KRN – CPH – DUS

Nein, das ist keine Geheimsprache, aber seit ich damals die Ausbildung im Reisebuero gemacht habe, rede ich in Staedten und Flughafenkuerzeln anstatt mit richtigen Namen.

Also ausgeschrieben wuerde meine Ueberschrift heissen: Kiruna – Kopenhagen – Duesseldorf.

Und in Kopenhagen sitze ich grade und fange schonmal an zu schreiben – Nicht wundern, ich schreibe mit meinem alten Macbook im Moment und habe keine Umlaute da es eine Neuseelaendische Tastatur ist.

Kiruna Flughafen
Suesser kleiner Flughafen. Aehnlich denen von Kittilae und Rovaniemi von denen ich ja schon frueher mal geflogen bin.
Wurde anscheinend ueber den Winter renoviert denn nichts war mehr so wie damals als ich meine Mutter dort abgeholt und wieder hingefahren habe.
Martin und ich waren ca. 1.5 Stunden vorher dort und nachdem ich an einem der Computer eingecheckt hatte setzen wir uns noch etwas hin und tranken einen Kaffee bzw Kakao.
Die Flughafenathmosphaere war ruhig und entspannt. Sogar die Flugzeugcrew sass mit im Kaffee und ass etwas zu Mittag.
Es war keine Hektik zu spueren und als dann Boarding ausgerufen wurde, sassen noch immer fast alle im Cafe und machten sich nur nach und nach auf den Weg durch die Sicherheitskontrollen und zum Gate.
Martin tschuess zu sagen war schon schwer, aber wir sehen uns ja im November wieder 🙂

Da ich ja eh schon eine ungeheure Aufenthaltszeit hier in Kopenhagen zu erwarten hatte, hoffte ich, dass wir mit der schwedischen Art alles langsam an zu gehen vielleicht spaeter losfliegen oder sonstwas.
Aber nein, wir flogen 5min vor der eigentlichen Abflugzeit los und wir kamen sogar, nach einem unspektakulaeren Flug, 40min vor unserer eigentlichen Ankuftszeit in Kopenhagen an… OHJE…. ueber 6 Stunden Aufenthalt. Na herzlichen Glueckwunsch.

Kopenhagen Flughafen
HILFE!!!! MENSCHEN!!! Ich war so damit beschaeftigt mir darueber Gedanken zu machen dass ich hier so lange Aufenthalt habe, dass ich ganz vergessen habe wie es mir schon die letzten 3 Jahre immer ging.
Man hat den ganzen Winter nur die Hunde und pro Woche maximal 40 Gaeste um sich und auf einmal kommt man an einen Hauptumsteigepunkt, namens Kopenhagen Flughafen voll von 10000enden von Menschen…. AAAAAAAAAAAHHHHH

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Nach 10min waren die Kopfschmerzen vorprogramiert und ueberall sind Lichter und Menschen die reden. Absolute Hektik weil Menschen von Gate D nach Gate A muessen. Lautsprecherdurchsagen kuendigen an, dass Mr. X und Mrs. Y sich bitte zu Gate Z begeben sollen, da das Flugzeug sonst ohne sie fliegt.

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Aber fuer mich erste Prioritaet ist, dass ich etwas zu essen finde. Immerhin ist es schon 14.00Uhr und das letzte mal gegessen habe ich um 8Uhr…. das Angebot ist RIESIG und ich bin ueberrascht wie gut der Flughafen rennoviert wurde im Gegensatz zu vor 3 Jahren als ich hier das letzte mal in Richtung Island umgestiegen bin.
1000ende von Geschaeften. Ich denke sogar groesser als die Shoppingmeile in Duesseldorf Flughhafen.
Ich entscheide mich fuer einen kleinen Asialaden um etwas Reis mit Huehnchen zu essen und bezahle direkt ein Vermoegen dafuer.
Dafuer kann ich etwas die Leute beobachten.
Das Publikum ist international. Die Leute im Anzug haben meist ein Handy am Ohr und reden laut und hektisch, da gehen Maedels in Roecken die als Guertel durchgehen und Schuhen auf denen ich mir nach 1m schon die Beine brechen wuerde.
Viele Familien mit schreienden Kindern, einige alleinreisende… wenige Paerchen wie ich feststelle.
Natuerlich sprechen viele Deutsch. Wir sind ja eh bekannt fuers viele Reisen.
Danach hole ich mir meine Advantage Karte bei der Infostation ab mit welcher ich doch wirklich kostenloses Internet habe und suche mir einen Platz.
Weg von allem.
Diesen Platz hatte ich schon gesehen als ich von meinem Ankunftsgate raus gelaufen bin. Den Transitbereich. Stuehle, Tische… keine Geschaefte und einfach RUHE.
Naja Ruhe ist es natuerlich nicht, aber im Gegensatz zum restlichen Flughafen schon.
Die Menschen hier haben alle eine hohe Umsteigezeit. Niemand ist im Stress. Alle sitzen mit ihren Laptops, Tablets, Buechern, Zeitschriften oder einfach nur einem Drink in der Hand rum.

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Vor mir sitzt ein Herr dem es glaube grade recht war mal aus seinem Anzug rauszukommen und nur in seinem Hemd dort zu sitzen.
Links neben mir sitzen schon, viel laenger als ich, ein Mann und eine Frau die „nur“ eine GEschaeftsbeziehung zu haben scheinen. Sie sitzen vor ihren Computern und diskutieren in ihrer Sprache (ich schaetze norwegisch), zeigen sich gegenseitig ihre Computer etc.
So einen Job moechte ich NIEMALS haben, auch wenn ich glaub ich dadurch viel Geld verdienen koennte.
Rechts von mir sitzt ein Maedchen, ich schaetze etwas juenger als ich, auch alleinreisen und vor allem Deutsch. Vielleicht spreche ich sie nachher mal an. Kann ja gut moeglich sein, dass sie auf denselben Flug wartet wie ich.
Vor mir ist die groesste Tafel mit allen Abfluegen drauf vom ganzen Flughafen. 8 Bildschirme… und mein Flug ist noch immer auf keinem zu sehen. 😦

Nichtsdestotrotz habe ich grade in diesem Moment schon mehr als die Haelfte meiner Zeit rum bekommen und in ca 3 Stunden geht mein Flug schon.
Leider hat mein altes Mac (ich sage Alt weil ich mir ein neues gegoennt habe, welches daheim auf mich wartet) nicht mehr den besten Akku und in 10min ist dieser schon verbraucht.
Wie gut, dass ich noch mein Tablet habe. 😉
Aber ich denke, dass es das erstmal war von Kopenhagen.
Ich schreibe den Artikel morgen von daheim weiter und dann auch den Englischen 🙂 Der aber weniger ausfuehrlich wird.

So, inzwischen bin ich schon wieder zu Hause und habe sogar mein neues Macbook schon fast voll am laufen 🙂
Viel ist am Flughafen nicht mehr passiert. Das Mädel ist irgendwann weg gegangen und ich habe noch ein Sandwich zu Abend gegessen.

Eine weitere Beobachtung am Flughafen war, dass immer, wenn ich so auf Toilette gegangen bin, man Stufen runter mussten. Lustigerweise sind alle, die ich auf den Treppen getroffen habe entweder Normalgewichtig oder etwas Molliger gewesen, während die ganzen Dürren mit den Aufzügen gefahren sind.
Wirklich kurios. Ich würde immer die Treppe dem Aufzug vorziehen.

Flug CPH – DUS
Wir mussten etwas warten, die Maschine war etwas voller. Diesmal hatte ich keine Reihe für mich alleine, dafür war der Sitz neben mir frei.
Umringt war ich von Männern. Vor mir in der Reihe, hinter mir und der eine der noch in meiner Reihe sass.
Und irgendjemand hatte Blähungen!!! Einige Male dachte ich, dass ich mich übergeben müsste, aber ich konnte es noch bei mir behalten.
Ansonsten war der Flug ganz okay, etwas Turbolenzen beim Start, die der Pilot des Wetters wegen aber auch schon angekündigt hatte.

Meine Mum holte mich am Flughafen in DUS ab und was soll ich sagen. Ich hasse es schon jetzt wieder in Deutschland zu sein.
Ich habe Kopfschmerzen am laufenden Band, die Nase läuft Marathon und alles ist nur stressig und hektisch und die Luft ist nicht so rein und klar wie im Norden.
Morgen gehts dafür dann erstmal einen ganzen Tag mit meinen beiden liebsten Freundinnen RELAXEN im Mediterana 🙂

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8 Gedanken zu “KRN – CPH – DUS

  1. Dina schreibt:

    So geht’s mir auch, liebe Melanie! Jedes mal wenn ich von Norfolk ins Rheinland zurückkehre ist es dort zu hektisch, zu laut, zu schnell, zu viel, zu früh, zu spät…
    Ich hoffe, du hast dich in der Mediterana gut erholt, ich liebe diesen Ort, bin oft dort. Manchmal jedoch ist es mir neuerdings dort auch zu voll, zu laut, zu eng… ich bin gespannt, wie der Ort jetzt auf dich wirkt.
    Gutes Einleben!
    Herzliche Grüße aus Norfolk
    Klausbernd und Hanne

    • carinzil schreibt:

      Naja ich muss mich ja nur kurz einleben… danach geht es ja noch stressiegr und hektischer in den ganzen Grossstädten zu in denen die MeinSchiff anlegt lol

  2. minibares schreibt:

    Liebe Mel, so hast du die Zeit ja doch besser herumbekommen, als du gefürchtet hattest.
    Und nun bist du schon daheim.
    Düsseldorf ist auch eine große Stadt, die wohl auch nie schläft, denke ich.
    Viel Freude im Mediterana und überhaupt, dass du dich doch noch wohlfühlen kannst.
    Mit dem neuen Mac alles Gute ♥
    Bärbel

  3. Kiki schreibt:

    Ich war schon nach nur einer Woche bei euch völlig schockiert von den Menschenmengen in Stockholm und Frankfurt… gar nicht auszudenken, wie es dir ergangen sein muss. Düsseldorf – Kopenhangen war übrigens unsere Strecke auf der Hinreise, wir mussten nur ganz kurz warten (2 Stunden oder so) und ich hatte mich da schon furchtbar gelangweilt auf diesem Flughafen. Ich habe dann auch die anderen Leute dort beobachtet – wie sich später herausstellte die Belgier, mit denen wir unsere Touren zusammen gemacht haben… so kann es auch gehen^^

    • carinzil schreibt:

      Ach wie lustig, dass ihr dann direkt die beobachtet habt mit denen ihr auf Tour wart 🙂
      Aber ja, meine Mutter meinte auch, dass sie auch schon nach einer Woche bei uns solche Probleme hatte…. schon faszinierend wie schnell sich der Körper an Ruhe gewöhnt und wie lange er braucht um sich wieder an Stress zu gewöhnen.

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