Stockholm 20.11.-23.11.2013

Nachdem wir alles von Sundsvall gesehen hatten fuhren wir weiter in Richtung Stockholm. Wir fuhren auch mehr oder weniger durch, ignorierten alle Versuche des Navis uns von der E4 runter zu locken und aßen irgendwann auf einer Autobahnraststätte etwas zu Mittag.

Bis hierher war die Fahrt also ziemlich ereignislos. (ein Wunder oder?)
Ich schrieb meiner Couchsurferin in Stockholm, bei welcher ich ja schon jetzt das 3. mal war um wieviel uhr wir ungefähr ankommen würden und wir fuhren schon weiter.
Eigentlich wollten wir in Uppsala stoppen, da es aber super dunkel und regnerisch war, beschlossen wir, komplett durch zu fahren.

Mitten auf der E4 dann eine SMS von Maria „Könnt ihr noch Weißwein mitbringen und zwar dieunddie Sorte“. Wir hielten Ausschau nach einem Alkoholshop (hier in Schweden kann man Alk ja nur in speziellen Läden bekommen) und als wir keinen fanden, fragte ich bei ihr nochmal nach.
Sie gab uns eine Adresse, schnell ins Navi eingegeben und los.
Soviel zu „Ein Laden in meiner Nähe“ war dann, dass wir einmal quer durch Stockholm gefahren sind und ich bei Regen in einer Stadt die ich kaum kenne einen Alkoholshop suchen musste.
Gefunden haben wir ihn dann, den gewünschten Wein auch und keine 3min später waren wir schon da.

Wie immer ist es einfach wunderbar hier zu sein. Couchsurfing bringt einem echt viele neue, gute Freunde – und Maria ist eine von diesen.
Diesmal durfte ich auch endlich den „Haushund“ Harry kennenlernen. Echt ein freudiger, lieber Hundiwuff 🙂 Die letzten 2x war dieser leider nicht zu Hause.
Wir wurden auch direkt mit einer französischen Fischsuppe begrüßt, tranken dazu Weißwein und quaschten bis in die Nacht hinein über Gott und die Welt.

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Auch wenn das fahren bis hierhin noch nicht ganz so spektakulär war – das parken ist es hier schon. Ich bekam nur noch einen Parkplatz auf der Seite der Straße wo Donnerstags das parken verboten ist von 8-16Uhr an. Somit musste am nächsten Morgen, vor 8Uhr, mein Auto da weg.
Während alle anderen also noch friedlich am schlafen waren, machte ich mich um 7.30Uhr auf den Weg nach draußen – parkte im Halbschlaf das Auto um, ging wieder in die Wohnung und ZACK – war ich dank der frischen Luft zu wach um wieder einzuschlafen. Also ein wenig gesurft und gelesen bis auch die anderen beiden Mädels wach waren.

Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es dann los: erste priorität – mein Auto. Reifen wechseln von Spikes zu normalen Winterreifen, da ich ja mit Spikes nur noch bis zu Schwedens Grenze gekommen wäre und keinen Meter weiter.
Das alles ging auch erstaunlich schnell. In weniger als 30min war alles geregelt und wir konnten uns auf den Weg in die Innenstadt machen.

Das taten wir natürlich mit der Bahn und noch immer in einem Wetter was nur mit einem Wort zu beschreiben war: GRAU!
Wir sahen uns die Weihnachtsfenster an, an welchen Maria sogar mitgearbeitet hatte. Wirklich wunder wunder wunderschön. Schlenderten durch die Gassen, machten eine kleine Pause um heiße Schoki zu trinken und gingen eine Runde über den Essensmarkt bevor wir schon wieder zu Maria zurück fuhren.

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Unterwegs kauften wir noch etwas ein und bereiteten alle zusammen später das Abendessen zu. Tortillas 🙂
Da gab es natürlich einiges zu schnippeln und das Fleisch zu braten bevor wir die große Schlemmerei starten.
Auch hier saßen wir später wieder etwas zusammen, quatschten, lachten und spielten ein wenig ein Computerspiel, bevor wir alle in Richtung Bett bzw. Annika und ich in Richtung Couch verschwanden.

Am nächsten Tag schliefen wir erstmal aus und hatten ein ausgedehntes Frühstück. So ein richtig fauler Urlaubstag.
Wir fuhren wieder in die Stadt, machten ein wenig schaufensterbummeln und Maria brachte uns Geocaching näher. Wenn auch nur bei einem kleinen, einfachen Cache. Aber es war lustig. 🙂
Wir liefen noch ein wenig durch die Gassen und machten einen Abstecher in die Bar, wo wir auch am Abend hingehen wollten und fuhren wieder zu ihr nach Hause um etwas zu Abend zu essen und uns schick zu machen.
Etwas zu essen zu kochen war dann auch mal wieder richtige Teamarbeit und es war soooo lecker.

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Um den Abend dann noch abzuschließen fuhren wir wieder in die Stadt zu einem Rockclub, welchen Maria mit organisiert. Dort spielen immer 5 Bands aus der Rock/Punk/Ska Branche in einer gemütlichen Bar mit kleiner Tanzfläche.
Es war ein sehr gemütlicher Abend mit wirklich, wirklich guter Musik.

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Nach einer 3. und letzten Nacht hier in Stockholm heißt es dann jetzt „Aufbruch nach Jönköping“ … da war ich auch noch nicht, bin aber schon sehr gespannt drauf.

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