Ich buche im Reisebüro

Das Internet ist ein riesiger Fundus an Informationen. Wenn ich etwas suche, dann finde ich es auch. Das gilt für allgemeine Informationen, wie auch für Flüge, Erklärungen, Medizin.

Ich persönlich informiere mich auch gerne online. Und doch gibt es gewisse Sachen, die ich lieber „im real life“ kaufe.
Dazu zählt zum Beispiel Fotoequiptment – in meinem Fotoladen meines Vertrauens bin ich immer bestens beraten.
Anziehsachen – denn meine Figur ist so unförmig, dass es nur selten etwas gibt, was wirklich gut aussieht. Und ich habe keine Lust immer alles zurück zu schicken.
Reisen – ja, ich buche meine Reisen im Reisebüro. Weiterlesen

Eine Packliste für die Antarktis

Die Entscheidung in die Antarktis zu reisen stand ja schon seit Jahren bei mir fest.
Gebucht war das ganze schnell und die Vorfreude stieg.
Aber da stand noch eine Entscheidung im Haus: Was packe ich ein?

Ich bin normalerweise ein Mensch, der es sich leicht tut zu packen. Ich nehme auch immer recht wenig mit im Gegensatz zu den meisten anderen Reisenden.
Alles hat ein System.
Aber als es darum ging für die Reise in die Antarktis zu packen warf das Ganze schon einige Fragen auf: Weiterlesen

Festlegen? Nein danke!

Wie lange ich schon an diesem Beitrag überlege weiß ich schon gar nicht mehr.
Sehr lange auf jeden Fall.

Als ich damals anfing einen Blog zu schreiben war diese Art mit zu Hause Kontakt zu halten oder anderen Informationen weiter zu geben noch ganz neu. Immerhin ist das inzwischen 16 Jahre her – auch wenn ich damals noch nicht übers Reisen bloggte.

Während meiner Zeit als Backpacker vor 8 Jahren war ich eine von wenigen, die ihr erlebtes online und offen für die Welt festhielt. Die meisten schrieben schlicht und einfach „Rundmails„. Weiterlesen

Reisen und damit Geld verdienen? – Teil 5 – Wie packe ich für meinen Auslands-Job

Sie sind überall zu finden:
Packlisten für Wandertouren, für Fahrradtouren, zum Backpacken, zum Flashbacken, für eine Fernreise, für einen Städtetrip.
Aber eine Packliste zum Arbeiten im Ausland habe ich noch nie gesehen.

Willkommen zu meinem nächsten Teil von Reisen und damit Geld verdienen. Was packe ich für die Arbeit im Ausland ein. Weiterlesen

Reisen und damit Geld verdienen – Teil 4 – WWOOF

Lange habe ich überlegt ob ich einen Bericht über WWOOF in meine Reihe „Reisen und damit Geld verdienen“ aufnehmen soll. Denn eigentlich verdient ihr hier kein Geld. Dafür bekommt ihr etwas viel wertvolleres: Menschen, Natur und Kultur.

WWOOF – das heißt übersetzt WorldWide Opportunities on Organic Farms.
Die beste Möglichkeit um mit Einheimischen in Kontakt zu kommen und von ihnen zu lernen.
Pro Tag sind normalerweise 4-6 Stunden Arbeit fällig. Dafür bekommt ihr freie Kost & Logis. Ein fairer Austausch und eine unbezahlbare Erfahrung.

In über 50 Ländern weltweit könnt ihr so ganz entspannt arbeiten, die Natur und die Kultur verstehen. Weiterlesen

Arabische Länder – Ein paar Regeln

Viele Länder im arabischen Raum haben Regeln die sich zu unseren komplett oder zumindest ansatzweise unterscheiden.
Alle Regeln sind unmöglich in einem Beitrag zusammen zu fassen aber ein paar möchte ich doch mit euch teilen und euch auch die Unterschiede von Land zu Land zeigen, so dass ihr für euren nächsten Urlaub vorbereitet seid. Weiterlesen

Reisen und damit Geld verdienen? Teil 3 – Blogger berichten von Ihren Erfahrungen

Und jetzt ist er endlich hier, der dritte Teil von „Reisen und damit Geld verdienen“. In den ersten zwei Teilen habe ich euch schon einige Tipps gegeben wie ich an meine Jobs im Ausland gekommen bin und im zweiten Teil, wie mich das Arbeiten auf Reisen positiv verändert hat.

Schon im ersten Teil habe ich euch versprochen ein paar Blogger zu befragen und ihre Erfahrungen mit euch zu teilen.
Vier Blogger haben sich bereit erklärt mir ein paar Fragen zu beantworten. Es war sehr interessant ihre Antworten zu lesen. Aber lest selbst: Weiterlesen

Reisen und damit Geld verdienen? Teil 1 – Wie bekomme ich die Jobs

Schon seit 7,5 Jahren habe ich Deutschland den Rücken zugedreht und arbeite mich seitdem durch die Welt. Bis jetzt bin ich durch die unterschiedlichsten Weisen an diese Jobs gekommen.
In diesem Bericht möchte ich euch erzählen wie ich an meine Jobs ran gekommen bin um euch einen kleinen Einblick zu geben, was es für Möglichkeiten gibt.

Dabei waren es gar keine typischen Backpacker Jobs. Natürlich bin ich in Neuseeland auch diverse Früchte pflücken gewesen, habe in Fabriken gestanden und faule Äpfel sortiert und Weinreben geschnitten. Weiterlesen

Die große Sammelei

Wer viel reist besitzt eigentlich sehr wenig Habseligkeiten.
Dabei bleibt es jedoch meistens nicht, denn wer viel reist, der kauft in den Ländern meistens auch viel ein.

Ein Totemkopf hier, eine schöne Stehlampe dort, neue Sektgläser, ein neuer Teppich, ein Bild, welches sich gut an der Wand macht.
Das alles muss irgendwo hin – und vor allem erst einmal nach Hause geschleppt werden.

Ich kenne genug Menschen die pure Messis werden, wenn es um Souvenire geht.
Nichts passt zusammen, die einmal gut gemeinte Dekoration in der eigenen Wohnung sieht aus wie ein buntes Mischmasch.
Und das alles nur, weil ihr ein paar Mitbringels aus den letzten Urlauben dabei habt.

Ich sage euch, früher habe ich mir auch ein Schälchen von hier, eine Kerze von da oder ähnliches mitgebracht.
Heute regel ich das ganze anders.

Während ich die Welt erkunde habe ich natürlich nicht den größten Platz in meiner Kabine und habe ja am Ende meines Vertrags auch nur eine bestimmte Gepäckangabe die ich mit ins Flugzeug nehmen darf.
So geht es natürlich nicht nur mir, sondern auch vielen meiner Kollegen.

Wie man das Platzproblem und das spätere Dekorationsproblem umgeht?
Ganz einfach: Beschränkt euch auf eine Sache die ihr euch aus verschiedenen Ländern mitbringt.

Ein paar Beispiele:

Der Klassiker – Postkarten
1-2 schöne Postkarten. Nicht nur um sie den Liebsten und der Familie zu Hause zu schicken. Nein, kauft euch einfach ein paar eigene Postkarten. Heut zutage gibt es so viele Möglichkeiten von Postkartenwänden, Folien und ähnlichem um euer Zimmer zu dekorieren. Somit habt ihr die ganze Welt zu Hause und es sieht noch dazu geordnet und bunt aus.

Schmuck von hier und dort
Wieso solltet ihr euch den Schmuck immer im nächsten Kaufhaus um die Ecke kaufen? Wie wäre es mit einem Armband aus Griechenland, einer Kette aus Spanien, ein Ring aus Thailand und ein Armreif aus Chile?
All dies braucht wenig Platz und meistens tragt ihr den Schmuck ja auch zusammen – somit sieht es auch noch gut aus und ihr tragt die ganze Welt am Körper.

Schnapsgläser
Ein Bekannter von mir sammelt Schnapsgläschen auf jedem Land/jeder Stadt. Die machen sich natürlich super im Regal und wenn die nächste Party kommt machen sich die kleinen Gläschen natürlich super und es würde sich sogar leicht eine Themenparty daraus machen lassen.

Typische Ess- und Trinkprodukte
Diese dürfen dann natürlich wieder nicht zu groß sein, immerhin wollt ihr sie ja noch mitnehmen. Aber einen kleinen Likör, 2cl, oder ein kleines Glas Olivenöl passt immer und zu Hause könnt ihr euren Lieben euren Urlaub direkt geschmacklich näher bringen.

Magneten
Eigentlich heißen sie ja „Kühlschrankmagneten“, aber da ich keinen Kühlschrank besitze hängen sie hier an Bord an der Wand, da diese ja sowieso magnetisch sind und zu Hause habe ich sie an Magnettafeln an der Wand hängen und an einem metallenen Regal.
Es sieht bunt und hübsch aus und die nehmen wirklich keinen Platz weg.

Ja genau, Magneten sind meine Sammelleidenschaft.
Jedoch nur von den Häfen die wir anlaufen. Und auch nur bei jedem ersten Anlauf.
Das hat bis jetzt auch überall super funktioniert, außer in Alta/Norwegen.
Bis jetzt ist meine Kabinenwand noch ziemlich leer da es diesen Vertrag wenige Häfen gab, die ich noch nicht angelaufen bin. Das wird sich aber ab jetzt bei jedem nächstem Hafen ändern.

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Was sammelt ihr auf euren Reisen? Habt ihr auch ein bestimmtes Muster?

Und ja, sollte jemand nach Alta kommen und dort einen Magneten finden, welcher Alta repräsentiert und wo „Alta“ draufsteht, dann stelle ich gerne meine Adresse zur Verfügung.