28x Malta – Kuriositäten einer kargen Insel

Kennt ihr auch solche Menschen die immer und immer wieder an dem selben Ort Urlaub machen?
Ich habe so etwas ja noch nie verstanden, wo die Welt doch voller so vieler, schöner Orte ist und es so viel zu entdecken gibt.

Jetzt muss ich dazu sagen: Ich sitze grade auf Malta – und das ist jetzt mein 28. Mal auf dieser Insel.
Jedoch erst das erste (okay zweite mal) Mal privat.

Wenn man, wie ich, die letzten Jahre für eine große deutsche Kreuzfahrtgesellschaft gearbeitet hat, kann es durchaus einmal vorkommen, dass man den ein oder anderen Hafen mehrfach anläuft.
In meinem Fall war das in meinem ersten Vertrag zum Beispiel Valletta/Malta, ganze 24x da wir diesen Hafen als Wechselhafen für die gesamte Saison hatten.

In den letzten Jahren waren wir immer einmal wieder in meinem Lieblings-Einschiffungshafen und jetzt sitze ich hier und lasse die letzten Jahre Revue passieren. Weiterlesen

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Die Welt ist ein Dorf

Dass die Welt ein Dorf ist, ist uns glaub ich allen bewusst. Denkt einmal darüber nach wem ihr schon alles auf euren Reisen begegnet seid. Vielleicht seid ihr aber auch nur in eine andere Stadt gezogen und habt durch Zufall dort jemanden getroffen den ihr von früher gekannt habt.
Ich bin mir sicher, dass fast jeder von euch solche Situationen schon erlebt hat.
Menschen zu treffen, an Orten, wo man sie nicht vermutet.

In der Vergangenheit ist mir das natürlich auch schon öfter passiert.
Nicht unbedingt mit Menschen die ich kannte, aber die ein oder andere „Die Welt ist ein Dorf“-Situation war dennoch dabei. Weiterlesen

Segway im Regen? – Ich bin ja nicht aus Zucker!

Es ist inzwischen 8 Jahre her, dass ich das letzte Mal im Reisebüro gearbeitet habe. Grade deshalb freue ich mich, dass ich noch so oft gefragt werde, ob ich bei einigen Ausflügen mit dem Team mitfahren möchte, wenn ich mal zu Hause bin.

Und so verschlug es uns letztens an den Rhein. Genauer gesagt nach Koblenz.
Der August zeigte sich von seiner besten Seite, denn die Wolken hingen tief und es wurde nass von oben. Weiterlesen

Kletterspaß garantiert in Bad Marienberg

Der Westerwald ist ja für so einiges bekannt. Ob wandern, Fahrradfahren oder im Winter Schlittenhunderennen. Hier findet jeder Outdoor-Fan etwas für sich.
In Bad Marienberg gibt es aber noch etwas für diejenigen, die noch etwas vom Affen in sich drin haben.
Den Kletterwald Bad Marienberg.

Trotz meiner Füße musste ich doch nochmal etwas anderes tun als immer nur Radfahren und Krafttraining.
Das schöne an meinem Urlaub ist: Ich wartete auf schönes Wetter und fuhr los. Weiterlesen

Schlittenhunderennen so nah und doch so fern

Die meisten von euch wissen, dass ich 4 Jahre als Schlittenhundeguide gearbeitet habe. Drei Jahre habe ich in Finnland gearbeitet und ein Jahr in Schweden.

Noch heute sage ich, dass das mein absoluter Traumjob ist. Leider auch einer, den ich nicht mein ganzes Leben lang machen möchte. Ich bin ein Mensch der Abwechslung braucht in den beruflichen Tätigkeiten und nach 4 Jahren war es genug, ich brauchte Sonne und andere Länder.

Während ihr vor dem TV sitzt und vielleicht ein Fußballtunier verfolgt oder ein Formel 1 Rennen, sitze ich im Winter vor dem Internet und verfolge das Idiarod, das Yukon Quest und viele andere Schlittenhunderennen.
Live war ich noch nie bei einem dabei – bis jetzt. Weiterlesen

Segwaytour im Schwabenländle

Ich denke die meisten sind heut zutage schon mindestens einmal Segway gefahren oder haben diese komischen Gefährte gesehen mit denen heute häufig Stadtrundgänge beschritten werden.
Viele Segwaytouren habe ich schon überall auf der Welt gemacht. Unter anderem auf einigen karibischen Inseln, in Valencia, Nizza und Dubrovnik. Aber in Deutschland selber hatte ich noch keine gemacht.

Als ich letztes Wochenende eine Freundin im Schwabenländle besuchen war, hatte ich dann aber doch einmal die Chance bei einer Segwaytour welche sie als Guide begleitet, mitfahren zu dürfen.

Für alle, die vielleicht nicht wissen was ein Segway ist:
Das ist ein batteriebetriebenes Gerät auf zwei Rädern das sich selber ausbalanciert. Ihr steht aufrecht auf den zwei Plattformen, die Hände am „Lenker“. Zum vorwärts fahren lehnt ihr euch nach vorne, zum rückwärts fahrn nach hinten und um eine Kurve rum bewegt ihr den Lenker nach rechts oder links.
Maximal kann ein Gerät 20 km/h fahren, wird jedoch bei den meisten Touren zu Anfang gedrosselt um sich einzugewöhnen.
Klingt einfach – ist es auch. Eigentlich kann das wirklich jeder machen und ihr solltet es echt mal ausprobieren.
Dafür gibt es die unterschiedlichsten Touren.
Da wären einmal ganz normale Stadttouren. Hier sind die Reifen der Segways meistens etwas schmaler und ihr bekommt viel erklärt zu den Städten, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr. Meistens ist das schwerste an diesen Touren die anderen Fußgänger nicht zu überfahren.
Dann gibt es die Touren ins Gelände. Hier sind die Reisen dicker und haben mehr Profil. Mit ihnen kann man über Wiesen, Felder, Wälder fahren, wie es einem beliebt. Hier gibt es nicht so viele Sehenswürdigkeiten, sondern der Spaß steht im Vordergrund, sowie die tolle Natur und einige wunderschöne Ausblicke.

Jetzt denkt ihr vielleicht ich war in einer großen Stadt unterwegs. Aber nein – habt ihr schon einmal von Schorndorf gehört? Nein? Ich auch nicht bis zu jenem Tag.
Schorndorf liegt in Baden-Württemberg ungefähr 25min Fahrzeit von Stuttgart entfehrnt und hat eine wunderschöne Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern, Cafés Bars und einem großen Marktplatz.
Hier, in einer alten Fabrikhalle ist das Büro von mehrlebnis.
Mehrlebnis bietet nicht nur Segway Touren an, sondern ebenso Höhlentouren, Bogenschießen, Teamevents und vieles mehr.

Annika, unser Guide, begrüßte ihre Gruppe von 6 Personen und dann ging es erst einmal hinaus zu den Segways die wir zuvor zusammen bereit gemacht hatten.
Die Einweisung war ausführlich und gut verständlich. So können alle Anfänger die anfägliche Scheu überwinden und sich mit dem Gerät vertraut machen.
Natürlich darf auch nicht fehlen eine Haftungsbeschränkung zu unterschreiben. Das gehört zu allen Sportarten dazu und so auch hier, denn auch wenn es schwer ist zu fallen, passiert es doch hier und da mal.
Natürlich besteht auch Helmpflicht welchen die Firma stellt, man jedoch auch gerne seinen eigenen mitbringen darf. Die Helme werden nach jeder Tour desinfiziert. (glaubt mir, dass ich leider auch nicht überall so)

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Schon ging es raus aus dem Fabrikgelände und ein kleines Stück über die Straße. Erstmal hieß es ja warm werden bevor wir auf die Felder und Wälder umsteigen sollten.
An einem kleinen „Berg“ wurde geübt bergauf und bergab zu fahren bevor wir nach einem kurzen weiteren Stück die Zivilisation verließen und in den Wald abbogen.

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Immer wieder machten wir zwischendurch Fotostops und Annika wies auf die ein oder andere Besonderheit beim Fahren hin, verbreitete die ganze Zeit gute Laune.
Doch wir fuhren nicht nur durch den Wald. Weiter ging es über Feldwege wo es auch mal ganz schön holprig wurde.

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Eine Pause machten wir zwischendurch auch bei einem Aussichtspunkt über Schorndorf. Jeder durfte sich am Anfang der Tour eine Flasche Wasser oder Saft kostenlos mitnehmen und so standen wir erst einmal dort und genossen den schönen, sonnigen Tag.
Annika machte hier, wie auch schon zuvor ein paar Fotos von der Gruppe denn als besonderes Geschenk bekommt die Gruppe eine CD mit den Fotos nach der Tour zugeschickt. Das findet man wirklich selten.

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Zurück runter nach Schorndorf fuhren wir durch die Weinberge an denen die Trauben schon rot und prall hingen, bevor wir unten angekommen die letzten Feldwege nutzten und ein paar kleine Schlenker fuhren, da wir so fix unterwegs waren.

Alles in allem war es eine wunderschöne, 2,5 Stunden Tour mit einer menge Spaß, herausfordernen Wegen und guten Segways.

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An dieser Stelle ein riesen Dank an Stefan von mehrlebnis, der es mir diese Tour ermöglicht hat.
Danke auch an Annika, dafür dass sie Stefan für mich gefragt hat und mich mitgenommen hat. Es hat wirklich Spaß gemacht.

Ein Blick zurück – Das Jahr 2013 in Wort und Bild

Es ist wieder an der Zeit, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und da darf ein Jahresrückblick nicht fehlen.
Es war ein Jahr voller Neuerungen. Nach 4 Jahren Winter brauchte ich Sommer und welchste meinen Job von den Schlittenhunden zu einem Kreuzfahrtschiff, nach 28 Jahren langer Haare schnitt ich mir meine Haare kürzer als schulterlang ab, meine Beziehung zerbrach und erneuerte sich, Freunde haben geheiratet, wurden schwanger, Beziehungen zerbrachen und leider musste ein Freund auch von uns gehen … das einzige wo sich, mal wieder, nichts dran geändert hat, ist mein Gewicht und mein damit verbundener Hunger nach Schokolade.
Hunger, das habe ich auch immer nach neuen Herausforderungen, neuen Zielen und meinen Träumen. Somit steht das nächste Jahr hoffentlich ganz im Zeichen meiner Träume, aber dazu mehr später im Jahr.

Zuerst mein kleiner Jahresrückblick:

Januar

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Der Januar ist im Norden immer etwas Besonderes. Denn nach ca. 6 Wochen langer Dunkelheit ohne Sonnenschein, kommt die Sonne endlich wieder heraus.
Leider war ich an jenem Tag krank und saß nur bei einem Helfer im Schlittensack um mich um die Gäste zu kümmern. Umso schöner an diesem Tag war aber, dass wir das erste mal wieder die Sonne gesehen haben.
Geburtstag hatte ich auch im Januar und wurde 28 Jahre jung – aber das vergesse ich meistens sowieso.

Das Video zu meinem Januar gibt es hier: Januar-Video

Februar

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Im Februar wurde es diesmal gar nicht so kalt, wie ich es von Finnland aus kannte. Somit war es ziemlich angenehm und man konnte die Schlittenhundetouren in Schweden wirklich genießen, solang die Gäste mitspielten.
Die Sonne stand höher am Himmel und die Stimmung wurde immer besser.

Das Video zu Februar gibt es hier: Februar Video

März

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Im März bekamen wir endlich wieder mehr Sonnenstunden als alle südlicher von uns und die Tage wurden länger und länger.
Auch unsere Winter-Puppies wurden immer größer und fingen an die Gegend zu erkunden. Auch konnte man endlich anfangen mit ihnen Halsband- und Geschirrtraining zu machen.
Ich hatte ein paar wirklich super Touren im März und die Hunden waren in Hochform!

Das Video zum März findet ihr hier: März-Video

April

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Der April war der Monat, in dem alles anders wurde. Der Monat in dem ich vorerst den Norden verließ um über den Sommer einer anderen Beschäftigung nachzugehen.
Es war schwer oben allen Hunden, sowie Menschen „bye bye“ zu sagen und nach einer so emotionalen Saison weiß man erstmal gar nicht wohin mit den Gefühlen.
Meine erste große Aufgabe war es, am Copenhagener Flughafen 5 Stunden auszuharren. In Menschenmengen, welche ich nicht mehr gewöhnt war. Es war der blanke Horror, aber auch diese Stunden gingen vorbei dank lieber Menschen, die es schafften mich visa Skype und Facebook zu unterhalten – sowie mit ein paar guten weblogs die es zu lesen gab.
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Zuhause musste man sich erstmal eingewöhnen, aber da ich nicht viel Zeit hatte, bis es weitergehen sollte, ging die Zeit recht schnell rum und Zeit für Urlaub war nicht.
Zeit war aber, mit dem Reisebüro zusammen eine Wanderung im Sauerland zu unternehmen, welche u.A. den Kyrill-Pfad beinhaltete, von welchem ich bis dahin nur gehört, ihn aber nie gegangen war.
Wirklich wunderschön gemacht mit einzelnen Kletterabschnitten und vielen interessanten Fakten rund um den Sturm.

Das April Video, noch von Schweden, findet ihr hier: April Video

Mai

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Am 1. Mai war natürlich wandern mit Freunden angesagt. Wir besorgten uns einen Bollerwagen und wanderten los. Nicht sehr weit, dafür mit vielen Stops und anschließendem Grillen bei einer Freundin. Wie immer, wenn ich denn mal daheim bin, sehr entspannt und schön.
Am 07. Mai ging es dann für mich los in ein neues Abendteuer.
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Es ging aufs Schiff und an dieser Stelle legte ich mein Blog erstmal auf Eis.
Inzwischen weiß ich, dass Fotos, wo weder Arbeitsplatz, noch Menschen drauf sind, wohl okay gehen (das heißt ich melde mich im nächsten Jahr bestimmt zwischendurch mal – zumindest mit Fotos).
Oben das war Schröder, mein Reisemaskottchen in Kusadasi (Türkei) von welchem ich leider nicht ganz so viel zu sehen bekam da ich viele Trainings hatte.

Juni-September

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Diesmal ein paar mehr Fotos, da ich auch mehrere Monate zusammenfasse. Das arbeiten auf dem Schiff machte einfach unheimlich Spaß und man sah so viele neue Länder, Kulturen und Menschen, dass man von einer Eindruckswelle überrollte wurde, die beeindruckend war.
In dieser Zeit passierte es auch, dass meine Beziehung in die Brüche ging und meine Haare ebenfalls – okay, die brachen nicht, die wurden abgeschnitten.
Es entwickelten sich tolle neue Freundschaften, ich lernte neue tolle Sportgeräte, wie den TowerPower und PowerPlate kennen und machte tolle Wanderungen in manchen Destinationen.
In diesen Monaten bereiste ich Monacco, Frankreich (mit Korsika), Italien (mit Sizilien), Malta, Kroatien, Montenegro und Griechenland (Korfu).
Wirklich eine wundervolle Erfahrung.

Oktober

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Auch im Oktober arbeitete ich weiter auf dem Schiff und fuhr auch nochmal die Länder an, wie in den Monaten davor.
Allerdings hatten wir auch eine andere Route, meine letzte von meinem 1. Vertrag und somit habe ich im Oktober auch einige tolle andere Länder gesehen.
Sardinien, Tunesien, Spanien (Barcelona, Valencia, Malaga, Cadiz) und Portugal.
Auf meinen Vertrag zurückblickend war es wirklich genial mit vielen neuen Erfahrungen und super Menschen um mich herrum.
Vor allem meine Kabinenkollegin Annika, in der ich eine wunderbare Freundn gefunden habe!
Auch lernte ich Ende Oktober den Flughafen London Heathrow kennen und weiß jetzt, wieso man minimum 2 Stunden zum Umsteigen haben sollte, wenn man eine reele Chance haben möchte seinen Anschlussflug zu bekommen.

November

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Mitte November, nachdem ich erstmal Urlaub und Papierkram in Deutschland erledigt hatte, ging es los auf einen abendteuerlichen Roadtrip mit Annika von Schweden in Richtung Deutschland, inklusive Besuch von einigen Freunden und vielen Weihnachtsmärkten.
Unsere Station waren: KangosUmeaSundsvallStockholmJönköpingMalmöBerlinLeipzigDettingen (mit Ulm und Esslingen)
Auch war dies der Monat in der meine alte Beziehung auch wieder meine neue Beziehung wurde und ich unheimlich glücklich darüber bin :-*
Es war schön nochmal mit den Schlitten zu fahren, was mir zeigte, dass es ich sehr vermissen werde diesen Winter und es war auch schön mal woanders Halt zu machen unterwegs anstatt immer in denselben Städten – auch wenn die neuen Städte nicht wirklich viel zu bieten hatten.
Besonders schön fand ich Ulm und von Leipzig war ich überrascht, da ich mir vorher unter der Stadt kaum etwas vorstellen konnte.

Dezember

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Schon sind wir im Dezember angelangt, in welchem Monat wir uns grade befinden.
Der Dezember war stressiger als gedacht. Fast jeden Tag hatte ich irgendetwas vor, oder arbeitete halbtags im Reisebüro meiner Mutter. So richtig zur Ruhe kommen und Urlaub haben blieb da aus. Aber eigentlich ist das für mich ja grade gut, denn sonst gehe ich noch ein vor Langeweile.
Meine Mum und ich machten einen Ausflug nach Frankfurt um spontan zu sehen ob wir noch Karten für „Night of the Proms“ ergattern können und hatten sogar nach 2 Stunden „in der Kälte stehen“ Glück und konnten die Show, meine 10. Proms, von super Sitzen aus genießen.
Auch kam der erste Schnee und ich wurde, wie immer, wenn ich Schnee sehe, zum absoluten Kleinkind. Schnee ist für mich wettertechnisch das höchste der Gefühle.
Nachdem Annika und ich schon auf dem Roadtrip „blut geleckt“ hatten, beschäftigte ich mich diesen Monat viel mit geocachen, auch wenn ich mich noch nicht an die großen Caches traue.
Zum ersten Mal machte ich auch eine Nachtwächterführung mit, was wirklich lustig und interessant war.
Im ganzen holte ich nach, was ich die letzten Jahre verpasst hatte und ging auch hier in der Gegend auf viele Weihnachtsmärkte, wobei mir der in Siegburg am besten gefiel – was ja kein Wunder ist, da es sich hier um den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt handelt.
Ich feierte viel mit meinen Freunden, aber leider starb ein Freund zu Weihnachten, was einen großen Schatten über Weihnachten brachte.
Es sind harte Zeiten, aber so hart es auch klingt „Das Leben geht weiter“, auch wenn die Angehörigen vielleicht noch nicht wissen wie.
Dieses Jahr Ende Dezember ist dann auch der 10. Todestag meines Vaters. Es kommt einem gar nicht so lange vor, aber durch die neusten Geschehnisse hier, kam natürlich alles wieder hoch.

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So und zu guter letzt gab es noch was neues: Ein neues Design!
Nach fast 2 Jahren musste mal etwas anderes her und somit setze ich mich jetzt endlich mal dran und bastelte heute Nachmittag etwas dran rum.
Es gibt jetzt auch eine Bucket List unter „the world“, weil ich dachte, dass ich euch das ja auch mal sagen muss was hoffentlich noch alles in meinem Leben passiert 😉
Ich hoffe das Design gefällt euch – bzw. der neue header und der neue Hintergrund 🙂

Ich wünsche euch allen nochmal besinnliche Weihnachten und schließe damit meinen Jahresbericht ab.
Mein „Buch-Jahresbericht“ folgt die nächsten Tage, sobald ich mit meinem jetzigen Buch fertig bin und weiß, dass ich das nächste nicht mehr vor Jahresende fertig lesen werde 😉

Mel und der erste Schnee

Eigentlich hatte ich ja schon meinen ersten Schnee diesen Winter oben in Kangos die paar Tage, sowie in Sundsvall, wo es ja über Nacht geschneit hatte.
Aber der erste Schnee „daheim“ war für mich schon immer etwas Besonderes… wenn plötzlich diese weißen, schönen Flocken vom Himmel segeln, ist das für mich immer wieder ein Zeichen dafür, dass Winter die schönste Zeit des Jahres ist 🙂

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Ein negatives hat das ganze natürlich auch: Ich habe ganz vergessen, dass die Deutschen denken „Winter existiert nicht“
Ist ja auch ungewöhntlich, dass im Dezember, im Winter, es AUF EINMAL anfängt zu schneien!!!
Was für eine Frechheit, wer hätte das gedacht?!
Somit wurde das Tempo auf den Straßen heute Morgen auf sage und schreibe 5km/h runter geschraubt.
Autos rutschten hin und her, Räder drehten durch, manche Sommerreifen fanden sich wohl auch noch unter dem ein oder anderen Auto und ich musste lächeln als an einem sehr steilen Berg vor mir ein Fahrer mehrfach probierte anzufahren, es aber nie wirklich schaffte, während ich gar keine Probleme damit hatte… Übung macht den Meister 😉
So lange habe ich noch nie bis nach Siegen rein gebraucht, aber ich habe es doch tatsächlich rechtzeitig zu meinen Terminen geschafft… ich hatte da ja schon so etwas geahnt 😉

Am Nachmittag begab ich mich dann ans Schneeschieben, damit meine Mutter wenigstens gut in unsere Einfahrt fahren konnte.
Dazu eine kleine Story: YEY, kein Verkehr auf dem Weg bei mir nach Hause, aber natürlich als ich in unsere Straße (geht bergauf) einbog, stand ein Firmenwagen einer Paketzustellfirma schräg und rutschte immer weiter die Straße runter auf mich zu. Somit entschied ich doch lieber wieder rückwärts runter zu fahren und außen rum zu fahren. Ich muss bei uns aber rückwärts reinfahren… also wie am besten… somit rutschte ich einfach die gesamte Straße von oben rückwärts runter 😉 War auch lustig.

Aber auch beim Schneeschieben hatte ich Spaß! Glaubt ihr nicht? Zeig ich euch: Hier: