Die Jagd – und ihre Hunde

Schon seit Anfang September ist Jagdsaison auf Elche, Rentiere und Bären. Das ist vollkommen normal hier oben.

Ein interessanter Fakt zur Bärenjagd ist, dass ich vor nicht allzulanger Zeit in einer deutschen Zeitung gelesen habe, dass es in ganz Lappland nur noch 24 Braunbären gäbe – absoluter Quatsch sage ich da.
Allein hier in dem Jagdgebiet gibt es jedes Jahr eine bestimmte Anzahl von Bären die geschossen werden müssen/dürfen. Ich weiss leider die genaue Zahl nicht mehr, aber ich meine es wären um die 10 gewesen.
Dabei gibt es sogar ein Gesetz wie so ein Bär geschossen werden muss – hält man sich nicht dran drohen hohe Strafen.

Die Jagd hat auch einen Effect auf unser Training da wir bestimmte Strecken nur zwischen 10 und 16 uhr fahren dürfen, sowie am ganzen Wochenende nicht trainieren, da die Hunde sonst das ganze Wild vereiben würden.

Wieso ich aber eigentlich auf die Idee mit dem Jagdbeisg gekommen bin ist, dass Martin und ich heute, wie an jedem freien Tag mit seiner Hündin, Abby, auf einem Joggingtrail spazieren waren, als plötzlich von hinten etwas angerannt kam – ein kleiner Jagdhund mit GPS um den Hals.
Da Abby gerade läufig ist war der kleine natürlich nicht erpischt darauf von uns weg zu gehen und folgte uns weiter.
Wir riefen Anders an und beschrieben den Hund. Er sagte uns, dass er wüsste wem er gehört und ihn anrufen würde… natürlich hatte aber wohl der Jäger sein Handy aus und Anders erreichte ihn nicht, sagte aber zu uns, dass wir den Hund einfach machen lassen sollen, denn immerhin hat er ja ein Gps um den Hals.
Auf der Strasse war uns dann doch etwas mulmich, da wir Angst hatten er würde überfahren – anpacken und anleinen liess er sich jedoch auch nicht.
Da wir eh noch kurz einkaufen mussten fragten wir auch do was wir machen sollten – ohne Erfolg.
Zurück zu Hause lief er dann noch etwas hinter uns her bevor er verschwand… hoffentlich zu seinem Herrchen der sich bestimmt die ganze Zeit gefragt hat, wieso sein Hund im Dorf jagen geht 😉

Hier ein paar Impressionen vom Spaziergang

und der kleine mann der uns gefolgt ist

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6 Gedanken zu “Die Jagd – und ihre Hunde

  1. hildegardlewi schreibt:

    Ein tolles Leben habt Ihr. Ich denke viel darüber nach, in welchem besch…..
    Zeitalter ich meine eigene Jugend und die jungen Jahre verbracht habe. Abenteuer ja, aber andere. Trotzdem – Ich habe viel über die Schlittenhunde in Alaska gelesen, viele Entdecker-Tagebücher der nordamerikanischen Pelzcomp.,Aber immer im geheizten Zimmer und dem warmen Licht der Lampe. Das war auch sehr aufregend und sehr gemütlich, weil ich dann ins warme Bett konnte, der Trapper aber nicht. Gruß Lewi

    • carinzil schreibt:

      Zur zeit haben wir auch noch den luxus vom warmen Bett. Im winter wird dann wieder viel in wildnisshütten geschlafen 🙂
      Ich persönlich schlafe dort jedoch immer besser als daheim im warmen Bett 🙂

  2. minibares schreibt:

    Na sowas! Da geht ein Hund stiften und Herrchen merkt das nicht?
    Eigenartig. Oder sind sie meist in einem Rudel? Aber da würde er doch normalerweise wohl auch nicht weglaufen?

    Soo kalt ist es schon bei euch, dass ihr „gefrorenen“ Zucker auf den Beeren haben, das ist doch ein Service 😉
    Dir einen guten Sonntag ♥
    Bärbel

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