir selber“ – aber das ist ja noch nicht alles. Denn es gibt bessere Methoden als die Tabletten.
Da wäre zum einem die frische Luft. An der frischen Luft wird einem bekanntlich weniger schnell Schwindelig und so verhält es sich auch auf Schiffen. Also nicht in den Innenbereichen festkleben, nur weil man den Toiletten näher ist, sondern raus aufs offene Deck gehen.
Und da kommen wir auch schon zu dem nächsten Punkt. Wenn ihr draußen seid, könnt ihr direkt auf den Horizont schauen. Und der steht still (mehr oder weniger). Somit teilt ihr eurem Gehirn mit, dass die Bewegungen alle gar nicht so schlimm sind und schon werden die Symptome weniger und euer Körper beruhigt sich.
Wo wir schon zum letzten Punkt kommen: Füllt eure Mägen. „Ja klar“, denkt ihr euch jetzt, wenn eh wieder alles hoch kommt. Aber das ist ein Irrglaube. Natürlich solltet ihr keinen fettigen Schokoladenkuchen essen, sondern Gerichte, mit denen der Magen viel zu tun hat und somit abgelenkt ist.
Am besten geeignet dafür ist trockenes Brot. Es liegt „schwer“ im Magen und dieser kann erst gar nicht daran denken sich schlecht zu fühlen weil er mit etwas ganz anderem beschäftigt ist.
Natürlich eignen sich auch Reis, Nudeln oder Kartoffeln dafür.
Letztere Methode wende ich zum Beispiel auch gerne an, obwohl ich nicht so anfällig für die Reisekrankheit bin. Aber wenn wir in einen Sturm fahren und eine Warnung bekommen, dann gibt es für mich zum Abendessen 2 trockene Bötchen und alles ist gut.

Von Schiffsstabilisatoren und Stürmen auf See
Alle großen Passagierschiffe haben Schiffsstabilisatoren, die bei starkem Wind/Wellengang ausgefahren werden. Diese können auch individuell weit rausgefahren werden und fangen viele Stöße und Wellen ab.
Ab einer bestimmten Wellenhöhe nützen diese allerdings auch nicht mehr.
Ob ich schonmal in einem Sturm war? Ja natürlich. Obwohl – so natürlich ist das nicht. Vor 1,5 Jahren bin ich das erste mal arbeitend auf ein Schiff aufgestiegen und habe seitdem genau einen einzigen großen Sturm erlebt.
Also keine Angst, meistens ist es gar nicht so schlimm. Aber eins solltet ihr vor einer Kreuzfahrt wissen: Das Schiff bewegt sich – genau – es ist ja auch kein feststehendes Hotel und genau das macht den Reiz ja auch erst aus.

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Die etwas andere Anreise nach Deutschland

Wie schafft man es 14 Tage von Mallorca nach Hamburg zu brauchen?
Richtig – man fährt mit einem Kreuzfahrtschiff und macht zwischendurch Halt an wundervollen Häfen.
Schon vor einigen Jahren hatte ich das Glück eine solche Reise unternehmen zu dürfen. Das war jedoch noch als Gast. Diesmal durfte ich die Reise arbeitend erleben.

Lissabon war wie immer eine Augenweide. Sie ist eine sehr saubere Stadt, voller Leben, vor allem vor einem Fußballspiel, welches ein Wochenende später dort stattfand.
Das Ozeanarium im Expogelände ist ein Besuch besonders wert. Aufgebaut wie ein Zoo ist es etwas für Jung und Alt. In der Mitte befindet sich ein Tank mit Wasser, welches 5 Olympia-Schwimmbecken füllen könnte. Dort leben alle Fische friedlich miteinander zusammen.
Außenrum gibt es 4 Ecken, die die 4 Weltmeere darstellen. Passend dazu immer typische Tiere, sei es ein paar unglaublich goldige Biber, ein paar Puffins oder Pinguine.
Die Becken sind riesig und man sieht, dass es den Tieren dort sehr gut geht.
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Der nächste Hafen brachte uns ganz in die Nähe des Jakobsweges. Nach La Coruna.
Ich wollte jedoch nicht nach Santiago de Compostela machen, da der Jakobsweg noch auf meiner Bucket-List steht und ich gerne Compostela erst sehen möchte, wenn ich vorher mehrere 100km gewandert bin.
Somit blieb in in La Coruna, welche sich als süße, kleine Stadt zeigte mit einem wunderbaren Archäologischen Museum.
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In Bilbao war grade der Tag der Museen und somit durfte ein Besuch im Guggenheim Museum nicht fehlen. Dazu muss ich jedoch sagen, dass mir moderne Kunst nicht sonderlich liegt.
Faszinierend fand ich jedoch das Videoprjekt „The Clock“.
Hierbei durchsuchte der Kunstler sämtliche Videodatenbanken und suchte sich Filmszenen zusammen, welche mit der Zeit zu tun haben. Wo man eine Uhr im Hintergrund sieht, oder aber über die Uhrzeit gesprochen wird.
Diese Szenen schnitt er zusammen und schon war sein Videoprojekt vollkommen und während man es schaut wird immer die aktuelle Uhrzeit angezeigt – Ja es funktioniert, wie ich feststellen durfte.
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Unser nächster Anlaufhafen war La Pallice, der Hafen von La Rochelle, eine süße, kleine, französische Hafenstadt.
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Le Havre hat mich etwas aus dem Ruder gebracht.
Nein, nicht Le Havre selber, aber Rouen. Ich habe mich neu verliebt – in diese Stadt. Frankreich ist normalerweise gar nicht mein Land – Rouen jedoch zeigte mir, dass es auch anders geht. Es regnete – nein – es schüttete in Strömen! Und doch ließ der Todesort von Jeanne D’Arc mein Herz höher schlagen. Viele kleine, bunte, Fachwerkhäuser, nicht eins wie ein anderes. Architektonische Meisterwerke wie sie im Bilderbuch stehen.
Auch Giverny, Monets Garten und Wohnhaus, sah trotz Regen einfach wunderbar aus.
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Brügge ist eine Stadt der Superlative. Sehr touristisch, aber ein Ort voller geschichtsträchtiger Bauten.
Nicht zu vergessen ist natürlich die Belgische Schokolade, die das Land natürlich ausmacht.
Zu Fuß ist Brügge wunderbar zu erwandern, alles ist nah beieinander und man erkundschaftet immer wieder neue, kleine Gäschen.
Was als Zusatz nicht fehlen darf ist dann natürlich eine Fahrt auf einer der Grachten mit einem offenen Boot. Teilweise geht es unter kleinen Brücken hindurch und fast glaubt man, dass es besser wäre den Kopf einzuziehen.
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Schon erkundschafteten wir das nächste Land. Um genauer zu sein, Amsterdam.
Die Stadt der Freiheit. Wieso Freiheit? Hier gibt es eine weiße, erlaubte Seite, eine schwarze, verbotene Seite und eine riesige Grauzone zwischendrinnen.
Wie sonst wäre es möglich, dass die Coffeeshops ganz legal Haschisch verkaufen dürfen, es jedoch in der Grauzone liegt ob sie neues einkaufen dürfen?
Wie kann es sein, dass ein Künstler einfach Kopfsteinpflaster aus dem Boden reißt, seinen eigenen Kunststein einbaut und niemand etwas dazu sagt?
Nur so was passiert in Amsterdam. Hier toleriert man so ziemlich alles und diese Lockerheit ist in der ganzen Stadt zu spüren.
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Das Einlaufen in Hamburg war etwas ganz Besonderes – etwas anderes.
Noch nie bin ich mit einem Schiff in einem deutschen Hafen angekommen und somit stand ich schon ziemlich früh auf um das Einlaufen schauen zu können. Und das bei einem wundervollen Sonnenaufgang – sehr emotional.
Schon beim Anlegen stand eine Freundin an der Pier um uns zu winken und als wir endlich das Schiff verlassen konnten war auch meine Mutter nicht mehr weit.
Es war ein komisches Gefühl wieder deutschen Boden unter den Füßen zu spüren. Vor allem weil ich in den Cafes alle auf Englisch ansprechen wollte.
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An dieses Gefühl müssen wir uns jetzt gewöhnen, denn unser Wechselhafen für den Sommer wird ein deutscher Hafen bleiben, auch wenn wir jetzt erstmal das Nordland, die Ostsee und den Baltikum erkundschaften.
Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt freue ich mich darauf am meisten, denn der Norden ist wie ein Zuhause für mich.

Wo fühlt ihr euch zu Hause?

Ein Blick zurück – Das Jahr 2013 in Wort und Bild

Es ist wieder an der Zeit, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und da darf ein Jahresrückblick nicht fehlen.
Es war ein Jahr voller Neuerungen. Nach 4 Jahren Winter brauchte ich Sommer und welchste meinen Job von den Schlittenhunden zu einem Kreuzfahrtschiff, nach 28 Jahren langer Haare schnitt ich mir meine Haare kürzer als schulterlang ab, meine Beziehung zerbrach und erneuerte sich, Freunde haben geheiratet, wurden schwanger, Beziehungen zerbrachen und leider musste ein Freund auch von uns gehen … das einzige wo sich, mal wieder, nichts dran geändert hat, ist mein Gewicht und mein damit verbundener Hunger nach Schokolade.
Hunger, das habe ich auch immer nach neuen Herausforderungen, neuen Zielen und meinen Träumen. Somit steht das nächste Jahr hoffentlich ganz im Zeichen meiner Träume, aber dazu mehr später im Jahr.

Zuerst mein kleiner Jahresrückblick:

Januar

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Der Januar ist im Norden immer etwas Besonderes. Denn nach ca. 6 Wochen langer Dunkelheit ohne Sonnenschein, kommt die Sonne endlich wieder heraus.
Leider war ich an jenem Tag krank und saß nur bei einem Helfer im Schlittensack um mich um die Gäste zu kümmern. Umso schöner an diesem Tag war aber, dass wir das erste mal wieder die Sonne gesehen haben.
Geburtstag hatte ich auch im Januar und wurde 28 Jahre jung – aber das vergesse ich meistens sowieso.

Das Video zu meinem Januar gibt es hier: Januar-Video

Februar

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Im Februar wurde es diesmal gar nicht so kalt, wie ich es von Finnland aus kannte. Somit war es ziemlich angenehm und man konnte die Schlittenhundetouren in Schweden wirklich genießen, solang die Gäste mitspielten.
Die Sonne stand höher am Himmel und die Stimmung wurde immer besser.

Das Video zu Februar gibt es hier: Februar Video

März

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Im März bekamen wir endlich wieder mehr Sonnenstunden als alle südlicher von uns und die Tage wurden länger und länger.
Auch unsere Winter-Puppies wurden immer größer und fingen an die Gegend zu erkunden. Auch konnte man endlich anfangen mit ihnen Halsband- und Geschirrtraining zu machen.
Ich hatte ein paar wirklich super Touren im März und die Hunden waren in Hochform!

Das Video zum März findet ihr hier: März-Video

April

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Der April war der Monat, in dem alles anders wurde. Der Monat in dem ich vorerst den Norden verließ um über den Sommer einer anderen Beschäftigung nachzugehen.
Es war schwer oben allen Hunden, sowie Menschen „bye bye“ zu sagen und nach einer so emotionalen Saison weiß man erstmal gar nicht wohin mit den Gefühlen.
Meine erste große Aufgabe war es, am Copenhagener Flughafen 5 Stunden auszuharren. In Menschenmengen, welche ich nicht mehr gewöhnt war. Es war der blanke Horror, aber auch diese Stunden gingen vorbei dank lieber Menschen, die es schafften mich visa Skype und Facebook zu unterhalten – sowie mit ein paar guten weblogs die es zu lesen gab.
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Zuhause musste man sich erstmal eingewöhnen, aber da ich nicht viel Zeit hatte, bis es weitergehen sollte, ging die Zeit recht schnell rum und Zeit für Urlaub war nicht.
Zeit war aber, mit dem Reisebüro zusammen eine Wanderung im Sauerland zu unternehmen, welche u.A. den Kyrill-Pfad beinhaltete, von welchem ich bis dahin nur gehört, ihn aber nie gegangen war.
Wirklich wunderschön gemacht mit einzelnen Kletterabschnitten und vielen interessanten Fakten rund um den Sturm.

Das April Video, noch von Schweden, findet ihr hier: April Video

Mai

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Am 1. Mai war natürlich wandern mit Freunden angesagt. Wir besorgten uns einen Bollerwagen und wanderten los. Nicht sehr weit, dafür mit vielen Stops und anschließendem Grillen bei einer Freundin. Wie immer, wenn ich denn mal daheim bin, sehr entspannt und schön.
Am 07. Mai ging es dann für mich los in ein neues Abendteuer.
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Es ging aufs Schiff und an dieser Stelle legte ich mein Blog erstmal auf Eis.
Inzwischen weiß ich, dass Fotos, wo weder Arbeitsplatz, noch Menschen drauf sind, wohl okay gehen (das heißt ich melde mich im nächsten Jahr bestimmt zwischendurch mal – zumindest mit Fotos).
Oben das war Schröder, mein Reisemaskottchen in Kusadasi (Türkei) von welchem ich leider nicht ganz so viel zu sehen bekam da ich viele Trainings hatte.

Juni-September

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Diesmal ein paar mehr Fotos, da ich auch mehrere Monate zusammenfasse. Das arbeiten auf dem Schiff machte einfach unheimlich Spaß und man sah so viele neue Länder, Kulturen und Menschen, dass man von einer Eindruckswelle überrollte wurde, die beeindruckend war.
In dieser Zeit passierte es auch, dass meine Beziehung in die Brüche ging und meine Haare ebenfalls – okay, die brachen nicht, die wurden abgeschnitten.
Es entwickelten sich tolle neue Freundschaften, ich lernte neue tolle Sportgeräte, wie den TowerPower und PowerPlate kennen und machte tolle Wanderungen in manchen Destinationen.
In diesen Monaten bereiste ich Monacco, Frankreich (mit Korsika), Italien (mit Sizilien), Malta, Kroatien, Montenegro und Griechenland (Korfu).
Wirklich eine wundervolle Erfahrung.

Oktober

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Auch im Oktober arbeitete ich weiter auf dem Schiff und fuhr auch nochmal die Länder an, wie in den Monaten davor.
Allerdings hatten wir auch eine andere Route, meine letzte von meinem 1. Vertrag und somit habe ich im Oktober auch einige tolle andere Länder gesehen.
Sardinien, Tunesien, Spanien (Barcelona, Valencia, Malaga, Cadiz) und Portugal.
Auf meinen Vertrag zurückblickend war es wirklich genial mit vielen neuen Erfahrungen und super Menschen um mich herrum.
Vor allem meine Kabinenkollegin Annika, in der ich eine wunderbare Freundn gefunden habe!
Auch lernte ich Ende Oktober den Flughafen London Heathrow kennen und weiß jetzt, wieso man minimum 2 Stunden zum Umsteigen haben sollte, wenn man eine reele Chance haben möchte seinen Anschlussflug zu bekommen.

November

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Mitte November, nachdem ich erstmal Urlaub und Papierkram in Deutschland erledigt hatte, ging es los auf einen abendteuerlichen Roadtrip mit Annika von Schweden in Richtung Deutschland, inklusive Besuch von einigen Freunden und vielen Weihnachtsmärkten.
Unsere Station waren: KangosUmeaSundsvallStockholmJönköpingMalmöBerlinLeipzigDettingen (mit Ulm und Esslingen)
Auch war dies der Monat in der meine alte Beziehung auch wieder meine neue Beziehung wurde und ich unheimlich glücklich darüber bin :-*
Es war schön nochmal mit den Schlitten zu fahren, was mir zeigte, dass es ich sehr vermissen werde diesen Winter und es war auch schön mal woanders Halt zu machen unterwegs anstatt immer in denselben Städten – auch wenn die neuen Städte nicht wirklich viel zu bieten hatten.
Besonders schön fand ich Ulm und von Leipzig war ich überrascht, da ich mir vorher unter der Stadt kaum etwas vorstellen konnte.

Dezember

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Schon sind wir im Dezember angelangt, in welchem Monat wir uns grade befinden.
Der Dezember war stressiger als gedacht. Fast jeden Tag hatte ich irgendetwas vor, oder arbeitete halbtags im Reisebüro meiner Mutter. So richtig zur Ruhe kommen und Urlaub haben blieb da aus. Aber eigentlich ist das für mich ja grade gut, denn sonst gehe ich noch ein vor Langeweile.
Meine Mum und ich machten einen Ausflug nach Frankfurt um spontan zu sehen ob wir noch Karten für „Night of the Proms“ ergattern können und hatten sogar nach 2 Stunden „in der Kälte stehen“ Glück und konnten die Show, meine 10. Proms, von super Sitzen aus genießen.
Auch kam der erste Schnee und ich wurde, wie immer, wenn ich Schnee sehe, zum absoluten Kleinkind. Schnee ist für mich wettertechnisch das höchste der Gefühle.
Nachdem Annika und ich schon auf dem Roadtrip „blut geleckt“ hatten, beschäftigte ich mich diesen Monat viel mit geocachen, auch wenn ich mich noch nicht an die großen Caches traue.
Zum ersten Mal machte ich auch eine Nachtwächterführung mit, was wirklich lustig und interessant war.
Im ganzen holte ich nach, was ich die letzten Jahre verpasst hatte und ging auch hier in der Gegend auf viele Weihnachtsmärkte, wobei mir der in Siegburg am besten gefiel – was ja kein Wunder ist, da es sich hier um den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt handelt.
Ich feierte viel mit meinen Freunden, aber leider starb ein Freund zu Weihnachten, was einen großen Schatten über Weihnachten brachte.
Es sind harte Zeiten, aber so hart es auch klingt „Das Leben geht weiter“, auch wenn die Angehörigen vielleicht noch nicht wissen wie.
Dieses Jahr Ende Dezember ist dann auch der 10. Todestag meines Vaters. Es kommt einem gar nicht so lange vor, aber durch die neusten Geschehnisse hier, kam natürlich alles wieder hoch.

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So und zu guter letzt gab es noch was neues: Ein neues Design!
Nach fast 2 Jahren musste mal etwas anderes her und somit setze ich mich jetzt endlich mal dran und bastelte heute Nachmittag etwas dran rum.
Es gibt jetzt auch eine Bucket List unter „the world“, weil ich dachte, dass ich euch das ja auch mal sagen muss was hoffentlich noch alles in meinem Leben passiert 😉
Ich hoffe das Design gefällt euch – bzw. der neue header und der neue Hintergrund 🙂

Ich wünsche euch allen nochmal besinnliche Weihnachten und schließe damit meinen Jahresbericht ab.
Mein „Buch-Jahresbericht“ folgt die nächsten Tage, sobald ich mit meinem jetzigen Buch fertig bin und weiß, dass ich das nächste nicht mehr vor Jahresende fertig lesen werde 😉