Mein Bücherjahr 2015

Was soll ich sagen. Seit über 4 Jahren betreibe ich diesen Blog und da darf natürlich mein traditionelles „Bücherjahr“ nicht fehlen.
Wenn ich bedenke wie wenig ich in den letzten Jahren gelesen habe, war dieses Jahr wieder ein gutes „Buchjahr“.

Dieses Mal werde ich keine Zahlen und keine Benotung vergeben. Ich will euch lediglich erzählen wie mir die Bücher gefallen haben.

Wer weiß, vielleicht ist ja das ein oder andere Buch für euch dabei?

Wie lese ich eigentlich?
Ich habe einen ganz alten Kindle, ohne Paperwhite ohne Licht oder sonstiges. Ich mag das „alte Teil“ und will es in naher Zukunft auch nicht durch einen Neuen ersetzen.
Wenn ich im Urlaub zu Hause bin lese ich jedoch auch noch sehr gerne richtige Bücher mit richtigen Seiten.

Gelesen habe ich dieses Jahr 37 Bücher – bzw. lese ich grade mein 37. Buch wie ich euch unten beschreiben werde.
Das sind zwar durchschnittlich 3 Bücher pro Monat, jedoch lese ich während meinen Arbeitsverträgen durchschnittlich weniger als im Urlaub zu Hause. Somit hatte ich schon 34 Bücher bis September gelesen und seitdem sind leider nur noch 3 hinzu gekommen.
Für mein heutiges Alter ist das ein guter Durchschnitt – früher habe ich fast das doppelte pro Jahr gelesen.

Doris Held – Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt

Meine Bewertung:
Ein Buch um einfach einmal abzuschalten. Wirklich leichte Kost von feinstem.
Ob wir auch mal so werden wenn wir 50 werden? Die 30 habe ich dieses Jahr ja schon gut verkraftet.
Aber ich glaube mit den „Problemchen“ der drei Freundinnen können sich viele Frauen identifizieren.

Don Miguel Ruiz – The four agreements

Meine Bewertung:
Beim bloßen Aufschlagen im Geschäft hatte ich zu meiner Situation direkt die richtige Seite aufgeschlagen und musste das Buch einfach kaufen. Vor allem auch weil eine Kollegin mir dieses Buch empfohlen hatte, da sie es immer und immer wieder liest.
Im Prinzip finde ich die four Agreements auch gut, aber ich als absolute Nicht-Christin fand das Buch viel zu sehr „Gott-Bezogen“. Kann man nicht auch im Einklang mit sich selbst ohne Gott leben? Schade, dass sich solche Bücher immer und immer wieder um die Religion kümmern. (nichts gegen Religion, aber ich akzeptiere ALLE Religionen und nicht nur eine)

Cheryl Strayed – Der große Trip

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch von 2 guten Freunden zum Geburtstag geschenkt bekommen. Und es hat mich gefesselt. Trotz, dass ich mit Grippe im Bett lag konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Ich habe mit Cheryl gefiebert, gebibbert, gelacht und geweint. Innerhalb von zwei bis drei Tagen war das Buch gelesen. Irgendwann möchte ich auch einmal einen solchen Trip wagen.

Julia Engelmann – Eines Tages Baby

Meine Meinung:
Eine gute Freundin hatte mich auf Julia Engelmann aufmerksam gemacht und ich war wirklich bewegt von ihrem Poetryslam.
Ich zeigte es meiner Mutter woraufhin sie das Buch kaufte. Ursprünglich zum verschenken. Jetzt behalten wir es doch, weil einfach so tolle „Gedichte“ drin stehen. Einfach passend zu fast jeder Lebenssituation. Bewegend, Lustig, Lehrreich.

Wolfgang Herrndorf – Tschick

Meine Meinung:
Meine Mutter empfahl mir dieses Buch.
Ich las es innerhalb von 24 Stunden. Auch während meiner Grippe. Zwei „Außenseiter“ die einen Trip ihres Lebens unternehmen und dabei allerlei anstellen, aber auch allerlei lernen.
Eigentlich ein Jugendbuch, welches sehr kurzweilig ist und gut zum Lesen ist – auch für Erwachsene.

Jojo Moyes – Ein ganzes habes Jahr

Eigene Meinung:
Ich finde ganz und gar nicht, dass es eine Liebesgeschichte ist. Ja, irgendwie hat es etwas von einer Liebesgeschichte, aber es geht um so viel mehr als Freundschaft oder Liebe.
Am Anfang erinnert das Buch sehr an „Ziemlich beste Freunde“, verändert sich im Laufe des Buches aber drastisch.
Jojo Moyes hat einen Schreibstil, der fesselt – ich wollte, dass dieses Buch nie zuende geht. Vor allem weil mir schon einmal jemand gespoilert hatte, wie es ausgeht. Und deswegen wollte ich einfach, dass es immer so weiter geht. Super Buch!

Anthony Ryan – Das Lied des Blutes

Meine Meinung:
Ich liebe Fantasyromane und habe schon unendlich viele gelesen. Dieses hier bekam ich von meinem Cousin ausgeliehen.
Die Story an sich ist eine typische Fantasy-Geschichte mit verschiedenen Bruderschaften, einem König, wilden Reitern und etwas Magie.
Was ich an Büchern nicht mag sind, wenn es einfach unendlich viele Namen gibt und genau das war hier der Fall. Nicht ganz so schlimm wie bei dem Lied von Feuer und Eis, welches ich ja während dem dritten Buch aufgegeben habe, da ich mit den Namen gar nicht mehr klar kam.

Jussi Adler-Olsen – Das Washington – Dekret

Meine Meinung:
Ich glaube ich habe zuvor zu viele sehr gute Bücher gelesen. Dafür, dass alle von Adler-Olsen so schwärmen kann ich nur sagen, dass ich den Schreibstil echt langweilig fand. Seit langem ein Buch, welches ich ab einem gewissen Punkt nur noch quer gelesen habe.
Die Idee hinter der Geschichte ist gut und passt, aber ich kann mich nicht in die Geschichte rein denken. Ich „erlebe“ sie nicht mit. Wirklich schade.

Marc-Uwe Kling – Die Känguru Chroniken

Meine Meinung:
Von Freundinnen empfohlen bekommen. Ein absolutes Muss. Aber nichts für Besserwisser – dafür umso mehr für Menschen mit besonderem – bzw. schwarzem Humor.
Stellt euch vor ihr seid ein Kleinkünstler und auf einmal zieht neben euch ein Känguru ein – aber natürlich nur so lange bis es bei dir einzieht.
Das Känguru ist Komunist und weiß so ziemlich alles besser.
Ich habe lange nicht mehr bei einem Buch laut lachen müssen – dieses Buch hat es geschafft.

Marc-Uwe-Kling – Das Känguru Manifest

Meine Meinung:
Der Autor und das Känguru wohnen inzwischen zusammen und diskutieren das ein oder andere aus. Wäre da nicht der Nachbar aus dem ewigen Eis.
Wieder ein Feuerwerk an hitzigen Diskussionen über sozialkritische Themen und über „Gott und die Welt“.

Marc-Uwe-Kling – Die Känguru Offenbarung

Meine Meinung
So sehr ich die beiden ersten Bände liebte. Beim dritten und letzten Band musste ich nur noch ab und zu schmunzeln, jedoch niemals laut heraus lachen. Irgendwann scheint auch das Thema „Känguru-Autor-Pinguin“ ausgelutscht zu sein. Natürlich hatte das Buch seine lustigen Stellen, wirkte an manchen Stellen jedoch recht langatmig.

Sebastian Fitzek – Abgeschnitten

Meine Meinung:
Spannung, Spannung, Spannung. Ein typischer Fitzek. Seine Bücher will ich immer nicht mehr aus der Hand legen, so auch dieses. Wie würdet ihr reagieren wenn euch ein wildfremder Mann anruft und euch bittet eine Leiche zu sezieren die wahrscheinlich von einem Massenmörder hingerichtet wurde, der vielleicht noch auf der selben kleinen Insel ist wie ihr selbst.
Ein Psychothriller der feinsten Sorte

Kaya Yanar – Made in Germany

Meine Meinung:
Deutschland, bzw. die Deutschen wurden schon oft durch den Brei gezogen. In diesem Buch direkt von einem Araber, einem Türke, einem Inder, einem Russe, einem Italiener und einem Deutschen.
Doch zu viele Sichtweisen lassen das Buch schnell flach wirken. Es gab einige lustige Stellen bei denen ich durchaus schmunzeln musste. Jedoch hatte ich den häufiger den Eindruck auf meinen Schenkel klopfen zu müssen.

Sebastian Fitzek – Passagier 23

Meine Meinung:
Schon oft hatte ich das Buch in der Hand und bekam es dann von Freunden. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Viele Kreuzfahrt-Fakten sind ziemlich unrealistisch, aber das ist bei einem Buch ja eher nebensächlich.
Jedes Jahr verschwinden Menschen von Kreuzfahrtschiffen. Und wohin gehen sie? Niemand weiß es? Selbstmord? Mord? Und welche versteckten Räume gibt es im Untergrund eines Kreuzfahrtschiffes.
Ich kann euch nur sagen, dass ebenfalls fast alle meine Kollegen dieses Buch gelesen haben und wir uns teilweise später zum Essen verabredet haben um die Bücher zu diskutieren ob wir diverse Räume eigentlich auch an Bord haben. Zwei Kollegen probierten sogar einen Trick des Buches aus um auf ein fiktives „Zwischendeck“ zu kommen.

Sofie Cramer – SMS für dich

Meine Meinung:
Süße, seichte Geschichte. Ein Buch welches man mal eben schnell zwischendurch lesen kann. Natürlich eine Geschichte welche von Anfang an zu durchschauen ist, die aber nett und unterhaltsam geschrieben wurde.

Sebastian Fitzek – Noah

Meine Meinung:
Stellenweise konnte ich mich nicht entscheiden was ich spannender finden soll „Noah“ oder „Passagier 23“
Noah ist auf jeden Fall blutiger und brutaler, während „Passagier 23“ eher auf die Psyche schlägt.
Doch bei „Noah“ habe ich noch Tage/Wochenlang drüber nachdenken müssen. So etwas könnte ja wirklich einmal passieren, ohne zu viel verraten zu wollen. Und wenn man so darüber nachdenkt ist das wirklich erschreckend wie schnell so etwas gehen könnte.

David Safier – Plötzlich Shakespear

Meine Meinung:
Bestimmt nicht das beste Buch von David Safier, aber auch nicht das schlechteste. Schon süß, was wohl passiert wenn eine Frau auf einmal in einem Männerkörper landet – und dazu noch in einem ganz anderen Jahrhundert. Und natürlich auch die Kehrseite, wenn ein Mann in einem Frauenkörper aufwacht.
Ob es wohl wirklich so wäre? Zumindest witzig und kurzweilig geschrieben.

Sebastian Fitzek – Der Nachtwandler

Meine Meinung:
Mhmm, mhmm, mhmm. Die Geschichte ist grandios und erinnert an den Film „Inception“. Wer weiß schon was Traum und was Relität ist. Manchmal glaubt man in der Realität zu sein und ist dann doch in einem Traum. Gekreuzt mit einem Thriller ist das natürlich umso spannender.
Jedoch ist es definitiv nicht mein Lieblings-Fitzek. Auch wenn ich es teilweise so spannend fand, dass ich mich Nachts nicht mehr alleine im Dunkeln zur Toilette gewagt habe.

David Safier – Happy Family

Meine Meinung:
Der mit Abstand schlechteste David Safier – bis jetzt. Es war ein Buch das einfach zu lesen ist, sehr kurzweilig ist und an der ein oder anderen Stelle auch mal lustig. Jedoch war mir die Geschichte viel zu abgedreht. Schade drum.

Marc Elsberg – Zero

Meine Meinung:
WOW, WOW, WOW ein ziemlich aktuelles Buch welches zum denken anregt.
Wenn wir einmal bedenken, wo heute überall unsere Daten gesammelt werden und was wir schon alles für Ratgeber-Apps auf unseren Handys haben ist die Idee einer „Freeme“-App gar nicht so abwägig. Und auch nicht die Idee, dass eine solche App bei manchen Menschen einen Kurzschluss im Gehirn erzeugt.
Ein fesselndes Buch über welches ich heute noch lange nachdenken muss.

David Safier – Muh!

Meine Meinung:
Ja, das war mal wieder ein sehr lustiges Buch. Ist doch ganz logisch wieso sich eine Kuh fragt, wieso es schlimm ist wenn Nüsse zertrümmert werden und wieso der Bauer überhaupt welche dabei hatte.
Ich habe bei diesem Buch herzlich lachen müssen. Etwas hat es mich an „Glenkill“ erinnert, welches ich schon vor einigen Jahren gelesen habe.
Leider wurde es am Schluss alles ziemlich schnell abgehandelt. Der letzte Reiseabschnitt der Kühe ging wie im Fluge vorbei. Abgesehen davon habe ich aber nichts an dem Buch auszusetzen.

Sebastian Fitzek – Amokspiel

Meine Meinung:
Innerhalb von 2 Tagen war dieses Buch verschlungen. Ich meine „Wo sind die Seiten hin?“ So schnell habe ich lang kein Buch mehr gelesen, aber ich konnte einfach nicht aufhören. So eine Spannung zog sich durchs ganze Buch. So soll das hin führen wenn eine Verhandlung mit einem Amokläufer live ins Radio übertragen wird und er ein makabres Spiel mit den Zuhörern und seinen Geiseln spielt? Spannung pur

Charlotte Link – Im Tal des Fuches

Meine Meinung:
Wieder mal ein Buch welches mit empfohlen wurde. Voller Euphorie ging ich die Sache an. Leider wurde ich enttäuscht. Es ist ein gutes Buch, die Geschichte ist super, aber an vielen Stellen habe ich quer gelesen da ich dachte dass ich jetzt nichts verpasse wenn ich ein paar Sätze auslasse – und genauso war es.
Eine gute Story, ein spannendes Ende aber etwas langgezogen zwischendrin.
Schön ist auch, dass die Story mal nicht aus der Sicht des Ermittlers erzählt wird.

P.D. James – Was gut und böse ist

Meine Meinung:
Selten genug kommt es vor, dass ich ein Buch aus der Hand lege. Mindestens 100 Seite geben ich jedem Buch gut zu werden. Dieses hier wurde auch über die 100 Seiten hinaus nicht annähernd gut.
Der Autor schleppt sich mit detailierten Personenbeschreibungen, welche die Handlung aber nicht weiter leiten durch die Seiten. Es passiert einfach mal gar nichts und zieht sich unheimlich in die Länge.
Nach 3 Wochen hatte ich genug und akzeptierte, dass mich das Buch nicht fesseln würde und legte es wieder zur Seite.

James Bowen – Bob der Streuner

Meine Meinung:
Was für eine rührende Geschichte. Dieses Buch ist nichts anspruchsvolles – es ist einfach nur schön! Leichte Kost zu lesen, sehr einfach geschrieben, aber einfach eine wunderschöne Geschichte. Selbst für mich als Hundemensch.
Man erfährt auch viel über das Leben eines Obdachlosen und mit welchen Dingen diese sich im Alltag rumschlagen müssen.
Alles in allem eine Geschichte über eine wunderbare Freundschaft.

James Bowen – Bob und wie er die Welt sieht

Meine Meinung:
Die Fortsetzung ist immernoch genauso „schön“ wie der erste Teil. Hier erfährt der Leser wie es eigentlich zu den Büchern gekommen ist und erlebt den Weg von James Bowen, wie er probiert von der Straße wegzukommen.
Wieder sehr leichte Kost, aber einfach wunderbar beschrieben.

Martin Wehrle – König Arsch: Mein Leben als Kunde

Meine Meinung:
Werden wir nur noch verarscht? Haben wir keinen freien Willen mehr in der heutigen Marktwirtschaft? Martin Wehrle berichtet über diverse Alltagssituationen. Teilweise musste ich wirklich laut lachen und teilweise habe ich nur mit dem Kopf schütteln können, da er wirklich übertreibt mit seinen Behauptungen und vieles verallgemeinert.

Sebastian Bielendorfer – Mutter ruft an

Meine Meinung:
Das Buch habe ich tatsächlich von meiner Mutter bekommen – und ich bin dankbar, dass meine Mutter nicht so ist wie die Mutter von Bastian. Nur ganze 2x habe ich meine eigene Mutter wieder erkannt, aber darüber konnte auch sie lachen.
Im Buch habe ich mehr gelacht als dass ich mich gelangweilt hätte. Sehr kurzweilig und für Mütter, wie auch für Kinder interessant.

Jeffery Deaver – Die Tränen des Teufels

Meine Meinung:
Spannung, Spannung, Spannung. Ein Amokläufer der aussieht wie du und ich – nicht auffällt in der Menge. Der ist sehr schwer zu fassen. Vor allem wenn es ein Ultimatum gibt. Sehr spannend geschrieben. Man fiebert mit von der ersten bis zur letzten Seite ob jedes angekündigte „Unglück“ doch noch abgewehrt werden kann oder nicht.
Unvorherseebare Wendungen machen das Buch perfekt.

Simon Michalowicz – Norwegen der Länge nach

Meine Meinung:
Schon länger wollte ich mir das Buch kaufen. Aber ich hatte ja noch so viele Bücher. Jetzt hatte ich eine weite Zugfahrt vor mir und kafute mir es doch ganz spontan. Oh ich beneide Simon um seine Wanderung. Das möchte ich auch mal machen. Okay, vielleicht nicht ganz so lang – aber mal wieder ein paar Tage wandern – das wäre super. Ich habe gelacht und geweint, da das Buch einfach aus dem Leben raus geschrieben wurde. Klasse!

Charlotte Link – Der Verehrer

Meine Meinung:
14 Stunden Zugfahrt und ein Buch. Nach 10 Stunden war ich komplett durch, da ich es nicht aus der Hand legen konnte. (außer wenn ich zwischendurch umsteigen musste notgedrungen) Ich hatte nicht einmal Zeit und Lust mir meine Musik auf die Ohren zu legen.

Meike Winnemuth – Das große Los

Meine Meinung:
Ich würde mir andere Ziele für mein Jahr aussuchen, aber im Prinzip ist es genau so etwas, was ich mit gewonnenem Geld machen würde: Reisen, Reisen, Reisen.
Sie schreibt in einer sehr spritzigen und kurzweiligen Art im Stil von Briefen/Emails an Freunde und Bekannte in ihrem Umfeld, denn sie hat recht: Jedem Menschen erzählt man nach der Reise die Erfahrungen anders.
Nur zu empfehlen.

Peter Allison – Don’t run whatever you do!

Meine Meinung:
Spannung, Spiel, Spaß – nur keine Schokolade. Von Touristen die sich selber in Gefahr bringen bis hin zu der Tollpatschigkeit eines Safariguides gibt es das ganze Buch lang immer wieder spannende und lustige Geschichten. In Afrika kann so einiges in einem Camp passieren. Aber wissen das die Gäste auch alles zu schätzen?

Fredrik Backman – Ein Mann Namens Ove

Meine Meinung:
Jeder der auf dem Land wohnt kennt definitiv einen Mann Namens Ove. So einen gibt es in jedem Ort – überall. Jemand der die Straßen kontrolliert und genau weiß was im Dorf abgeht und genau weiß, wenn etwas nicht nach Plan läuft – aber steckt vielleicht mehr dahinter? Eine ganz tragische Geschichte?
Wahnsinnig gutes Buch! Ich habe es verschlungen

Stephan Orth – Couchsurfing im Iran

Meine Meinung:
Couchsurfing ist im Iran verboten. Das hält Stephan Orth natürlich nicht davon ab es trotzdem zu tun. Und egal wo er hin geht – er wird überall unglaublich lieb und nett aufgenommen. Was er dabei alles erlebt steht in diesem Buch. Toll geschrieben – man fühlt und reist mit.

Christoph Karrasch – In 10 Tagen um die Welt

Meine Meinung:
Den Videoblog von Christoph Karrasch verfolge ich schon sehr lange – aber von dem Buch war ich etwas enttäuscht. Es ist eher eine Auflistung was wann wo passierte. Ich weiß nicht – irgendwie bin ich nicht richtig rein gekommen – schade.

Christoph Rehhage – The longest way

Meine Meinung:
Ich habe auf youtube damals einen Clip zu dem Buch gesehen habe war ich hin und weg und wollte das Buch unbedingt einmal lesen.
Zur Zeit lese ich es auch noch, bezweifel sogar, dass ich es vor Ende des Jahres fertig lesen werde, denn es zieht sich sehr in die Länge. Zwischendurch mal kurzweilig ziehen sich andere Stellen wie Kaugummi. Schade drum, aber ich will schon noch wissen, wie es ausgeht.

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9 Gedanken zu “Mein Bücherjahr 2015

  1. Frau Tonari schreibt:

    Ich muss grad schmunzeln, denn Frau Winnemuth und der eine oder andere Fitzek liegen noch auf meinem SuB. Das Washington-Dekret ist eher eines der nicht so gut zu lesenden Bücher von Herrn Olson. Sein Alphabethaus ist ähnlich semigelungen 😉

  2. jaytiii schreibt:

    Danke für diesen kurzen Buch-Ausflug. Von David Safier habe ich auch das ein oder andere Buch gelesen. Sein Stil bleibt immer gleich, doch enttäuscht hat mich bisher keines (Happy Family hab ich vermieden zu lesen). Die Känguruchroniken sind der hammer und Tschick hat mir auch seh gefallen. Auf Zero hast du mich sehr neugierig gemacht, das werde ich mir mal ansehen und vielleicht kann ich mich irgendwann auch mal zu Moyes‘ Büchern durchringen. Davon hört man ja doch nur Gutes. 🙂

    • World Whisperer schreibt:

      Zero solltest du unbedingt lesen. Selten hat mich ein Buch so sehr gefesselt. Das vermag sonst eigentlich nur Fitzek zu tun.
      Ich wollte ach nie die Bücher von Moye lesen aber es hat sich wirklich gelohnt.

      Liebe Grüße Mel

  3. flowerywallpaper schreibt:

    Gut, was du da alles aufgelistet hast und noch dazu deinen Kommentar… Ganz schön viel wo du dich da so in einem Jahr durchgelesen hast. Danke. Meine Buchempfehlung für dich wäre von Henning Mankell, Das Auge des Leoparden. Man bekommt einen anderen Blick auf Afrika.

    • World Whisperer schreibt:

      Hallöchen,

      Von Hennig Mankell habe ich auch schon in der Vergangenheit einiges gelesen. Aber danke für deinen Tipp. Hab ich mir direkt mal mit aufgeschrieben in meine „noch zu lesen“ Liste 🙂 Ich bin gespannt auf wie viele Bücher ich es dieses Jahr bringe, da ich grade erst gestern das letzte Buch von letztem Jahr fertig gelesen habe 🙂

      Liebe Grüße
      Mel

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