Stockholm – Helsingør – Heimat 1369km

Nach dem Aufwachen der Schock: SCHNEE! In Stockholm, Mitte April. Damit hat wohl niemand gerechnet. M kam aus ihrem Zimmer, schaut uns an und fragt: „What have you done?“, L kommt aus ihrem Zimmer, schaut aus dem Fenster, schaut uns an und sagt: „What have you done?“ und schliesslich kommt D aus seinem Zimmer, schaut raus und sagt nur: „OH MY GOD“

Schoener, nasser, rutschiger Matschschnee

Die Fahrt verlief dann eigentlich ohne grosses Tarae. Immerhin war es eine lange Fahrt und wir stoppten nur kurz um uns die Beine zu vertreten. Dann wurde Faehre gefahren von Helsingborg nach Helsingor und wir begaben uns nach Daenemark.

Das letzte Mal habe ich ja bei einem jungen Mann ein couchsurfing-platz gefunden, der jetzt leider in Kopenhagen lebt. Somit uebernachtete ich diesmal bei seinem Vater was auch mal wieder eine sehr nette Bekanntschaft war. Er, seine Frau (Freundin?), der juengste Sohn und eine suesse Katze lebten nicht weit vom Dorfzentrum entfehrnt und Michi und ich gingen noch bei schoensten Sonnenschein ein wenig in der Stadt uns die Beine vertreten sowie zur Kronburg die ja durch Hamlet bekannt wurde.

Der Abend war noch schoen mit guten Gespraechen und „Slumdog Millionaire“, gelernt habe ich auch mal wieder ein paar Sachen ueber Daenemark und die Braeuche dort. Wenn dort jemand Geburtstag hat, dann haengt man ganz viele Fahnen vor die Tuere. (wieder was gelernt) und, dass die Nummernschilder alle verschiedene Farben haben (gelb, weiss, halbgelbhalbweiss) haengt mit der Autoversicherung zusammen.

Am naechsten Tag ging es weiter in Richtung Deutschland. Davon gibt es nicht allzuviel zu berichten. Ich fuhr Michi nach Hamburg an den Bahnhof und er fuhr mit dem Zug weiter waehrend ich mich durch 2 Staus quaelte auf der A2. Faszinierend war, dass man mich an dem Rastplatz wo ich Mittagspause machte gemacht habe dumm angeschaut hat von wegen wieso ich wohl nur im T-Shirt bekleidet rumlaufen wuerde. Aber jetzt mal ganz ehrlich?! Plus 15Grad ist ganz schoen heiss!

Ansonsten ist mein Auto ausgepackt, die Rucksaecke und Kisten auch, zumindest teilweise nur den ganzen Buerokratenmist den man immer in Deutschland hat – den habe ich auch jetzt noch. Und bei dem was ich da heute schon wieder alles erlebt habe bekomme ich schon wieder Kopfschmerzen und weiss wieso ich nie wieder in Deutschland leben moechte.

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