Jahresrückblick 2018

Ich kann wahrlich nicht jedes Jahr damit anfangen, dass es ein Jahr der Veränderungen war. Aber 2018 hat sich einfach so viel verändert, dass ich, wenn ich in den Spiegel schaue, ein neuer Mensch geworden bin.

Auch wenn ich meine Vorhaben für 2018 von meinem Rückblick 2017 lese, dann muss ich auch sagen: Abgesehen von der Weltreise, habe ich davon nichts gemacht. Weder Peru, noch den Jakobsweg. Dafür ist ganz viel anderes passiert.

Aber zuerst einmal mein Jahr in Zahlen.

Bereiste Länder: 48
Davon neue Länder: 21
Angelaufene Häfen: 140
Davon für mich neue Häfen: 92

Gelaufen: 857,7 km
Laufwettbewerbe: 5km (1x), 10km (1x), Halbmarathon (1x)
Abgenommen: 16,5 kg

Neues dazu gelernt: Ich kann also doch abnehmen und noch fitter werden

Januar – April
Meine erste Weltreise per Schiff stand an. Ich durfe so viele Länder bereisen, so viele neue Häfen kennenlernen. Besonders umgehauen hat mich San Francisco als Stadt und Myanmar als Land.
Aber es war natürlich auch anstrengend so lange am Stück, fast jeden Tag einen neuen Hafen.

Chinesische Mauer

Auf der Weltreise durfte ich viele Orte besuchen

Mai – Nature Fitness Camp
Schon seit Jahren wollte ich an einem „Bootcamp“ teilnehmen. Ich suchte lange und fand immer nur die großen, sehr teuren Camps. Meine Mutter schickte mir dann einen Link – sie hätte da etwas entdeckt auf La Palma.
Das Nature Fitness Camp. 2 Wochen waren schnell und umkompliziert gebucht und es waren 2 wunderschöne Wochen voller Sport, Ernährung und Muskelkater. Mein Trainer Jens sagte noch, dass es meinem Körper zusehen kann, wie er an dem Fett festhält.
Da hat sich dieser, mein Körper, wohl beleidigt gefühlt und hat seitdem beschlossen, dass es Zeit wäre etwas zu ändern.
Ich änderte mein Essverhalten komplett. Keine Diät – NEIN – ich esse, worauf ich Lust habe. Ich lasse nun bloß alles zwischendurch weg. Wenn ich Lust auf Schokolade habe, dann gibt es die als Nachtisch zur nächsten Mahlzeit.
Was soll ich sagen: Am Ende des Jahres sind es fast 17kg weniger gewesen als noch im April.

Holz

Bei der Wood-Challenge, durfte ich einen Reifen „verhauen“

Mai – Dezember – der Laufsport
Nach 2 Jahren Fersensporn und weiteren Jahren mit der Angst, dass dieser wiederkommen könnte, habe ich mich langsam wieder ans Laufen gewagt. Auch angeregt durch das Nature Fitness Camp. Zuerst war es ein Wechsel aus Laufen und Gehen, doch schnell merkte ich, dass doch noch in mir der Ausdauersportler steckt.
Im August lief ich mein erstes 5km Rennen mit, den Barmer Womens Run, direkt gefolgt im Oktober von 10km Westerwaldsteig-Lauf.
Bei letzterem sagte meine Mutter noch zu mir „Als nächstes kommt der Marathon oder zumindest ein halber“ und ich verneinte dies, dass dies nie ein Ziel von mir sei.
Schon wenige Tage später wollte ich nur ca. 15km bei uns im Wald laufen. Da ich einen neuen Weg ausprobieren wollte, wurden es letztendlich 19km. Zumindest wenn ich direkt nach Hause gelaufen wäre. So hing ich aber noch eine Schlaufe dran und lief meine erste Halbmarathondistanz mit über 300 positiven Höhenmetern in 2 Stunden und ca. 24min.
Zurück an Bord trainierte ich weiter die langen Strecken – sehr langweilig auf dem Laufband.
Gelohnt hat es sich trotzdem, denn am 28.12.2018 lief ich meinen ersten Halbmarathon (Bericht folgt) an der Obernautalsperre. Nicht nur, dass ich ihn durchlief – ich lief mit einer Zielzeit von 02:03:04 ein. Viel schneller als gedacht.

Westerwald-Steig-Lauf

MEGA HAPPY

Januar – Dezember – der Job
Ich bin noch immer sehr glücklich bei Phoenix Reisen dabei. Ich könnte mir momentan nichts schöneres vorstellen als ein Mitglied dieser großen Familie zu sein. Somit gab nichts neues in dieser Sparte dieses Jahr.

RheinBurgenWeg

Rheinblick mit Wenigwasser

2018 allgemein
Ein tolles Jahr geht zu Ende. Ich habe meinen Körper viel besser kennen gelernt und weiß jetzt, wozu ich fähig bin. Neben den ganzen „extremen“ Ausdauersportarten, war ich aber auch Wandern. Mit meiner Mutter am RheinBurgenWeg, mit einer Freundin „Rund um den Belchen“ und wiederum mit einer anderen Freundin am Rothaarsteig. Ich habe ein ganz neues Lebensgefühl bekommen durch die langen Läufe und die große Abnahme. Jetzt heißt es „Gewicht und Fitness halten bzw. noch verbessern“.

2019 – Was es bringt
Ich will mir keine Vorsätze für 2019 setzen – sondern Vorsätze fürs Leben.
– Gewicht halten bzw. die letzten 5,5kg auch noch meistern zum Traumgewicht.
– Die Fitness noch mehr verbessern
– Gesundheit für mich und meine Familie und Freunde
– Das Lächeln nicht verlieren – in sämtlichen Lebenslagen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr alle gut ins neue Jahr gekommen seid. Haltet die Ohren steig und schaut, dass ihr immer genau das tut, was euch glücklich macht.

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